Donnerstag, 9. Juli 2009OLG Köln: Kommerzielles WLAN-Sharing verstößt gegen WettbewerbsrechtTrackbacks
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Ist es nicht eher so, dass vor dem Restaurant ein Geschäftsmann steht, der das Essen an andere verkauft?
Das halte ich für ein Gerücht.
Ich habe in meienr Nachbarschaft mehrere FON-Netzwerke, die durchaus übliche (sprich: überzogene) Hotspotpreise verlangen. Siehe auch: http://www.fon.com/de/info/makeMoney
Natürlich ist FON komerziell: Wer nicht beim FON-Netzwerk dabei ist, muss für die Nutzung eines solchen Hotspots etwas zahlen. Folglich zahlt man FON etwas und nicht den Handy-Betreibern (UMTS-Karten, kostenpflichtige WLAN-Hotspots etc.), was Wettbewerb bedeutet.
Dass hier die falsche Partei verklagt wird, stimmt. FON hat mit den jeweiligen Nutzern einen Vertrag und kann keinen Einfluss darauf nehmen, wie und wo der Router eingesetzt wird. Ein Werkzeug-Verkäufer wird ja auch nicht verklagt, wenn mit einem bei ihm gekauften Hammer jemand erschlagen wird...
FON könnte durchaus die Nutzung des Routers aus Netzen von Anbietern sperren, von denen es weiß, daß diese in ihren AGB eine solches Zugangs-Sharing untersagen - zumindest dann, wenn sich der Anbieter an FON wendet und sagt "unsere Kunden dürfen das nicht, wir möchten nicht, daß das gemacht wird, stellt das ab". FON sieht ja zwangsweise, von wo aus sich der Router meldet. (Alternativ könnten die Anbieter ihre FONenden Kunden auch einfach rauswerfen, das ist schon richtig. Welche Lösung jetzt besser ist, sei mal dahingestellt...)
FON arbeitet durchaus (auch) kommerziell - es werden (an "Aliens" in FON-Terminologie) ja Zugangspässe verkauft, und man kann als Hotspot-Betreiber sogar eine Beteiligung an den so generierten Einnahmen wählen (das Modell "Bill"). Und der Kläger war ein DSL-Anbieter, der seinen Kunden auch (kostenpflichtig) eine Hotspot-Option anbietet, wenn ich das Urteil richtig im Kopf habe. FON fordert die Kunden des Anbieters also dazu auf, gegen die Bestimmungen ihres Vertrages mit dem DSL-Anbieter zu verstoßen, damit FON dem Anbieter Konkurrenz machen kann. Wenn das nicht wettbewerbswidrig ist, weiß ich nicht, was es sonst sein soll.
(JFTR: Ich finde die Idee hinter FON gut, und ich würde es begrüßen, wenn mehr Anbieter wie manitu die Nutzung ihrer Zugänge explizit erlauben würden. Und ich bin auch der Meinung, daß der Anbieter im vorliegenden Fall auch gegen seine sich vertragswidrig verhaltenden Kunden vorgehen sollte - allerdings ginge dann in den üblichen Foren das große Geheule los...)
Ich glaube eigentlich auch, dass FON zwar einen auf "Community" und nichtkommerziell macht, aber ein ganz normales komerzielles Unternehmen ist was auch irgendwann Gewinn machen woll. Wikipedia (en) schreibt auf http://en.wikipedia.org/wiki/FON auch: "FON (“FON Wireless Limited”) is a for-profit company", wobei das ja nicht viel heißen muss.
Manuel, hast du ne Quelle die besagt FON wär nicht gewinnorientiert?
Oder aber man geht mit dem ganzen Thema etwas moderner um, wie es BT in Großbritannien macht:
Dort kooperiert man mit FON, trägt stark zur Community bei in dem man das Sharing in seine Produktlinie einbindet und bietet sowohl Bestandskunden als auch weiteren Zufallskunden einen Mehrwert. https://www.bt.com/wifi/secure/index.do?s_cid=con_FURL_btfon
Also meiner Meinung nach arbeitet FON sehr wohl kommerziell. Deren Angebot unterscheidet sich doch schon sehr deutlich von Communities wie z.B. Freifunk, die wirklich frei sind. Alleine schon das FON ihre Router verkauft und nicht etwa alternative Routerfirmware kostenlos zur Verfügung stellt beweist doch IMHO den kommerziellen Hintergrund...
