Donnerstag, 25. Oktober 2007Stressig
Heute war mal wieder so ein stressiger Tag, dass ich nicht zum Bloggen kam. Ich habe mir aber Notizen gemacht
Mittwoch, 24. Oktober 2007Französisch
Als Saarländer kommt man im Laufe seiner Schulkarriere immer mal wieder mit der französischen Sprache in Berührung, und auch der saarländische Sprach-Alltag zeigt, dass, wenn man nicht rechzeitig bremst, bevor man ins Saarland kommt, schon in Frankreich ist.
Gerade eben habe ich einen Termin mit einem Geschäftspartner per E-Mail ausgemacht und bekomme eine Antwort auf französisch. Also musste ich doch mal meine alten Schul-Französisch-Kenntnisse auspacken. Ich gebe zu, das ein oder andere Wort hat mir LEO verraten Gentoo auf Sun Cobalt RaQ Wer kennt sie nicht, diese kleinen blauen Dinger von Sun, die vor vielen Jahren mal der Renner der Webhosting-Branche waren: Die Sun Cobalt RaQ 2, 3 und 4 (teilweise auch noch die 550er). Seit die Software OpenSource geworden ist, haben sich ganze Communities gebildet, u.a. auch, um die Software der 550er-Versionen auf andere Hardware zu portieren bzw. darauf einzusetzen.Die Hardware ist ja wirklich überholt: Ein AMD-K6-2 mit 300 bzw. 450 MHz ist ja nun wirklich nichts Berauschendes. Und es ist mehr als ausreichend, wenn man die kleine und vor allem stromsparende Appliance für "niedere" Dienste einsetzen will, z.B. um Temperatursensoren anzuhängen, andere externe Geräte zu überwachen oder zu steuern etc. Und mit Gentoo darauf lässt sich mit der Kiste auch einiges anstellen. Wer auch noch so eine Kiste hat, und an der Anleitung von http://gentoo.404ster.com/texts.php?action=view&id=3 schon verzweifelt ist, melde sich einfach bei mir. (Nur zum Hinweis: Nein, wir verkaufen unsere alten RaQs nicht SSH-Zugang beim Webhosting ab sofort nur noch per PublicKey
Wir bieten in unseren Webhosting-Paketen ja schon seit Anfang an einen vollwertigen aber kostenlosen SSH-Zugang an.
Trotz der bereits vorhandenen Hürde, dass wir uns dafür ein extra Formular zuschicken lassen, kam es nicht selten dazu, dass auch hier Unsinn getrieben wurde. Unsinn, der sich zwar nicht auf den Server oder das Netzwerk auswirkte, aber uns Arbeit gemacht hat. Wir hatten uns daher vor einiger Zeit entschlossen, den SSH-Zugang zusätzlich nur noch per PublicKey zuzulassen, und hatten unsere Kunden informiert. Seit gestern ist der Passwort-gestützte Login auf unsere Shared-Hosting-Server nicht mehr möglich. Diese weitere Hürde sollte das ein oder andere gleich miterschlagen, unter anderem unversierte Benutzer davon abhalten, einen SSH-Zugang zu benutzen, und zugleich unautorisierte Logins Dritter fast gänzlich ausschließen. Dienstag, 23. Oktober 2007Angriff auf unser Rechenzentrum
Wie gut, dass diese Art von Menschen weit genug weg sitzen, um mich von jeglicher Art der Selbstjustiz abzuhalten. Heute hat uns "jemand" in der Zeit von 11:40 Uhr bis 11:54 Uhr via dDoS angegriffen. Die Zeit hatten wir gebraucht, um den Angriff zu analysieren und abzuwehren.
Leider kann ich (noch) nicht mehr Details bloggen, außer noch, dass es sich um hohe dreistellige MBit/s-Zahlen handelete. 860 Blacklists
Ich hatte einem Mitarbeiter die Aufgabe gegeben, im Internet nach anderen Blacklists zu recherchieren. Über das Ergebnis war ich doch sehr erstaunt: Er hatte in sehr kurzer Zeit 860 Blacklists gefunden.
Er muss wirklich eine Engelsgeduld gehabt haben. Rumwerfen
(aus dem Support)
(...) (damit ich wenigstens mit ein paar Fachausdrücken um mich schmeißen kann, wenn ich schon keine Ahnung habe Montag, 22. Oktober 2007Kabinenplausch
Es gibt ungeschriebene Gesetze. Eines davon ist z.B., dass man sich in der Herrentoilette immer möglichst an das Pissoir stellt, das am weitesten von allen anderen, besetzten entfernt ist. Oder man nimmt einfach eine Kabine, dann hat man damit keine Probleme.
