Montag, 23. Juni 2008
Das war wohl die originellste Bestätigung auf unsere Einladung:
Sehr geehrter Herr Schmitt,
erstmals möchte ich (xxx nachfolgend ich genannt) mich, auch im Namen meiner Freundin (xxx nachfolgend Freundin genannt), ganz herzlich für diese Einladung bedanken.
Meine Freundin und ich würden uns sehr freuen, an dieser firmeninternen Veranstaltung teilnehmen zu dürfen.
Über eine kurze (schriftliche) Anmeldungsbestätigung würden wir uns sehr freuen.
Hochachtungsvoll
xxx Ich kam nicht drumherum, das zu antworten:
Sehr geehrter Herr xxx,
hiermit bestätige ich Ihre kostenlose Teilnahme am Seminar
XXL - Fressen, was die Magenwand hergibt
am 15.07.2008 in dem extra hergerichteten Seminarraum in der Nähe von Wiesbaden.
Ein entsprechender Transfer auf Kosten der Firma steht bereit. Zugegeben: Das "XXL - Fressen, was die Magenwand hergibt" wirkt nur sekundär appetitlich, aber es passte einfach
Einige Firmen hier im Gebäude glauben, dass unser Backoffice ein allgemeiner Büroservice ist. Da werden mittlerweile palettenweise Pakete für andere abgeladen.
Seit letzter Woche steht da jetzt eine Kaffeekasse. Wer (= Empfänger) dort nicht wenigstens ein kleines Handling-Fee pro Sendung gibt, darf sich künftig lieber nach einem eigenen Büroservice umsehen.
Letzte Woche rief mich abends Oliver Kels auf dem Handy an und hatte an mich eine technische Frage, die ich ihm wahrheitsgemäß und nach bestem Wissen und Gewissen beantwortet habe, obwohl ich eine Sekunde zuvor noch im Tiefschlaf war.
Am nächsten Tag fragte ich ihn, ob er es mir angemerkt hatte, dass ich da gerade erst wach wurde: Unglaublich!
Ich habe NICHTS! gemerkt.
Du machtest einen völlig normalen Eindruck.
Du wirst mir langsam unheimlich... Er hat's übrigens auch gebloggt.
Freitag, 20. Juni 2008
(aus dem Vertrieb)
Das klingt fast wie luxemburgisch:
Ich gääf doch net mei saalännischen Proweida em Stich lossen
Wir: in ca 1. Stunde ist die Einrichtung abgeschlossen.
Kunde: Whoow! Eine Manitu-Stunde dauert drei Minuten DAS nenne ich flott - Danke!
Heute Morgen im Aufzug:
Mitarbeiter: Ich weiß nicht, wie in diesen Aufzug 8 Personen reinpassen sollen. (Kurze Pause). Warst Du das, der damals dabei war, als bei vier Personen die Warnlampe anging, oder war das Andi?
Ich: Das muss Andi gewesen sein! Danach Gelächter.
Ab sofort erscheinen bei jedem Mitarbeiter, wenn ein Kunde ihn oder auf einer unserer Hotlines anruft (sofern das mit Rufnummernübermittlung erfolgt, und die Rufnummer uns bekannt ist) die wichtigsten Kundeninformationen auf dem Display:

Evtl. erweitern wir das noch dahingehend, dass das Kundenkonto automatisch auf der jeweiligen Workstations aufgeht.
Für alle Technik-Interessierten: Wir haben das mit dem Minibrowser sowie den Aktions-URLs von Snom realisiert.
(die geblauten Informationen sind die Kundennummer sowie Informationen zum Vertrags-Status)
Donnerstag, 19. Juni 2008
Ich glaube, das Netz war seit der WM nicht mehr so schnell
Ich habe keine Ahnung, was drin war, das Bild finde ich aber klasse:
Wir testen hier im Haus gerade das neue Snom M3. Bis jetzt macht es einen sehr guten Eindruck!

Sollte es sich beweisen, wird wohl jeder Mitarbeiter, der möchte, ein zusätzliches Mobil-Telefon bekommen.
