Mittwoch, 22. September 2010
Es ist schon nervig, wenn zwei Kunden, die bis vor kurzem miteinander (als Auftraggeber und Auftragnehmer) gearbeitet haben, nun gegeneinander arbeiten (zumindest der eine davon), und wir dabei als gemeinsamer Dienstleister in die Schusslinie geraten, insbesondere wenn es um das Thema Geheimhaltung geht ("Wer macht nun was wann mit wem?")
Mittwoch, 15. September 2010
(reason: 552 5.2.3 Recipient is not allowed to receive messages this large (42 MB, 44151285 bytes). Maximum of 28 MB (29360128 bytes) allowed) Ich gebe zu, nach ein Mal Komprimieren war die PDF dann auch nur noch knapp 6 MB groß
So, die Kostenaufstellung an die Versicherung ist soeben raus. Ich bin gespannt, wie lange die Begleichung dauern wird, und wie weit unsere Nachweise ausreichen, denn es ist in der Tat schwierig, jedes Kabel, was im Container gelandet ist, einzeln nachzuweisen. Einiges sind deshalb Schätzungen gewesen (was wir explizit gekennzeichnet haben), mit einem Sicherheitsabschlag von 20% zu Gunsten der Versicherung.
Dienstag, 14. September 2010
Wie kann es sein, dass Adobe Acrobat einen Fehler wie Insufficient data for an image meldet, die PDF aber anzeigt und auch als Kopie korrekt speichern kann (und dabei korrigiert)?
Mittwoch, 8. September 2010
Wir haben ja bei uns noch Rest-Bestände an Housing-Kunden mit eigenen Servern.
Ich habe mir einmal einen durchschnittlichen Fall eines Kunden (in diesem Fall mit einem Tower) angeschaut. Aufgrund von Hardware-Defekten gehen wir im Schnitt an jeden Server drei Mal pro Jahr heran, jeweils eine Mannstunde. Das sind also ca. 180 Euro pro Jahr, oder umgelegt 15 Euro pro Monat. Rechne ich dann noch die Ersatzteile hinzu (egal, ob man sie selbst schickt oder über uns bezieht), kann sich das aus meiner Sicht als Kaufmann für den Kunden fast nie rechnen. Ergo können es maximal technische oder juristische Aspekte sein, die pro eigener Server sprechen.
Meine ganz persönliche Meinung: Ein (gemieteter) Root-Server ist in 99% der Fälle die beste Lösung. Die Kunden, für die ein eigener Server in Verbindung mit klassischem Server-Hosting (Colocation) die beste Wahl ist, sind in der Regel so groß oder so speziell, dass sich die Frage nicht wirklich lohnt.
Vermutlich lesen Wespen dieses Blog. Anders kann ich es mir nicht erklären, als dass die hiesigen Wespen denken, wir wären so tierlieb (weil wir ja nun eine Ameise unser Eigen nennen), dass wir auch für andere Tiersorten aufnahmefreudig sind, so dass sie mir manchmal in Scharen einen Besuch abstatten.
Irgendwie mag man sie ja nicht - wie die ein oder andere nervige Fliege (sorry an alle Tierschützer für die Unterscheidung) - gleich ins Jenseits befördern. Andererseits ist es schon schwierig, die gelb-schwarzen Tierchen in rund 3m Deckenhöhe dazu zu bewegen, den Raum wieder zu verlassen - selbst wenn man rund 4qm Fensterfläche öffnet.
Wie schnell man bei Cat6a-Kabeln doch zu viel bezahlen kann: Die Preisunterschiede liegen, trotz enormer Mengen, die wir zum Ausbau weiterer Rechenzentrums-Stufen benötigen, bei rund 65% an Ersparnis (ggü. unverhandelten Listenpreisen) - und das bei wirklich gleichwertiger Qualität.
Montag, 6. September 2010
Zwischenzeitlich habe ich den Wiegeschein der Aktenordner zu Gesicht bekommen.
Jeder Aktenordner wiegt im nassen Zustand rund 6kg.
