Sonntag, 14. Februar 2010
Von meiner Seite aus mal ein Lob am/zum Sonntag an die fleißigen Hände, die zu jeder Tages-, Nacht- und Wochenendzeit unseren Firmenparkplatz von Schnee befreien.
DANKE!
Freitag, 12. Februar 2010
Wie wahr: Das Wettrudern
Vor einiger Zeit verabredete eine deutsche Firma ein jährliches Wettrudern gegen eine japanische Firma, das mit einem Achter auf dem Rhein ausgetragen wurde. Beide Mannschaften trainierten lange und hart, um ihre höchsten Leistungen zu erreichen. Als der große Tag kam, waren beide Mannschaften topfit, doch die Japaner gewannen das Rennen mit einem Vorsprung von einem Kilometer. Nach dieser Niederlage war das deutsche Team sehr betroffen, und die Moral war auf dem Tiefpunkt. Das obere Management entschied, dass der Grund für diese vernichtende Niederlage unbedingt herausgefunden werden müsse. Ein Projektteam wurde eingesetzt, um das Problem zu untersuchen und um geeignete Abhilfemaßnahmen zu empfehlen. Nach langen Untersuchungen fand man heraus, dass bei den Japanern sieben Leute ruderten und ein Mann steuerte, während im deutschen Team ein Mann ruderte und sieben steuerten. Das obere Management engagierte sofort eine Beraterfirma, die eine Studie über die Struktur des deutschen Teams anfertigen sollte. Nach einigen Monaten und beträchtlichen Kosten kamen die Berater zu dem Schluß, daß zu viele Leute steuerten und zu wenige ruderten. Um eine weitere Niederlage gegen die Japaner vorzubeugen, wurde die Teamstruktur geändert. Es gab jetzt vier Steuerleute, zwei Obersteuerleute, einen Steuerdirektor und einen Ruderer. Außerdem wurde für den Ruderer ein Leistungsbewertungssystem eingeführt, um ihm mehr Ansporn zu geben. "Wir
müssen seinen Aufgabenbereich erweitern und ihm mehr Verantwortung geben." Im nächsten Jahr gewannen die Japaner mit einem Vorsprung von zwei Kilometern. Das Management entließ den Ruderer wegen schlechter Leistungen, verkaufte die Ruder und stoppte alle Investitionen in ein neues Boot. Der Beratungsfirma wurde ein Lob ausgesprochen, und das eingesparte Geld wurde dem oberen Management ausbezahlt.
Vorschlag aus externen Reihen aufgrund unseres hohen Milchverbrauches hier in der Firma:
Schon mal über eine eigene Kuh nachgedacht?
Datum: 13.02.2010 14:44
Die letzten beiden Tage war es ruhig im Blog - aufgrund eines Termins an Weiberfasching in Köln am gestrigen Tag sowie den Vorbereitungen dafür. Und nein, der war zu 100% beruflich. Als ich vorgestern realisierte, dass der 11. Februar dieses Jahr Weiberfasching ist, plante ich schon mal mehrere Kravatten ein. Nächstes Jahr wird Weiberfasching definitiv auf unserem Kalender stehen.
Zum Glück ging aber keine einzige Kravatte drauf. Die Frauen waren offenbar alle ausgeflogen
Dienstag, 9. Februar 2010
(...) Ich erinnere mich düster, dass dafür eine Scheibe toter Baum notwendig ist, die schicke ich dann nachher mal per Fax (sitze gerade im Bus). (...) Also, ich finde die Befärbungssvorlage für die Totbaumbreischeibe zur Domänennachbestellung irgendwie nicht. (...)
Montag, 8. Februar 2010
Bei einer Prüfung ist aufgefallen, dass ein Vorhändler für eine bestimmte Leistung seit knapp 2 Jahren keine Kosten mehr verrechnet hat, so dass sich über die Zeit ein netter vierstelliger Euro-Betrag angesammelt hat.
