Freitag, 24. November 2006
Ein Kunde hatte uns um Hilfe gebeten, sein Formmail-Skript hatte offenbar keine E-Mails verschickt. Wir wollten also mal in unseren Mail-Logs suchen, warum das Skript nicht das tat, was es sollte.
Allerdings stellte sich schnell raus, dass sein Skript auf einem Rootserver läuft:
Guter Einwand *kopfkratz*...ich sollte vielleicht doch Gärtner werden 
(aus dem Support)
Ob Microsoft in Outlook einen versteckten Hotkey für "Postausgangsserver = E-Mailadresse" in der Gruppe "Damit es dem Admin nicht langweilig wird" integriert hat? Wir werden es nie herrausfinden.
Fazit: Traue keinem weiter als du ihn werfen kannst!
Gerade war ein sympathisches, junges Pärchen da, sie kamen aus der Kante Bielefeld, er hat seinen neuen Tower bei uns eingestellt.
Anschließend wollten sie nach Zweibrücken weiterfahren, um Freunde zu besuchen. Beim Namen Zweibrücken hat es bei mir geklingelt, ich dachte, ich muss mal den Begriff
Designer Outlet Center Zweibrücken in den Raum werfen  Ich hoffe, mir ist jetzt niemand böse, wenn ich dadurch die Zeitplanung etwas durcheinander gebracht haben sollte
Man kann sich das Leben wirklich einfach machen:
http://www.scconsult.com/bill/blacklist.shtml Wie kann man denn so vieles auf einen Schlag sperren? Beispielsweise
2.224.0.0-62.227.255.255 ; Deutsche Telekom AG 20050302172304 Das kann ich ja noch ansatzweise nachvollziehen ("ich mag keine E-Mails aus Dialup-Ranges"), aber sowas hier
217.11.48.0-217.11.63.255 ; manitu Germany 20050411211535 sperrt nicht nur unsere eigenen Mailserver (worum es hier prinzipiell nicht geht), sondern dass auch gleich tausende Rootserver-Kunden mit.
Ich schlage Bill vor, einfach nur noch Allow-Listen zu führen, und dort vielleicht nur 127.0.0.1 reinzutun.
Donnerstag, 23. November 2006
Die Stadt Dortmund kennt offenbar keine Gnade. Ich habe gegen das Knöllchen Widerspruch eingelegt.
Nun kam die Antwort:

Natürlich sind die Aussagen allesamt richtig, und es ist ja auch meine Aufgabe, den Parscheinautomatischen und die Schilder suchen zu gehen, und es geht jetzt auch nicht darum, um 20 Euro zu feilschen.
Aber ich finde, wenn man wirklich gesucht hat, und keinen Parkscheinautomaten und kein Schild gefunden hat, und sich dann noch bei einem Staatsbediensten, der ja quasi im Polizei-Dienst ist, erkundigt, hat man meiner Meinung nach seiner Sorgfaltspflicht Genüge getan.
Auf einen Prozess lasse ich es jetzt nicht ankommen, das ist mir - ehrlich gesagt - viel zu blöd. Ich habe die 20 Euro angewiesen, damit habe ich meine Ruhe. Jedoch bestärkt mich das nicht gerade darin, alles Mögliche zu tun, um als Zeuge vor irgendeinem Gericht zur Verfügung zu stehen. Vielleicht sollte ich in Zukunft auch einfach den Polizei-Shuttle-Service nutzen und mich zu Hause abholen lassen?
Ein Kunde hat uns im Kundenarbeitsraum eine kleine Nachricht hinterlassen:
(das waren übrigens die Gummibärchen)
Ein Kunde, der sich nachweislich selbst in eine unserer Mailinglisten eingetragen hatte, hatte sich offenbar nicht mehr an sein Abonnement erinnern können, und schickt uns auf eine kürzlich verschicktes Mailing eine Aufforderung, ihm Auskunft darüber zu erteilen, woher seine Daten stammen, etc. pp.
In soweit sein gutes Recht, allerdings finde ich das hier wohl doch etwas heftig:
Wenn dies innerhalb von 14 Tagen nicht geschehen sollte, werde ich Auskunftsklage bei dem zuständigen Gericht einreichen. Denn seine Erfolgschancen würden vor Gericht nicht kleiner werden, wenn er diesen Hinweis nicht gebracht hätte.
Ich finde soetwas einfach unnötig.
Die DENIC bietet unter
http://www.denic.de/de/domains/statistiken/index.html Statistiken über die registrierten Domains an:

Die Gesamtzahl ist ja interessant, hier kommt es auf ein paar hundert im Gesamten ja nicht an. Aber was soll denn die unsinnige Angabe der Zahl (hier 502), die ja nur die Domains angibt, die von 0 Uhr bis zum Erstellungs-/Aktualisierungszeitpunkt der Statistik registriert wurden?  Wäre es da nicht sinnvoller, es wenigstens stündlich aktualisiert anzubieten?
Es klopft an der Tür, ein etwa 12 bis 14 Jahre junges Mädchen kommt rein:
Sie: Kennen Sie eine Heike Haßdenteufel?
Ich: Nein, leider nicht.
Sie: Ei gudd dann.
Das nenne ich mal Crossmailing
Ein Interessent hat bei uns für Colocations-Fläche an mehreren Standorten angefragt, er möchte an dreien gleichzeitig Equipment aufstellen.
Da wir ausschließlich hier in St. Wendel unser eigenes Rechenzentrum betreiben, habe ich den Herrn an einen ehemaligen Carrier, mit deren Mitarbeitern ich größtenteils persönlich befreundet bin, und mit denen wir immer sehr zufrieden waren, weiterempfohlen.
Alte Freundschaften und vor allem das Rundum-Zufriedenheits-Gefühl, was wir dort immer hatten, tragen also auch noch lange Zeit "danach" noch Früchte.
Wie ich gestern durch Zufall mitbekommen habe, wurde nicht nur ich gestern kieferchirurgisch behandelt, sondern auch noch der Herr mit dem Windows-Sau-Haufen
(Zur Sicherheit: Ich hatte gesehen, dass er mir ganz komisch "Hallo" gesagt hat, und da habe ich gefragt - nicht, dass jemand denkt, dass der Arzt etwas gesagt hätte)
Wenn ich das in einer E-Mail lese, weiß ich eigentlich schon, dass es Spam oder eine Sponsoring-Anfrage ist:
Wir sind Bei englischen E-Mails ist es dann etwas direkter:
We need Da fackelt man offenbar nicht so lange
Dienstag, 21. November 2006
Die Ehrlichkeit scheint Kreise zu ziehen  Noch ein Kunde befürchtet Stress mit der staatlichen Obrigkeit, oder zumindest dem, was er dafür hält:
(...) nicht, dass ich plötzlich die GEMA vor der Tür stehen habe!
Ich habe mein Auto heute (mal wieder wegen Gewährleistungsansprüchen) in der Werkstatt. Ich habe einen Leihwagen bekommen, den ich heute Abend wieder gegen meinen zurücktauschen wollte.
Das wurde mir jetzt abgenommen. Mich rief eben die Werkstatt an, sie bräuchten den Wagen, es ist offenbar ein Vorführwagen. Also kam ein Verkäufer und hat mir einen anderen Leihwagen hingestellt, und "meinen" mitgenommen.
Dabei waren es doch eh nur noch anderthalb Stunden.
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