Donnerstag, 2. September 2010
Bei uns wurde ein Webhosting-Paket für eine Hebammen-Gemeinschaft bestellt, inkl. Domain-Umzug. Letzterer ließ aufgrund fehlenden AuthInfo-Codes auf sich warten, das Paket wurde aber vollautomatisch eingerichtet.
Nach einiger Zeit (weit über die Widerrufsfrist hinaus) kam dann ein Widerspruch von Seiten der Besitzerin der Hebammen-Praxis. Die Bestellung sei von einem Dritten, der eigentlich - so ihre Aussage - lediglich einen Preisvergleich hätte durchführen sollen, unauthorisiert aufgegeben worden.
Wir hatten der Dame zugesagt, die Bestellung komplett und für sie kostenfrei zu stornieren, aber in den Raum gestellt, dass wir Anzeige gegen den Bestellenden erstatten würden - schließlich hat dieser ja in fremdem Namen einen Vertrag geschlossen. Das war der Dame allerdings nicht recht.
Wir haben ihr aus Kulanz den Vorschlag gemacht, eine Monatsrate (5,99 Euro brutto) als Entschädigung an uns zu zahlen (mit ordnungsgemäßer Rechnung für ihre Buchhaltung) - damit sei die Sache für uns erledigt. Dieses Angebot hat sie dann angenommen - wen wundert's
Wunsch eines Kunden: Er wünscht sich, dass wir im Kundenmenü (SSL-verschlüsselt, versteht sich) die Kundennummer Kontonummer (teilweise) aus-x-en.
 Ist das ein vereinzelter Wunsch, oder würde das noch jemand begrüßen?
Änderung 11:41
Kontonummer statt Kundennummer
Gestern schlug hier telefonisch im Support eine Drückerkolonnen- Mitarbeiterin einer Versicherungsagentur (die sich aber nicht als solche zu erkennen gab) auf, und die mich unbedingt und in einer privaten Steuerangelegenheit sprechen wollten.
Ein kurzer Anruf von mir ergab, dass man mir schlicht etwas verkaufen wollte. Meinen kurzen Hinweis, dass es genau durch die Erwähnung von privater Angelegenheit nicht um B2B-Geschäft ginge, und es damit unerwünschte Telefonwerbung sei, ignorierte die Dame schlicht. Selbst, nachdem ich ihr sagte, dass ihr Anruf unerwünscht gewesen ist, ebenso wie ihr Anliegen an sich, änderte sich nichts. Sie wollte wissen, ob ich nicht dennoch interessiert sei.
Ich habe die Dame dann weiterhin freundlich aber mit Bestimmtheit darauf hingewiesen, dass sie sich spätestens seit meinem Hinweis, dass die Kontaktaufnahme unerwünscht ist, im nicht mehr rechtlich zulässigen Rahmen bewege. Ich habe ihr dann mal weiterhin freundlich mit unserem Hausjuristen gewunken und gefragt, ob sie an dem, was sie mir da verkaufen wollte, wirklich so viel verdienen würde, wie die Abmahngebühren seien. Offenbar hat sie dieses simple Rechenexempel überzeugt
Mittwoch, 1. September 2010
Gestern Morgen gegen 9 Uhr war es so weit: Einer der Keller-Räume, in dem sich u.a. unser Aktenordner-Archiv befindet, stand einige cm unter Wasser. Das wäre grundsätzlich nicht so schlimm, wenn die Leitung, die den Schaden verursacht hätte, nicht an der Decke verlegt wäre, und sich dort eine verpresste Rohrverbindung gelöst hätte.
Somit standen einige Teile dieses Lagerbereiches quasi unter Beduschung. Vermutlich nur ca. 15 Minuten lang, danach wurde es bemerkt und das Wasser abgestellt. Es hat aber gereicht, um einen nicht ganz unerheblichen Schaden zu produzieren.
Die betroffenen Aktenordner sind mittlerweile auf dem Weg zu einer Spezialfirma, die die Akten in einem gesonderten Verfahren retten wird (wir haben zwar digitalisierte Kopien, aber bei Eingangsbelegen ist das nur mittelmäßig brauchbar).
In dem betroffenen Lagerbereich befanden sich auch noch diverse Vorräte an Kabeln, Büroausstattung für Meetings und Messen, Briefpapier, Flyer, Ersatzteile etc. Wir beziffern den Schaden im Moment bei ca. 30.000 Euro, den zwar erst einmal unsere eigene Versicherung tragen wird. Allerdings wird diese vermutlich den Vermieter in Regress nehmen, da die Verrohrung nicht sachgemäß ausgeführt wurde. Dafür sprechen (a) der gesunde Menschenverstand, (b) diverse Handwerker, die sich die Verbindungen kopfschüttelnd angeschaut haben und (c) die Tatsache, dass mindestens 3 Verbindungen gleichzeitig - allerdings über verschiedene Räume hinweg - kaputt gingen.
Auch wenn die Sache ärgerlich ist, ist es nur ein finanzieller Schaden und ca. 10 m³ an Rest-Müll, der nun in einem Container seiner Entsorgung entgegensieht. Die Aktenordner sollten, so die Hoffnung und Aussage der Trocknungsfirma, vermutlich ohne weiteren größeren Schaden zurückkommen. Ich bin gespannt.
