Montag, 8. Februar 2010
Bei einer Prüfung ist aufgefallen, dass ein Vorhändler für eine bestimmte Leistung seit knapp 2 Jahren keine Kosten mehr verrechnet hat, so dass sich über die Zeit ein netter vierstelliger Euro-Betrag angesammelt hat.
In einem Gespräch vergangene Woche, in dem es unter anderem um weitere Kostenmodelle ging, hat man uns diese "vergessenen" Kosten dann offiziell "geschenkt"  Wir haben unseren Dank mit Hilfe einer Einladung in ein nettes lokales Stern-Restaurant zum Ausdruck gebracht.
Gerade eine kleine Gesprächsrunde, die sich auf die von uns eingesetzten, theoretisch übertaktbaren (was wir nicht tun) AMD-Black-Edition-Prozessoren bezog. Darin folgende Frage:
Bis wieviel ist der denn übertaktbar? Die ganz trockene Antwort: Bis er abstürzt.
Ich hatte kürzlich mit unserem Steuerberater ein kurzes Meeting, an dessen Ende es noch um das Thema einer höheren Vergütung geht. Wir zahlen dessen Dienstleistungen komplett pauschal, so dass es wachstumsbedingt mehr als nachvollziehbar ist, dass hier eine Anpassung fast schon überfällig war.
Bevor er überhaupt ein Wort sprechen konnte, hatte ich die absolute Zahl dessen, was er sich künftig im Monat mehr an pauschaler Vergütung wünscht, auf seinen Unterlagen gesehen. Und noch bevor er seine Argumentation, warum er sich das denn wünscht, beenden konnte, habe ich das abgekürzt und ihm gesagt, dass die Erhöhung selbstverständlich klargeht, und er es natürlich rückwirkend ab Januar bereits berechnen solle.
Er war fast etwas enttäuscht, da ich es ihm wirklich einfach gemacht habe, und natürlich die Zurechtlegung seiner "Argumente" überflüssig waren. Aber ich wollte nicht noch mehr Zeit vergeuden (wenn gleich es keine Vergeudung war). Eine überaus gute Arbeit rechtfertigt auch einen guten Preis, und wenn der Arbeitsaufwand steigt, muss man hin und wieder auch eine pauschle Vergütung anpassen.
Ich lasse Vorhändler nicht als Bittsteller, die um Preisanpassungen kämpfen müssen, antanzen. Wenn mir die Erhöhung gerechtfertigt scheint, brauche ich nicht noch scharf nachzurechnen oder gar zu verhandeln. Ich erwarte im Gegenzug, dass man mir bereits beim ersten Vorschlag ein faires Angebot macht, das ich dann annehme. Wäre es nicht fair gewesen, gibt es beim nächsten Mal gar keine Chance mehr für ein Angebot. Da bin ich wiederum restriktiv, was allerdings bislang noch nie nötig war.
Freitag, 5. Februar 2010
Da hat jemand den Kühlschrank aber sehr hoch (bzw. niedrig) gedreht:
Donnerstag, 4. Februar 2010
Wir haben im Jahr 2009 bei unserem Wachunternehmen doch ganze 9,32 Euro für sog. Aktivitäten ausgegeben (neben der Grundgebühr versteht sich).
Das bedeutet, es gab tatsächlich maximal 3 Fehlalarme oder Wartungsfenster der Einbruchüberwachung (in beiden Fällen fällt eine pauschale Gebühr an). Ausgezeichnet

(in einem hiesigen Geschäft aufgenommen und danach nie wieder dort gewesen)
In einer E-Mail an den Support:
Von: ††† Gott 2.0 †††
Mittwoch, 3. Februar 2010
Okay, das will ich natürlich nicht:
(ich würde Ihnen bei den Preisen) (...) gerne entgegenkommen, dies würde aber bedeuten, Sie hätten definitiv keinen Ansprechpartner mehr bei [FIRMA].
Ein Termin morgen Abend (eine Veranstaltung) fällt aus. Notiz aus dem Backoffice:
(...) hat angerufen. Die morgige Veranstaltung, (...), ist abgesagt. Vorsichtsmaßnahme wegen der Statik.
Dienstag, 2. Februar 2010
Hallo lieber Cron-Job (und liebes Manitu-Team und lieber Cheffe ),
danke auch für einen einwandfrei laufenden Server, den tollen Support und die unterhaltsamen Blogeinträge.
