Montag, 28. April 2008Blacklist-RekordTrackbacks
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Das läuft ja mit DNS Loadbalancing oder?
Wie stellt man da sicher, dass sich einige Programme nicht nur den 1. NS raussuchen und den dann ständig fragen? Dann wäre ja dieser mehr belastet als alle anderen.
> Das läuft ja mit DNS Loadbalancing oder?
ja > Wie stellt man da sicher, dass sich einige Programme nicht nur den 1. NS raussuchen und > den dann ständig fragen? Das kann man unterschiedlich lösen, im Fall der Blacklist funktioniert das übrigens auch via dns: In der Konfiguration meines Mailservers schreibe ich reject_rbl_client ix.dnsbl.manitu.net also einen Zonennamen für die RBL. Zu der Zone wird nun der zuständige Nameserver gesucht: $ dig ns ix.dnsbl.manitu.net [...] ;; ANSWER SECTION: ix.dnsbl.manitu.net. 58 IN NS ix-dns16.dnsbl.manitu.net. ix.dnsbl.manitu.net. 58 IN NS ix-dns19.dnsbl.manitu.net. [...] ix.dnsbl.manitu.net. 58 IN NS ix-dns17.dnsbl.manitu.net. ix.dnsbl.manitu.net. 58 IN NS ix-dns13.dnsbl.manitu.net. ix.dnsbl.manitu.net. 58 IN NS ix-dns12.dnsbl.manitu.net. Das liefert also eine ganze Menge Nameserver. Bei jeder Anfrage ändert sich die Verteilung der Nameserver nach Round Robin. Das ist eine Funktion des DNS-Servers. Mein Client pickt sich den ersten raus, ist der nicht erreichbar den zweiten usw. Ausserdem kann man bei DNS sehr einfach Loadbalancing machen, indem man z.B. auf einem Router oder einer Firewall alle eingehenden Verbindungen für die IP des DNS-Servers und port 53 auf einen Cluster von mehreren Servern verteilt. DNS ist ein Statusloses Protokoll, dass dank UDP sehr leicht auf diese Weise verteilt werden kann. Loadbalancing auf Mailsververn (SMTP) klappt übrigens fast genauso einfach, bei Webservern geht es im Prinzip auch, wenn sie nur statische Seiten ausliefern und keine Sessions bilden. Hat ein Nameserver für einen Namen mehrere IPs hinterlegt (also mehrere A-Records) liefert er auch bei jeder Anfrage einen anderen als ersten zurück. $ dig www.google.de Das liefert ;; ANSWER SECTION: www.google.de. 73032 IN CNAME www.google.com. www.google.com. 84717 IN CNAME www.l.google.com. www.l.google.com. 242 IN A 209.85.135.147 www.l.google.com. 242 IN A 209.85.135.104 www.l.google.com. 242 IN A 209.85.135.103 www.l.google.com. 242 IN A 209.85.135.99 oder auch ;; ANSWER SECTION: www.google.de. 73033 IN CNAME www.google.com. www.google.com. 84718 IN CNAME www.l.google.com. www.l.google.com. 243 IN A 209.85.135.147 www.l.google.com. 243 IN A 209.85.135.104 www.l.google.com. 243 IN A 209.85.135.103 www.l.google.com. 243 IN A 209.85.135.99 oder dergleichen. Schliesslich kann man noch fiese Sachen mit Anycast oder bgp machen, aber das sprengt dann den Rahmen
arrghh. manchmal ist so eine Zwischenablage etwas störrisch
;; ANSWER SECTION: www.google.de. 22412 IN CNAME www.google.com. www.google.com. 84397 IN CNAME www.l.google.com. www.l.google.com. 22 IN A 209.85.135.99 www.l.google.com. 22 IN A 209.85.135.103 www.l.google.com. 22 IN A 209.85.135.104 www.l.google.com. 22 IN A 209.85.135.147 so - das sieht anders aus - sorry
Gut erklärt!