Auf Wunsch einiger Leser (privat, per E-Mail) hier nach Rücksprache mit Heise ein kleiner Auszug / Zitat als Appetizer:
IP-Adressmanagement-System im Praxistest
Nummernvergabe
Manuel Schmitt
Das Verwalten und Verteilen von IP-Adressbereichen erweist sich in vielen Unternehmen als zeitaufwendige Herausforderung für die IT-Abteilung und führt nicht selten zu einem Flickenteppich. Ein geeignetes IP-Adressmanagement kann Zeit und Geld sparen.
Viele Unternehmen fangen klein an, mit einer Handvoll Workstations sowie je einem Switch, Router und netzwerkfähigen Drucker. Die Definition der Netztopologie befindet sich meist an genau zwei Stellen: In den Geräten selbst und im Kopf des Administrators. Im Laufe der Zeit kommen Geräte hinzu, und gelegentlich steckt irgendjemand behelfsmäßig etwas um oder vergibt die eine oder andere neue Adresse.
Sobald ein neuer Administrator hinzukommt oder den alten ersetzt, ist das Suchen und Raten oft die erste Amtshandlung vor dem Beheben von Fehlern oder dem Erweitern des bestehenden Netzes. Administratoren, die vorsorgen oder die Arbeit ihres Vorgängers ordentlicher gestalten möchten, beginnen mit einer Netzdokumentation analog zur tatsächlichen Situation (statisch eingerichtete oder per DHCP vergebene IP-Adressen, DHCP- und DNS-Server). Meist kommen dafür gewöhnliche Textverarbeitungs- oder Tabellenkalkulations-Dokumente oder auch Wikis zur Anwendung.
(...)
Erleichterung für den Administratorenalltag verspricht ein IP-Adressmanagement-System wie die Appliances der Proteus-/Adonis-Reihe von Bluecat Networks. Das Konzept dahinter ist so simpel wie logisch. Eine Verwaltungseinheit (Proteus) mit Überblick über das gesamte Unternehmensnetz steuert die DHCP- und DNS-Server (Adonis). Letztere können über mehrere Standorte verteilt sein, auch über Kontinente hinweg.
(...) Mehr in der Ausgabe Juli 2008 der iX
So langesam wird es interessant. Der Einzelverbindungsnachweis seitens des Telefonieanbieters hat ergeben, dass das Gespräch von rund 16 Uhr bis nach 23 Ur gelaufen sein soll. Der betroffene Mitarbeiter ging nachweislich an dem Tag gegen 17 Uhr aus dem Haus. Die Verbindung kann auch nicht mehr gestanden haben, da er vor 17 Uhr noch weitere Gespräche geführt hat (und somit bemerkt hätte, wenn er nicht aufgelegt hätte, oder eine Verbindung auf hold gelegt worden wäre).
Noch interessanter ist, dass angeblich dieselbe Service-Hotline abends nach Ende des 7-stündigen Telefonats nochmals für rund 25 Minuten angerufen worden sein soll. Das kann aber auch nicht sein, denn diese Hotline (eines Vorhändlers) ist nur bis in die frühen Abendstunden besetzt (und schon deshalb wäre die erste Verbindung viel frühr gekappt worden).
Ich habe das mal über den Telefonieanbieter an den Bereitsteller der 01805-Nummer gegeben und warte auf Rückmeldung.
Nur mal als kleines Update: Der Kunde hat sich nie wieder gemeldet!
Ich denke, das lässt einigen Spielraum für Spekulationen
In der aktuellen iX ist ein Test der Proteus-Produktreihe von BlueCat Networks (von mir). Dies nur am Rande
Ich bin nicht sicher, ob das Produkt für jemand von Euch etwas ist, aber es war spannend, das Produkt getestet zu haben!
Mr. Scott hätte seine Freude gehabt:
Ich: Wie lange brauchst Du noch?
Mitarbeiter: Gib mir noch 10 Minuten.
Ich: Okay, Du bekommst 15.
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