(Lieber Cron-Job, willst du zu meiner Party kommen? Es gibt Altbier, Chilli, Kartoffelsalat und jede Menge hübsche andere Cron-Jobs aus diversen Foren und Communitys, mit denen du dich sicher super verstehen würdest. Vielleicht findest du ja den Partner bzw. das Script fürs Leben? Oder du betrinkst dich hemmungslos. Aber pass auf, dass du dann morgen nacht den Geburtstagskindern vom 30.1. keinen Mist schickst. Schnaps ist selbst mitzubringen.)
LG Für alle Nicht-Techniker: Cron ist ein Dienst auf Servern, der andere Programme, Skripte etc. regelmäßig ausführt (z.B. zu Wartungszwecken) Ein Cron-Job ist eben ein Job des Cron
Ein aktuelles Foto aus meinem Büro:

(das Foto gibt den eigentlichen, starken Schneefall leider nicht wider)
Für heute und morgen gibt es hier mehrere Unwetterwarnungen (via Unwetterzentrale):
- Akutwarnung vor Starkschneefall
gültig von 02.02.2010 11:00 Uhr bis 03.02.2010 06:30 Uhr
Oberhalb 300-400m Starkschneefall mit 15cm Neuschnee, starke Verwehungen, sonst 5-10cm
- Akutwarnung vor Sturm/Orkan
gültig von 02.02.2010 17:30 Uhr bis 03.02.2010 08:30 Uhr
Starker Südwest- bis Westwind mit Sturmböen um 80 km/h, Achtung: Schneeverwehungen!
- Akutwarnung vor Starkregen
gültig von 02.02.2010 19:00 Uhr bis 03.02.2010 19:30 Uhr
Achtung starkes Tauwetter und ergiebiger Regen bis auf ca. 500-700m: 20 bis 40 l/qm
Die meisten Mitarbeiter sind bereits (teilweise früh-/vorzeitig) nach Hause, damit sie überhaupt noch eine Chance haben, sicher daheim anzukommen.
Zusätzlich zu den regulären Tests unseres Notstrom-Aggregats haben wir heute und gestern zusätzliche, relativ lange Testläufe gefahren, um möglichen Stromausfällen, welche Schneebruch-bedingt sind, optimal entgegenzutreten (wenn gleich es eigentlich nicht nötig ist). Die USVs sind selbstverständlich genauso gewartet. Es kann also losgehen
Gerne auch für Gentoo (in der /etc/conf.d/net):
config_eth0=(
"192.0.2.4/24"
"2001:db8::6/64"
)
routes_eth0=(
"default via 192.0.2.1"
"default via 2001:db8::1"
)
Da die Frage in letzter Zeit häufiger aufkommt, (auch) hier eine Beantwortung.
Wer IPv4 und IPv6 in seinem Debian-System mischen möchte, kann dies via /etc/network/interfaces so tun:
auto eth0
iface eth0 inet static
address 192.0.2.4
netmask 255.255.255.0
gateway 192.0.2.0.1
iface eth0 inet6 static
address 2001:db8::6
netmask 64
gateway 2001:db8::1 Wichtig hierbei ist, nicht eth0:0 inet6 static zu verwenden, man stelle sich inet und inet6 als getrennte Adressräume vor, in beiden muss eth0 getrennt definiert werden.
So ungern ich ja der Telekom in solchen Dingen selbst Recht zugestehen möchte, aber in diesem Falle finde ich selbst als Marktbegleiter die Forderung an die Telekom für überzogen:
Bundesverwaltungsgericht kippt Teil der VDSL-Regulierungsverfügung
Man mag sich darüber streiten, ob es sinnig war, nach der Privatisierung die TALs der Telekom zu überlassen. Sie aber zu verpflichten, ihr eigenes Glasfasernetz abzugeben - selbst gegen Entgelt - halte ich für nicht in Ordnung. Es ist unternehmerische Freiheit, sich Reserven in beliebiger Höhe in den Boden zu legen, für was auch immer da kommt. Wenn jemand anderes diese aufbrauchen kann, wird es ggf. für die Telekom, wenn sie denn nochmal nach-bauen muss, teurer als es die Miete vermutlich hergibt.
Gewünscht: Aber wenn ihr mir uuuunbedingt einen wunsch erfuellen wollt: Da die manitu Tasse zu meinen Lieblingstassen gehoert, steht diese auch entsprechend häufig in der Spüllmaschine und kann nicht so oft genutzt werden, wie ich das gerne haette. Ein zweites Exemplar würde das Nutzungsverhaeltnis den Vorlieben bei den Tassen entsprechend verbessern. Erfüllt: Gerne! Die Tasse wird im Laufe dieser Woche verschickt! Erfreut: Ihr seid einfach die geilsten! super, danke!
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