In einem Gespräch vergangene Woche, in dem es unter anderem um weitere Kostenmodelle ging, hat man uns diese "vergessenen" Kosten dann offiziell "geschenkt"  Wir haben unseren Dank mit Hilfe einer Einladung in ein nettes lokales Stern-Restaurant zum Ausdruck gebracht.
Gerade eine kleine Gesprächsrunde, die sich auf die von uns eingesetzten, theoretisch übertaktbaren (was wir nicht tun) AMD-Black-Edition-Prozessoren bezog. Darin folgende Frage:
Bis wieviel ist der denn übertaktbar? Die ganz trockene Antwort: Bis er abstürzt.
Ich hatte kürzlich mit unserem Steuerberater ein kurzes Meeting, an dessen Ende es noch um das Thema einer höheren Vergütung geht. Wir zahlen dessen Dienstleistungen komplett pauschal, so dass es wachstumsbedingt mehr als nachvollziehbar ist, dass hier eine Anpassung fast schon überfällig war.
Bevor er überhaupt ein Wort sprechen konnte, hatte ich die absolute Zahl dessen, was er sich künftig im Monat mehr an pauschaler Vergütung wünscht, auf seinen Unterlagen gesehen. Und noch bevor er seine Argumentation, warum er sich das denn wünscht, beenden konnte, habe ich das abgekürzt und ihm gesagt, dass die Erhöhung selbstverständlich klargeht, und er es natürlich rückwirkend ab Januar bereits berechnen solle.
Er war fast etwas enttäuscht, da ich es ihm wirklich einfach gemacht habe, und natürlich die Zurechtlegung seiner "Argumente" überflüssig waren. Aber ich wollte nicht noch mehr Zeit vergeuden (wenn gleich es keine Vergeudung war). Eine überaus gute Arbeit rechtfertigt auch einen guten Preis, und wenn der Arbeitsaufwand steigt, muss man hin und wieder auch eine pauschle Vergütung anpassen.
Ich lasse Vorhändler nicht als Bittsteller, die um Preisanpassungen kämpfen müssen, antanzen. Wenn mir die Erhöhung gerechtfertigt scheint, brauche ich nicht noch scharf nachzurechnen oder gar zu verhandeln. Ich erwarte im Gegenzug, dass man mir bereits beim ersten Vorschlag ein faires Angebot macht, das ich dann annehme. Wäre es nicht fair gewesen, gibt es beim nächsten Mal gar keine Chance mehr für ein Angebot. Da bin ich wiederum restriktiv, was allerdings bislang noch nie nötig war.
Freitag, 5. Februar 2010
Da hat jemand den Kühlschrank aber sehr hoch (bzw. niedrig) gedreht:
Donnerstag, 4. Februar 2010
Wir haben im Jahr 2009 bei unserem Wachunternehmen doch ganze 9,32 Euro für sog. Aktivitäten ausgegeben (neben der Grundgebühr versteht sich).
Das bedeutet, es gab tatsächlich maximal 3 Fehlalarme oder Wartungsfenster der Einbruchüberwachung (in beiden Fällen fällt eine pauschale Gebühr an). Ausgezeichnet

(in einem hiesigen Geschäft aufgenommen und danach nie wieder dort gewesen)
In einer E-Mail an den Support:
Von: ††† Gott 2.0 †††
Mittwoch, 3. Februar 2010
Okay, das will ich natürlich nicht:
(ich würde Ihnen bei den Preisen) (...) gerne entgegenkommen, dies würde aber bedeuten, Sie hätten definitiv keinen Ansprechpartner mehr bei [FIRMA].
Ein Termin morgen Abend (eine Veranstaltung) fällt aus. Notiz aus dem Backoffice:
(...) hat angerufen. Die morgige Veranstaltung, (...), ist abgesagt. Vorsichtsmaßnahme wegen der Statik.
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