Beide der von mir kürzlich
Angeschriebenen haben sich zwischenzeitlich gemeldet.
Einer davon war freundlich, aufgeschlossen, hat insbesondere um Entschuldigung gebeten und konnte mir glaubhaft machen (auch anhand von Zahlen), dass seine Einzelfirma nahezu 0 Umsatz macht. Hier lassen wir Gnade vor Recht walten und werden uns mit einer nicht nennenswerten kleinen Summe als Entschädigung zufrieden geben.
Ein anderer allerdings meint, die juristische Keule ausholen zu müssen. Sein gutes Recht, allerdings wird er verstehen müssen, dass wir das dann im Gegenzug auch werden. Angeblich habe sein Anwalt unsere und deren AGB verglichen und keine nennenswerten Übereinstimmungen gefunden, und wenn, würden diese aus allgemeinen Textpassagen und juristischen Vor-Formulierungen bestehen. Zu schade, dass genau diese 100% übernommenen Passagen (wenn man bei ganzen A4-Seiten davon sprechen kann), vor vielen Jahren hier wortwörtlich so und inhouse (also nicht extern und nicht mit Vor-Formulierungen) entstanden sind. Ich fürchte, dass dies der erste Fall sein könnte, der vor einem Richter enden wird. Und noch mehr schade, dass einige Formulierungen bewusst sehr stark an den Rechenzentrums-Betrieb angepasst und unsere eigenen Prozesse angelegt sind, welche für ein Unternehmen, das zwar aus dem IT-Bereich stammt, aber keine Hosting-Leistungen anbietet, mehr oder weniger unpassend sein dürften (wenn man sich nicht ins eigene Knie schießen will).
Somit geht nun der ganze Vorgang, der eigentlich unbürokratisch hätte gelöst werden können, ab zum Anwalt. Mir soll's Recht sein
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