Es sei denn, man trifft auf den Herrn, auf den ich eben traf. Der unterhält sich dann munter über Kabinengrenzen hinweg lauthalt plärrend quer durch die gesamte Toilette mit einem, obwohl man ihn nicht mal kennt. Doch nicht (2)
Ein ausgewogenes Sponsoring, und damit meine ich jetzt nicht für Gamer
Obwohl es zeitlich eigentlich fast schon zu spät ist, im Oktober für ein Sponsoring anzufragen (das Budget ist meist schon am Anfang des Jahres aufgebraucht), hatten wir uns in einem speziellen Fall (ich kann leider nicht mehr dazu sagen) dazu entschlossen, zu helfen. Wir wollten nicht unbeachtliche unserer Dienstleistungen komplett kostenfrei anbieten, mit zwei Auflagen: Die Einbindung unseres Logos auf der Webseite sowie auf Flyern. Die Verhandlungen zogen sich hin, ich hatte unseren Leiter Marketing damit beauftragt, sich dieses Falles anzunehmen, um ein entsprechendes Signal zu setzen, dass uns dieser Fall wichtig war. Nachdem die "Bedingungen" geklärt waren, haben wir einen entsprechenden Vertrag ausarbeiten lassen, es galt dabei, gewisse Besonderheiten zu beachten. Ein Standard-Vertrag kam nicht in Frage. Nachdem der Vertrag ausgearbeitet und "verschickt" war, informierte man uns, dass die Nennung auf Print-Produkten nicht in Frage käme. Wir korrigierten den Vertrag. Nun kam abermals ein Änderungswunsch: Man könne uns die Nennung nur auf einer Seite anbieten, nicht aber (auch nicht "klein") auf allen Seiten. Wir lenkten auch hier ein und korrigierten den Vertrag wieder. Immer mit dem Gedanken, dass wir hier sponsorn wollten. Und dann kam "der Hammer": Unsere Kontaktperson, mit der mein Leiter Marketing und anschließend ich kommuniziert hatten, informierte uns, dass sein Vorgesetzter keinerlei Nennung des Sponsoring-Partners wünsche, und dass die Kooperation deshalb gestorben wäre. Nochmal: Sponsporing ist eine Aufgabe, die Unternehmen wie wir wahrnehmen sollten. Dabei darf ein Sponsoring in keinem Fall als preiswerte Werbung angesehen werden. Und das Konzept von Sponsoring beruht darauf, dass der sponsornde Partner zumindest irgendwo namentlich genannt wird. Dies dient nicht der Werbung, es ist eine Würdigung des Engagements des Partners. Denn wie sagte mal ein Dozent eines Seminars, auf dem ich war: Anstatt die Banden von Fußballplätzen mit dem eigenen Logo zu pflastern, sollte man das Geld lieber nehmen und damit Spielwaren für Kindergärten kaufen. Die Kinder freuen sich nämlich von Herzen und danken es mit einem der schönsten Anblicke, die es gibt: Strahlende Kinderaugen.(was mich übrigens an die strahlenden Kinderaugen erinnert) Ausnahmezustand
Irgendwie ist St. Wendel heute wieder im Ausnahmezustand, es ist Kirmes-Montag. Fast alles, was nicht Kette ist, macht heute um die Mittagszeit herum geschlossen zu.
Heiraten
(aus dem Support)
Heiraten mit Namensänderung macht nix als Arbeit..... Freitag, 19. Oktober 2007Sehnsucht
Ein Bekannter hat mir heute seine wirklich lustige Antwort auf den Autoresponders seines zukünftigen Internetanbieters hin geschickt. Ich habe ihm darauf hin mal eine Antwort vorbereitet, wenn er noch länger warten muss:
Hallo liebe [CENSORED]! Der Erlrouter
Zugegeben: Ich kannte es nicht, obwohl ein Blick in Google mich vermuten lässt, dass ich es hätte kennen müssen: Den Erlrouter.
Der ErlrouterLeider scheint es keine eindeutige Quelle zu geben, ich führe daher einfach mal Google auf: Donnerstag, 18. Oktober 2007Freiwillige Übersetzer gesucht
Für die Webseite zur Blacklist ix.dnsbl.manitu.net (zu finden unter www.dnsbl.manitu.net) suchen wir freiwillige Übersetzer, die die Startseite, die Partner-Seite sowie die Lookup-Seite in
übersetzen können. Ein Muttersprachler wäre natürlich top. Wer Lust hat, mitzumachen, melde sich einfach per E-Mail bei mir! Nachtrag Auch sind gerne willkommen! DSL-Verfügbarkeit
Gestern erreichte uns eine Anfrage eines großen DSL-Vergleichsportals mit dem Betreff
Verfügbarkeitsgebiet DSLund dem Inhalt zur Aktualisierung unserer Datenbank benötigen wir eine detaillierte Liste mit Ihrem Verfügbarkeitsgebiet.Neben den Rechtschreibfehlern und dem "Excel-Tabelle" auch noch besonders schön: Die Empfänger standen alle im To:-Header. Ich warte nur darauf, dass einer auf "Alle antworten" klickt.
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