Die Frage könnte aber anders gemeint sein, und dann kann man es nicht verhindern. Wenn sich also ein störrischer Client nicht der DNS-Zone bedient, sondern einen Slave manuell herauspickt, ist das blöd. Dann fragt er beispielsweise immer ix-dns16.dnsbl.manitu.de und der hat dann eine größere Last zu tragen. Gut, DNS ist ja nun kein wirklich kostenintensives Protokoll und die "erhöhte" Last wirkt sich nicht wirklich aus. Dazu müsste es schon sehr viele fehlerhafte Clients geben, die wissentlich nur den einen Slave abfragen; erst dann kriegt man den DNS-Server in die Knie. (Aber nicht den gesamten Cluster, da die anderen ja auch noch andere Clients bedienen können)
> Gut erklärt!
Danke > Dann fragt er beispielsweise immer ix-dns16.dnsbl.manitu.de Naja, dann kann man wie angedeutet echtes loadbalancing auf nem router davor machen. Grummel - in aktuellen Linux-Kerneln kann man bei DNAT leider nur noch ein Ziel angeben, $ iptables -t nat -I PREROUTING 1 -p udp --dport 53 -j DNAT --to-destination 10.1.1.1 --to-destination 212.19.48.14 iptables v1.4.0: Multiple --to-destination not supported Sooo einfach gehts also nicht mehr " Later Kernels (>= 2.6.11-rc1) don’t have the ability to NAT to multiple ranges anymore." Aber wenn die dns in einem gemeinsamen Netz sind gehts iptables -t nat -I PREROUTING 1 -p udp --dport 53 -j DNAT --to-destination 10.1.1.1-10.1.1.10 Aber auch offenbar nur eingeschränkt. Ich hab das eben testen wollen, und irgendwie pickt sich der kernel dann eine IP aus dem range und versucht immer dieselbe, auch wenn sie im netz nicht vergeben ist und die arp-requests ins leere laufen. Also round robin iss da irgendwie nicht. Ich glaub ich muss mir mal die Quellen reinziehn. Ärgerlich das! naja - gibt ja noch andere OSs und ipfadm's
Wow,
aber das Zeigt, um so besser die Blacklist um so schwerer haben es hoffentlich die Spammer. Oder sehe ich das falsch? Euer Elektroniker |
IPv4 vs. IPv6Du bist hier via
![]() SucheÖkostromKalenderKommentareDo, 24.05.2012 21:20
Ich finde es nicht verwerflich
euch danach zu fragen.
Ihr h
abt halt einen super support!
Ich finde die Frage nic [...]
Do, 24.05.2012 20:37
Ich wuerde da weniger auf eine
n "Gesellen" im Browser tippen
, sondern eher auf ein gehackt
es Script auf seiner Web [...]
Do, 24.05.2012 19:14
Och,
ich empfinde das noch al
s relativ neutral. Und so frag
t er halt einfach nach bei dir
.
Do, 24.05.2012 17:34
Da halte ich mit Wellensittich
und "Hansi" dagegen
Do, 24.05.2012 15:49
"Man" aka Kunde/Kundin muss mi
t der Frage nur kreativ genug
umgehen, dann bietet die reich
lich Variationsmöglichke [...]
Do, 24.05.2012 15:06
Deshalb benutze ich bei solche
n Fragen als Antowrt immer die
Namen von hochwertigen Lebens
mitteln wie Schweinskopf [...]
Do, 24.05.2012 13:26
Der Ton ist leicht anklagend,
aber er ist dennoch noch sehr
weit weg, was ich schon so an
der Hotline erleben muss [...]
Do, 24.05.2012 13:12
Naja, was heißt "als erstes".
Man ist Werbung ja gewohnt auf
allen Seiten zu sehen. Zumind
est ohne Adblocker. Nur [...]
Do, 24.05.2012 12:56
Das sehe ich nicht so.
Ganz
im Gegenteil: Er macht Dich a
ls Hoster nicht verantwortlich
, sondern fragt freundli [...]
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