Unsere Ameise ist übrigens da. Und wir sind alle froh, denn seit gestern ist sie - leider - im Dauereinsatz. Mehr später...
Gerade ist mein primäres Handy (ein Sony Ericsson C510) in Reparatur. Ich warte nun seit etwa 2 Wochen darauf, deshalb habe ich soeben einmal kurz nachgefragt. Derzeit gibt es weder silberfarbene noch schwarze Tauschgeräte.
Ich könne entweder noch ein paar Tage warten oder ein rotes bekommen.
Ich warte definitiv!
Dienstag, 31. August 2010
Auf einen Kommentar hin haben wir unseren RSS2-Feed kontrolliert, da waren in der Tat ein paar Format-Fehler drin!
Vielen Dank, lieber towe!
Montag, 30. August 2010
 Was zum Teufel ist RRS?
Diese Seite ist auch als RRS 2.0-Feed abonnierbar:
Freitag, 27. August 2010
Wir haben unsere Status-Seite dahingehend verändert, dass der betroffene Kundenkreis nun in einer Art von Kategorie angezeigt wird, sprich ob DSL-, Webhosting- oder Server-Kunden (oder ob es eine ganz allgemeine Störung ist).
Die Seite kann künftig nun auf Wunsch so aufgerufen werden, dass nur gewisse Meldungen (beschränkt auf die Wunsch-Kategorie(n)) angezeigt werden:
• für DSL-Meldungen: http://status.manitu.de/?dsl
• für Webhosting-Meldungen: http://status.manitu.de/?webhosting
• für Server-Meldungen: http://status.manitu.de/?server
• für allgemeine Meldungen: http://status.manitu.de/?general
Kombinationen draus sind natürlich auch möglich, also z.B. http://status.manitu.de/?dsl&general
Wir raten dringend dazu, auf jeden Fall immer die allgemeinen Nachrichten auch zu lesen, ergo ?dsl&general etc. pp.
Diese URL-Zusätze gelten übrigens auch für den RSS-Feed unter http://status.manitu.de/rss2/, also z.B. http://status.manitu.de/rss2/?dsl&general.
Donnerstag, 26. August 2010
Wenn ich mir die Preisrelation 20 MB für 55 Cent in Bezug auf E-Mails mal so anschaue, könnten wir mit dem Ertrag daraus problemlos jedem Kunden zum Geburtstag einen schönen Mittelklassewagen schenken...
Mal im Ernst: Wer wird so viel für eine prinzipiell umbenannte E-Mail mit den Möglichkeiten von Zusatzoptionen zahlen?
Mittwoch, 25. August 2010
Es ist ja nett, wenn die Update-Routine eines nicht ganz unbekannten Toolkits die eigene Internet-Verbindung in Bezug auf Bandbreite schonen will: Nur herunterladen, wenn meine Internetverbindung frei ist Ich fürchte aber, dass das wenig Sinn macht, wenn meine Workstation mit 100 MBit/s am Netz hängt, welche definitiv nicht voll ist - was im übrigen auch erklärt, warum das Abwählen der Option im Updater zu einem erheblichen Geschwindigkeits-Plus führt
Ich hasse Euch . Das darf ja wohl nicht wahr sein. Da will man in Ruhe schlafen, und plötzlich läuft der Server wieder! Nach nicht einmal einer Stunde. Mitten in der Nacht. Unglaublich...
Wer sich übrigens wundert, warum sein BIND ggf. lokal nicht resolvt: Auch localhost muss bei Verwendung von Views in BIND in den match-clients drinstehen, also z.B.
match-clients { 127.0.0.1/8; ... };
Montag, 23. August 2010
Wer Linux-Software-RAID in Verbindung mit dem Grub nutzt, sollte unbedingt die Dokumentation von Grub konsultieren. Insbesondere ist es wichtig, sicherzustellen, dass beim Totalausfall eines physikalischen Laufwerks von der nächsten (meist einzigen) anderen, die in diesem Falle dann zur ersten wird, gebootet werden kann.
mal eine kleine Zusammenfassung aus der Grub-Doku bezüglich RAID1.
Hier eine kurze Zusammenfassung, welche über ein interne Liste als kleiner Reminder gegangen ist:
• /boot/grub/device.map editieren: (hd0) /dev/sda
(hd0) /dev/sdb
(hd0) /dev/sd<usw> • in der Grub-Shell root (hd0,1) # Natürlich die /boot-Partition angeben
setup (hd0)
setup (hd1)
setup (hd<usw>) Das Ganze hat den Hintergrund, dass sich beim Booten mit fehlendem Laufwerk die Nummerierung ändert, aber immer ein hd0 vorhanden ist.
Entweder der Mitarbeiter hatte etwas damit zu tun, oder die Polizei hat lediglich und wirklich nur die Kontaktperson des / der Server ausgewertet - was höchst dämlich wäre:
Polizei beschlagnahmt Hardware bei VPN-Betreiber
|
Kommentare