Montag, 13. April 2009Abuse-Handling erneut geändertTrackbacks
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Herrlich: Über so Feiertage kann man echt ganz toll und entspannt programmieren...
Einfach himmlisch, was man da alles erledigt bekommt!
Liest sich ein bisschen so, als wollte Manitu das Abuse-Handling komplett loswerden. Automatisierung ist ja toll, aber der Provider sollte auch durchaus schauen, was seine Kunden so machen und worüber andere sich beschweren und ggf. eingreifen.
Schön, dass die Daten der Kunden geschützt werden. Aber was sagt das Briefgeheimnis dazu, dass Post an Manitu direkt an Dritte weitergeleitet wird?
Zum ersten Absatz: Wir bekommen ja eine Kopie der Nachricht und schauen uns das an!
Zum zweiten Absatz: Das "Briefgeheimnis" deckt ja den Schutz der Kommunikation zwischen zwei Parteien ggü. dem Zugriff durch Dritte ab, z.B. ggü. dem Staat. Es ist ganz klar, dass Abuse-Meldungen eine Nachricht eines Beschwerdestellers an denjenigen sind, den es betrifft. Wer hinter abuse@manitu.net steckt, ist dem Absender gar nicht klar, zumal 99,9% der Meldungen eh automatisch generiert sind. Sinn einer solchen Nachricht ist es, dass sie den richtigen erreichen und dieser den beanstandeten Umstand abstellt. Es ist also im Interesse des Absenders, dass seine E-Mail gelesen wird, und zwar von dem, der damit etwas anfangen und den Umstand abstellen kann - wir können das in der Vielzahl der Fälle ja gar nicht (Beispiel: Ein Kunde betreibt einen Hosting-Dienst - nur der weiß, welcher seiner Kunden auf seinem Server das verursacht hat). Es ist, darüber hinaus, RFC-konform, Abuse-Meldungen weiterzuleiten.
1. gut
2. Ist der Manitu-Kunde kein Dritter im Sinne des Gesetzes? Was eine Abuse-Nachricht ist, ist mir durchaus bekannt. Ich bearbeite die selbst jeden Tag Ich finde eine Anonymisierung beim Weiterleiten daher durchaus wichtig.
Wenn unser Kunde aber nur einen Vorwurf bekommt, kann er sich dagegen nicht wehren. Das wäre so, als ob Dich ein Unbekannter vor den Richter zerrt. Der Kunde hat ein Recht darauf, zu erfahren, wer sich beschwert, und das mit demjenigen auszumachen.
Dass dabei durchaus interne Informationen weitergegeben werden, ist so normal wie z.B. bei Geschwindigkeitskontrollen. In dem Schreiben an Dich verrät die Polizei Dir ja auch, wo sie gestanden und geblitzt hat. Es ist also nicht mehr "anonym" oder "geheim".
afaik muss der provider beim absender nachfragen ob er die daten weitergeben darf. ansonsten muss anonymisiert weitergeleitet werden. kenne mich da aber nicht wirklich gut aus, da ich "nur" sysadmin bin. jedenfalls machen wir das so auf rat unser anwaelte.
solltet ihr vielleicht nochmal von euren pruefen lassen.
Genau deswegen steht der Kommentar in der RIPE drin:
CODE: remarks:trouble:| IMPORTANT: Your message will probably sent to |<br />
remarks:trouble:| the customer concerned. All of your data, esp. |<br />
remarks:trouble:| your name, your e-mail address and the content |<br />
remarks:trouble:| of your message, will be visible to the |<br />
remarks:trouble:| customer. If you do not agree with this do not |<br />
remarks:trouble:| use the e-mail address shown above. | Es steht jedem frei, diese Adresse zu nutzen oder eben nicht. Wer sie nutzt, akzeptiert unsere Bedingungen.
Gefolgt von:
CODE: remarks:trouble:| Complaints sent to any other contacts than |<br />
remarks:trouble:| abuse contact will be discarded silently. | Also entweder der Beschwerdeführer akzeptiert die Weiterleitung an den Kunden oder er verzichtet auf die Beschwerde?
Ich würde mich sehr freuen, wenn Manitu das nochmal überdenkt... Ich finde diese Einstellung so nicht in Ordnung.
In wiefern? Es gibt ja weitere Möglichkeiten, uns zu kontaktieren, z.B. die normale Support-Adresse oder ein Fax?!
das ist ja zynisch.
auf die "normale support-adresse" nun hinzuweisen finde ich sehr seltsam denn da wird die beschwerde ja ungelesen geloescht, wie ihr im ripe-eintrag stehen habt logischerweise wuerde man dann natuerlich annehmen, dass ihr beschwerden per fax ebenso nicht beachtet und ungelesen nach devnull schiebt. natuerlich ist euch auch klar, dass nicht jeder zuerst in euren ripe-eintrag reinschaut um die abuse-adresse "herauszufinden", rueht euch aber darauf aus, dass der beschwerdefuehrer mit nutzen der adresse abuse@manitu.net automatisch auch den hinweis in eurem ripe-eintrag kennen und die bedingungen akzeptieren wuerde.... den hinweis finde ich uebrigens in eurem impressum, in dem man die abuse-adresse ebenso findet, nicht...
In der Tat war das ein Fehler. Wir haben sowohl den RIPE-Eintrag als auch das Impressum abgeändert.
Wer allerdings abuse@PROVIDER einfach versucht, geht eben, sofern er den Eintrag nicht liest, ein eigenverschuldetes Risiko ein. Wenn ich eine Adresse "versuche", ohne zu wissen, ob diese vergeben ist, was damit passiert oder ob diese dazu gedacht ist, risikiert das eben genauso wie jemand, der einen wichtigen (geheimzuhaltenden) Brief in irgendeinen Briefkasten wirft, von dem er glaubt, dass es der richtige sei!
Naja, abuse@provider ist ja nicht irgendeine Adresse. Sie wird z.B. in RFC2142 explizit genannt.
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IPv4 vs. IPv6Du bist hier via
![]() SucheÖkostromKalenderKommentareFr, 25.05.2012 23:17
http://blog.fefe.de/?ts=b14989
2a
Besser?
Zitat: "Micro
soft erwirkt Einfuhrstopp für
Android-Geräte von Motor [...]
Fr, 25.05.2012 19:46
Arbeit anderer 1:1 kopieren !=
dem was die Patenttrolle mome
ntan veranstalten.
Fr, 25.05.2012 18:54
Naja ne AGB ist ja auch schnel
l geschrieben, aber kaum wird
sie kopiert ist das geschrei g
roß
Do, 24.05.2012 21:20
Ich finde es nicht verwerflich
euch danach zu fragen.
Ihr h
abt halt einen super support!
Ich finde die Frage nic [...]
Do, 24.05.2012 20:37
Ich wuerde da weniger auf eine
n "Gesellen" im Browser tippen
, sondern eher auf ein gehackt
es Script auf seiner Web [...]
Do, 24.05.2012 19:14
Och,
ich empfinde das noch al
s relativ neutral. Und so frag
t er halt einfach nach bei dir
.
Do, 24.05.2012 17:34
Da halte ich mit Wellensittich
und "Hansi" dagegen
Do, 24.05.2012 15:49
"Man" aka Kunde/Kundin muss mi
t der Frage nur kreativ genug
umgehen, dann bietet die reich
lich Variationsmöglichke [...]
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