Hallo,
hier werden zwei Dinge durcheinander geworfen. 1) Die Person vor dem All-You-Can-Eat-Reataurant verkauft das Essen an andere. Genau das hat das Gericht verboten. 2) Die Person vor dem All-You-Can-Eat-Reataurant verschenkt das Essen, aber nur an Stammkunden anderer All-You-Can-Eat-Reataurants sind (und die ja immer nur in einem Restaurant essen können). . Mit diesem Thema hat sich das Gericht NICHT beschäftigt! Gruß Andreas
Mal zu Deinem Fall 2: Das All-you-can-eat-Restaurant, dessen Essen draußen verschenkt wird, hat insofern einen Nachteil, weil es mehr Essen herstellen muß, als bezahlt werden. Wenn nun alle Stammkunden anderer Restaurants das Essen vor diesem Restaurant geschenkt bekommen, ist das Restaurant bald pleite.
Das hat das Gericht sicher bedacht
wenn es wirklich so wäre, dann wäre es ja in ordnung. momentan ist es aber so das man folgendes verbietet:
all-you-can-eat-restaurant gibt essen an kunden, dieser nimmt es mit und gibt es an die tafeln (FON) die es dann weiter verteilen. es wird mit dem urteil aber nicht verboten das der kunde aus dem all-you-can-eat-restaurant essen mitnimmt, sondern es wird pauschal den tafeln (also FON) verboten essen weiter zu verteilen. wenn ein isp nicht möchte das fon benutzt wird, dann soll er es in die agb's schreiben, das ging früher mit der router-/mehrplatz nutzung ja auch.
hm, also ich finde die preise nicht übertrieben, 3 euro pro tag sind eigentlich i.o.
aber wenn man registriert ist und selbst einen fon spot betreibt kostets ja nix mehr ich denke mal fon könnte das problem umgehen indem sie die alien pässe in deutschland deaktiviert, aber damit auch keinen gewinn mehr hier machen kann... naja, mal sehn was der bgh sagt p.s: ich glaube bei den meisten anbietern (jedenfalls bei und un 1u*d1) steht drin dass ich den anschluss nicht dritten zur alleinigen nutzung überlassen darf, aber trifft in dem fall ja nicht zu wenn ich ihn noch mitnutze aber da sollen sie die agb gern ma ändern, dann komm ich vlt früher aus dem vertrag raus bei denen... |
IPv4 vs. IPv6Du bist hier via
![]() SucheÖkostromKalenderKommentareSa, 26.05.2012 00:19
Naja die meisten Kunden sind h
alt keine Experten, wenn in me
inem Fenster eine Werbetafel e
röffnet werden würde, da [...]
Fr, 25.05.2012 23:17
http://blog.fefe.de/?ts=b14989
2a
Besser?
Zitat: "Micro
soft erwirkt Einfuhrstopp für
Android-Geräte von Motor [...]
Fr, 25.05.2012 19:46
Arbeit anderer 1:1 kopieren !=
dem was die Patenttrolle mome
ntan veranstalten.
Fr, 25.05.2012 18:54
Naja ne AGB ist ja auch schnel
l geschrieben, aber kaum wird
sie kopiert ist das geschrei g
roß
Do, 24.05.2012 21:20
Ich finde es nicht verwerflich
euch danach zu fragen.
Ihr h
abt halt einen super support!
Ich finde die Frage nic [...]
Do, 24.05.2012 20:37
Ich wuerde da weniger auf eine
n "Gesellen" im Browser tippen
, sondern eher auf ein gehackt
es Script auf seiner Web [...]
Do, 24.05.2012 19:14
Och,
ich empfinde das noch al
s relativ neutral. Und so frag
t er halt einfach nach bei dir
.
Do, 24.05.2012 17:34
Da halte ich mit Wellensittich
und "Hansi" dagegen
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