Donnerstag, 2. September 2010
Bei uns wurde ein Webhosting-Paket für eine Hebammen-Gemeinschaft bestellt, inkl. Domain-Umzug. Letzterer ließ aufgrund fehlenden AuthInfo-Codes auf sich warten, das Paket wurde aber vollautomatisch eingerichtet.
Nach einiger Zeit (weit über die Widerrufsfrist hinaus) kam dann ein Widerspruch von Seiten der Besitzerin der Hebammen-Praxis. Die Bestellung sei von einem Dritten, der eigentlich - so ihre Aussage - lediglich einen Preisvergleich hätte durchführen sollen, unauthorisiert aufgegeben worden.
Wir hatten der Dame zugesagt, die Bestellung komplett und für sie kostenfrei zu stornieren, aber in den Raum gestellt, dass wir Anzeige gegen den Bestellenden erstatten würden - schließlich hat dieser ja in fremdem Namen einen Vertrag geschlossen. Das war der Dame allerdings nicht recht.
Wir haben ihr aus Kulanz den Vorschlag gemacht, eine Monatsrate (5,99 Euro brutto) als Entschädigung an uns zu zahlen (mit ordnungsgemäßer Rechnung für ihre Buchhaltung) - damit sei die Sache für uns erledigt. Dieses Angebot hat sie dann angenommen - wen wundert's
Mittwoch, 1. September 2010
Gestern Morgen gegen 9 Uhr war es so weit: Einer der Keller-Räume, in dem sich u.a. unser Aktenordner-Archiv befindet, stand einige cm unter Wasser. Das wäre grundsätzlich nicht so schlimm, wenn die Leitung, die den Schaden verursacht hätte, nicht an der Decke verlegt wäre, und sich dort eine verpresste Rohrverbindung gelöst hätte.
Somit standen einige Teile dieses Lagerbereiches quasi unter Beduschung. Vermutlich nur ca. 15 Minuten lang, danach wurde es bemerkt und das Wasser abgestellt. Es hat aber gereicht, um einen nicht ganz unerheblichen Schaden zu produzieren.
Die betroffenen Aktenordner sind mittlerweile auf dem Weg zu einer Spezialfirma, die die Akten in einem gesonderten Verfahren retten wird (wir haben zwar digitalisierte Kopien, aber bei Eingangsbelegen ist das nur mittelmäßig brauchbar).
In dem betroffenen Lagerbereich befanden sich auch noch diverse Vorräte an Kabeln, Büroausstattung für Meetings und Messen, Briefpapier, Flyer, Ersatzteile etc. Wir beziffern den Schaden im Moment bei ca. 30.000 Euro, den zwar erst einmal unsere eigene Versicherung tragen wird. Allerdings wird diese vermutlich den Vermieter in Regress nehmen, da die Verrohrung nicht sachgemäß ausgeführt wurde. Dafür sprechen (a) der gesunde Menschenverstand, (b) diverse Handwerker, die sich die Verbindungen kopfschüttelnd angeschaut haben und (c) die Tatsache, dass mindestens 3 Verbindungen gleichzeitig - allerdings über verschiedene Räume hinweg - kaputt gingen.
Auch wenn die Sache ärgerlich ist, ist es nur ein finanzieller Schaden und ca. 10 m³ an Rest-Müll, der nun in einem Container seiner Entsorgung entgegensieht. Die Aktenordner sollten, so die Hoffnung und Aussage der Trocknungsfirma, vermutlich ohne weiteren größeren Schaden zurückkommen. Ich bin gespannt.
Unsere Ameise ist übrigens da. Und wir sind alle froh, denn seit gestern ist sie - leider - im Dauereinsatz. Mehr später...
Gerade ist mein primäres Handy (ein Sony Ericsson C510) in Reparatur. Ich warte nun seit etwa 2 Wochen darauf, deshalb habe ich soeben einmal kurz nachgefragt. Derzeit gibt es weder silberfarbene noch schwarze Tauschgeräte.
Ich könne entweder noch ein paar Tage warten oder ein rotes bekommen.
Ich warte definitiv!
|
Kommentare