Dienstag, 7. Juli 2009Wir in einem Gentoo-FlyerTrackbacks
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Ubuntu: Ancient african word that means "I'm sick of compiling
Gentoo." (Jeff Waugh)
Wen soll der Flyer überzeugen? Ein "aktives Sicherheitsteam" besitzt doch jede bessere Distribution. 10 Jahre ist zwar viel, zu den älteren Distributionen gehört sie damit aber nicht. Viele Architekturen ist schön, trifft aber auch auf andere Distris zu und dürfte für viele kein Relevanzkriterium sein, da das Zeugs einfach hauptsächlich auf x86- und amd64-Kisten betrieben wird. manitu und DomainFactory würde ich nicht zwangsläufig in den Kenntnis- oder Bekanntheitsschatz von ITlern legen. Tja, und ein Pinguin-Name hat auch nix sagen.
Nichts für ungut.
Ihr setzt Gentoo ein? Oder heisst das, ihr bietet es als eine von mehreren Distris an?
PS: Die Captcha-Bilder können hier gerade nicht geladen werden, das erste hat z.B. die URL http://www.hostblogger.de/blog/plugin/captcha_1_edfee4174b407b9a72b381c9d5d8a64d - ist aber 0 byte groß. Jetzt beim 2. mal werden sie angezeigt.
Hm öhm ja. Naja, find den jetzt nicht so toll. Und kreativ auch nicht. Vor allem würde ich mich eher gestört fühlen, wenn ich mit DomainFactory in einem Zug genannt werden würde. Aber das ist natürlich Geschmackssache.
Also ich lese da jetzt kein Totschlagargument, warum ich Gentoo nutzen sollte...
Ich wusste bisher nur, dass man bei Gentoo fast alles selbst kompilieren muss.. Wieder was gelernt
Bitte beachte, dass der Ausschnitt nur eine von sechs Seiten des Flyers darstellt -- und es ist nicht die Seite mit den Argumenten / Unterschieden zu anderen Distros.
Ich wollte gerade fragen, ob Ihr den gesamten Flyer als PDF habt, ich würde ihn dann online stellen!
Ja, die sind jetzt hier zum Download: http://a3li.info/2009/07/linuxtag-the-flyers/
Das mit dem "täglich Sicherheitsaktualisierungen bereistellt" ist ein bisschen an den Haaren herbeigezogen.
Auf einen Fix für CVE-2008-6123 [1, 2] warte ich z.B. bereits seit 6 Monaten. Wir werden unsere bisher gänzlich auf Gentoo basierten Server nach und nach auf Debian migrieren, weil der Zeitaufwand für die Administration von Gentoo einfach wahnsinnig hoch ist. Wer schon einmal versucht hat, einen seit 4 Jahren mit Gentoo laufenden Server zu aktualisieren, der weiß wovon ich spreche. Wenn man nicht regelmäßig die Pakete auf dem aktuellen Stand hält, kann sowas schonmal zu einer Orgie an Abhängigkeiten und Konflikten führen, die in Kombination mit der Warterei beim Kompilieren spätestens dann den Vorteil, den Gentoo vielleicht haben mag, durch die Unwirtschaftlichkeit mehr als auffrisst.
Anderes Beispiel: CVE-2009-1891 wurde gefixt, bevor er überhaupt in der MITRE-Datenbank offiziell aufgetaucht ist.
Es gibt immer sachen, die länger brauchen. Und das ist garantiert nicht nur bei Gentoo so.
So leid es mir tut, aber keine der Distributionen kann jede Sicherheitslücke mit vollem Fokus bearbeiten, es bleibt immer irgendetwas liegen. Dies ist insbesondere der Fall, wenn es sich um eine von Freiwilligen entwickelte Distribution handelt. Was liegenbleibt hängt stark von der Einschätzung der Schwere eines Bugs ab -- CVE-2008-6123 ist da wohl durchs Raster gefallen.
In einem solchen Fall kann eine Mail an "security gentoo.org" oder ein Kommentar im Bug dazu helfen. Zu den vier Jahren: Gentoo ist kein RHEL, das man installiert und sieben Jahre lang nur Bugfixes installiert. Dass es da nach vier Jahren ohne Update knallt wundert mich nicht. Ein Update wenigstens einmal im Jahr ist ein Muss, aber das fordern Fedora und Ubuntu auch. Nun genug der Distro-Wars meinerseits, dafür ist dieses Blog gar nicht da.
Warum sollte man unter FreeBSD das Gentoo Paketsystem haben wollen? Bietet es irgendwelche Vorteile im Vergleich zu den Ports?
ich kam von red hat, ging über gentoo und debian bis nach ubuntu. das schöne an open source ist doch, dass man die wahl hat.
auch mir war der administrative aufwand von gentoo einfach zu hoch. manche pakete verwaisten irgendwann, die maintainer kümmerten sich nicht mehr darum und abhängigkeiten schlugen fehl. der eigentliche hauptgrund meines wechsels von gentoo nach debian damals war, dass ich nicht immer warten wollte, bis der herr fertig compiliert hatte. und damals auf 350 MHz rechnern konnte das schon mal dauern... |
IPv4 vs. IPv6Du bist hier via
![]() SucheKalenderKommentareFr, 10.09.2010 19:47
Da es sich dabei sowohl um eig
ene, als auch um Systeme im Ei
gentum unserer Kunden handelt,
sind das viele verschie [...]
zu Wespen
Fr, 10.09.2010 17:44
Habe dafür eine einfache Lösun
g gefunden, die jedenfalls bei
mir bisher immer geklappt hat
, egal welches "Fliegeng [...]
Fr, 10.09.2010 16:51
nicht zwingend. - Denn DAS lohnt sich dann in aller R
egel nicht.
Fr, 10.09.2010 00:58
Wer sowas hat, hat auch ein ei
genes RZ =)
Do, 09.09.2010 23:16
Also das mit dem Windows Serve
r würde mich auch interessiere
n ...
Do, 09.09.2010 21:40
EuServ bietet seit kurzem Open
BSD an, oder nicht?
Do, 09.09.2010 18:50
Wenn man einen Daemon schreibt
, der die Änderungen durchsetz
t und die Webanwendung dann mi
t dem kommuniziert, find [...]
Do, 09.09.2010 17:01
Was für Formular-Namen sind da
s denn genau? Kannst du uns ei
nen Link zu der entsprechenden
Doku-Seite von Chrome n [...]
Do, 09.09.2010 15:03
Ich denke, man sollte nicht al
le Schülerpraktikanten über ei
nen Kamm scheren. Genauso unte
rschiedlich wie ihre Bew [...]
Do, 09.09.2010 14:06
Bevor man die kabel austausche
n muss, müsste man ja erstmal
die Geräte austauschen. Und da
die Leitungen im Rechen [...]
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