Dienstag, 22. Mai 2007
Ein Webhosting-Kunde, der sein Paket über's Wochenende zu einem neuen Anbieter transferiert hat, fragt heute bei uns an, ob wir noch eine Datensicherung haben. Sein neuer Anbieter hat da wohl etwas verraffelt.
Ich habe es gerade noch rechtzeitig geschafft, die Bürotür zu schließen, bevor die Ironie des Schicksals Hand in Hand mit einer Portion Zynismus hereinkam
Selbsverständlich bekommt unser Ex-Kunde das Backup.
Montag, 21. Mai 2007
Mich traf eben fast der Schlag:
Es tut mir leid, aber Herr XXX ist die nächsten 4 Wochen in Urlaub. Irgendwas mache ich falsch
Es soll ja nicht zickig wirken, aber ich mache sicher nicht bei einem Kaufhaus-"Wollen Sie was gewinnen?"-Spiel mit, bei dem für Konkurrenz-Produkte geworben wird. Und schon gar nicht bei der Vorgeschichte.
Ich hätte denen nur zu gerne auf's Brot geschmiert, dass wir denen in mittel-ferner Zukunft hier in St. Wendel wahrscheinlich "auf eigene Faust", bestärkt durch einen starken Hauch von Lokal-Patriotismus, Konkurrenz machen werden - wegen mir frei nach "Koste es, was es wolle". Aber solch einen Hinweis vor dem Stand der Konkurrenz hätte man mir sicher als unlauteren Wettbewerb ausgelegt.
Wir werden wohl voraussichtlich zum Beginn des Jahres 2008 die Möglichkeit anbieten, dass der Strom für gebuchte Server gänzlich aus Ökostrom bestehen wird. Die technischen und kaufmännischen Vorbereitungen dazu laufen nun.
Es wird wohl so aussehen, dass wir über den Bezug entsprechende Nachweise von den Stadtwerken an unsere Kunden "durchreichen" werden, damit es auch eine gewisse Form von Nachweis (insbesondere die Herkunft) gibt.
Ich habe eben eine E-Mail mit einer relativ allgemeinen Frage (also nicht zu einem laufenden Markenrechts-"Fall") an's DPMA geschickt und hatte bereits nach 16 Minuten eine Antwort. Respekt!
In letzter Zeit erhalten wir vermehrt Anfragen zum Thema Ökostrom. Derzeit laufen die Verhandlungen mit unseren Stadtwerken, den Anteil an Ökostrom zu erhöhen. Ein kompletter Schwenk zu einem anderen Anbieter ist derzeit nicht möglich und wäre betrieblich auch nur bedingt sinnvoll.
Es ist zwar so, dass man in Deutschland den Energielieferant "problemlos wechseln" kann, aber Hand auf's Herz: Die Stadtwerke werden ihre eigenen Kunden bei Problemen und vor allem bei Erweiterungen (was bei uns ja öfter vorkommt) meistens besser und problemloser bedienen als reine "Durchleitungskunden". Und für ein oder zwei Prozentpunkte beim Preis würde ich kein Risiko eingehen wollen.
Freitag, 18. Mai 2007
Heute hat sich hier eine junge Dame vorgestellt, sie wird dieses Jahr die Fachoberschule im Bereich Wirtschaftsinformatik besuchen. Sie sucht dazu (wie üblich) ein einjähriges Praktikum.
Ich frage mich, ob die Schulen wirklich keinerlei Tipps geben, wie eine Bewerbung auszusehen hat. Primär fehlte mir das Zeugnis, das für eine Voreinschätzung nicht gerade unwichtig gewesen wäre.
Mittwoch, 16. Mai 2007
Wie schon im vergangenen Jahr bekommen wir auch für 2006 Geld zurück, dieses Mal sind es
242,92 Euro
Nachdem es kürzlich wieder losging hatte mein Auto erneut eine Macke. Ich hatte keine Freisprechfunktion mehr, sondern nur noch eine Freihörfunktion: Mein Gegenüber hörte mich nicht mehr, dafür ich ihn.
Ein Test ohne Freihörfunktion, nur mit dem Handy, ergab, dass es nicht am Handy lag. Nach 15 Minuten "Auszeit" löste sich das Problem in Luft auf. Ob da wohl Windows im Auto steckt?
Ich habe eine Einladung von DELL bekommen, mir den Betrieb in Halle mal näher anzusehen, genaueres weiß ich bislang noch nicht. Der Termin wurde, so die Aussage der Mitarbeiterin, für mich persönlich organisiert, denn ich konnte mir ihn frei aussuchen.
Leider sind die Flugverbindungen von hier nach Halle nicht besonders günstig, und auch nicht günstig. Ich werde als via Zweibrücken nach Berlin fliegen, von dort mit der Bahn nach Halle, am nächsten Tag wieder zurück.
Ich bin gespannt und werde berichten.
Was ich ganz vergessen hatte, zu bloggen:
Obigen, heiligen, Kernel werde ich mir jetzt 10mal auf CD brennen, luftlos einschweißen und in einen luftlosen Raum stecken, damit bloß nichts dran kommt.  So wichtig war unserem Kunden der Kernel
Dienstag, 15. Mai 2007
Seit ein paar Tagen hat einer unserer Kunden (erfolgreich) versucht, Xen auf unsere Rootserver zu installieren. Leider nicht ganz so einfach, weil nicht alle Standard-(Debian-)Kernel die sehr neue Hardware unterstützen. Nach einigen Versuchen hin- und wieder her hat es dann schlussendlich geklappt.
Unser Kunde war so lieb und hat uns das fertige Debian-Kernel-Paket samt Xen-Patch zur Verfügung gestellt. Ich habe es selbst nicht getestet, sehe die Quelle aber als absolut vertrauenswürdig an.
Ich stelle das Paket jedem interessierten (selbstverständlich explizit von unserem Kunden erlaubt) zur Verwendung auf eigene Gefahr zur Verfügung:
Datei: linux-xen0-2.6.18.8-xen_1.4_i386.deb (~ 15 MB)
md5sum: a9d753e87b531aa4c1c5d44ce5ac1613
Signatur: linux-xen0-2.6.18.8-xen_1.4_i386.deb.asc
Neuigkeiten im Fall D-Link:
Sie werden in den nächsten Tagen Besuch von einem Mitarbeiter unseres Hauses erhalten. Dieser wir Ihnen einen DGS-3324SR mitbringen.
Im Vorwege dazu werden Sie per Mail schon die Austauschinformation aus unserem System erhalten. Der Besuch soll dazu dienen, ihnen die technischen Unterschiede zwischen den Geräten, sowie deren Auswirkungen und Nutzen in einem Netzwerk näher zu bringen. Da bin ich mal gespannt.
Es geht doch nichts über einen schwäbischen Dickschädel und einen findigen Saarländer. 
Es ist und bleibt hoffentlich immer ein komisches Gefühl, wenn man erfährt, dass uns ein geschätzter Kollege (wenn auch erst in einigen Monaten) verlässt, um sich persönlich neu zu orientieren.
Für mich bleibt als Trost, dass es nicht am Unternehmen lag, und dass er uns für Projekt-bezogene Arbeiten als Freelancer weiterhin zur Verfügung stehen wird.
|
Kommentare