Mittwoch, 7. Juli 2010Einstellungstest im allgemeinenTrackbacks
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Ich habe jetzt verstanden, dass ihr nicht ähnlich wie bei der theor. Fahrprüfung bei x falschen Antworten nach Hause schickt, sondern je nach Bewerbung unterschiedliche Erwartungen habt.
1) An welcher Stelle kommt dieser Test? Bewerbung hat euch bereits angesprochen, aber bevor man sich ernsthaft mit dem Kandidaten auseinander setzt, wird getestet? 2) Wird über das Ergebnis mit dem Bewerber gesprochen oder ihm nur ein Urteil auf Grund des Ergebnisses mitgeteilt? 3) Angenommen jemand scheitert volständig an dem Test, woraufhin ihr ihm absagt. Gestattet ihr diesen Leuten sich erneut zu bewerben? Womöglich geht der Person ja ein Licht auf, sie bekommt ihr Leben plötzlich in den Begriff und holt in der Bildung auf - alles nur, weil sie bei euch arbeiten will 4) Teilt ihr Bewerbern eigentlich (konstruktiv) die wahren Gründe die zu einer Ablehnung führten mit, oder bauchpinselt ihr sie nur, wie es oft Standard ist ("...danke für die Bewerbung... leider - das tut uns wirklich zu tiefst leid - haben wir uns für einen anderen Bewerber entschieden, dass lag natürlich überhaupt nicht an ihnen... selbstverständlich sind wir der Meinung, dass jedes andere Unternehmen sie mit Kuss-Hand nehmen würde und wünschen ihnen daher noch einen erfolgreichen weiteren Lebensweg").
Ich glaube, dass sich kaum eine Firma leisten kann, den Bewerbern den wahrend Grund der Ablehnung mitzuteilen. Die Wahrscheinlichkeit, dass man sich dadurch eine Anti-Diskriminierungsklage einfängt, ist wohl recht hoch. Selbst wenn es keineswegs diskriminierend gemeint war.
Bei den Bewerbern, die nach einer (Standard-)Absage bei mir noch einmal explizit nach dem Grund gefragt haben - waren nur zwei bei ca. 60 Gesprächen - habe ich auch explizit gesagt, woran es gelegen hat.
Bei uns ist der Markt so eng mit Bewerbern gesät, dass ich mir gar keine Ablehnung leisten kann, die gegen das Antidiskriminierungsgesetz verstößt, wenn der Bewerber fachlich kompetent ist.
Find ich absolut okay. Nur die Sache mit den absichtlichen Fehlern finde ich nicht so schön. Aus der Perspektive des Getesten ergibt sich da ein Dilemma. Der Einsatz ist ja sehr hoch bei Einstellungstest, an der Stelle möchte man nicht den Überklugen darstellen oder womöglich bei einer Frage, die eigentlich korrekt wahr, ein Spotlight auf die Wissenslücke zu platzieren.
Menschen sind in der Situation ganz anders als normalerweise. Im Beruf sind Entscheidungen ja meist nicht dermaßen existenziell.
Na ja, ich glaube fast, das ist eine Art „Schutzbehauptung“ gewesen, und der Test schon korrigiert, gerade zeitgleich/gleichzeitig wird „im Business“ gerne synonym verwendet, obwohl die beiden Worte KOMPLETT unterschiedliche Dinge bezeichnen.
Und dass Linux fälschlicher Weise von vielen als Betriebssystem bezeichnet wird, ist ja auch nichts neues.
Ich habe bei meiner IT-SK Abschlussprüfung eine Aufgabe komplett durchgestrichen, mit der Begründung dass man aus dieser Skizze kein funktionierendes Firewall-Konzept realisieren kann und die Aufgabe wohl falsch ausgearbeitet wurde.
Volle Punktzahl
Als ich bei meinem alten Arbeitgeber gekündigt habe, hatte der Geschäftsführer mich gebeten noch einen Fragenkatalog für Einstellungsgespräche aufzusetzen (Antworten waren nicht gefragt ;P). Dort habe ich auch eine Frage gestellt, die jemand mit Erfahrung in unserem Themengebiet als falsch ansehen muss. Hauptgrund natürlich um festzustellen, ob der Kandidat in der Lage ist seinem Vorgesetzten zu widersprechen, wenn er Unsinn verzapft.
Eine Bewerbungssituation ist eine besondere Streßsituation, da gebe ich dir Recht. Aber ist es nicht genauso, wenn man im Alltag seinem direkten Vorgesetzten widersprechen muss? Auch da hängt eine Menge von ab - Gehaltserhöhung, Bonus, Beförderung. Nach meiner Erfahrung ist es schwierig Leute zu konstruktiver Kritik an ihren Vorgesetzten zu bewegen, deshalb würde ich bei gleicher Qualifikation darauf ein relativ starkes Gewicht legen. Und an der Art und Weise, wie der Bewerber das Thema behandelt bekommt man noch gute Anhaltspunkte für seine diplomatischen Fähigkeiten, kein unwichtiges Kriterium für die zukünftige Laufbahn.
Da stimme ich Dir voll und ganz zu! Jemand, der blind alles ausführt, obwohl es definitiv falsch ist, sollte und muss widersprechen können. Egal ob Kunden oder Vorgesetzten. Die Art macht's.
Allerdings muss der Arbeitgeber hierzu auch die passende Atmosphäre herstellen.
Ich sehe in dem test diverse Deutschland Spezifische Fragen (Bundesländer usw.) - wenn ihr sagen wir mal jemanden aus Österreich einstellen wolltet (bzw. nach Eu Recht ist er afaik eh wie ein Deutscher zu behandeln) - würdet ihr diese fragen anpassen (welcher Österreicher weiß schon wie viele Bundesländer vor der Wiedervereinigung im Osten waren...) oder einfach nicht "werten"?
Gleich werten wie bei einem Deutschen könnte ja wieder als Diskriminierung ausgelegt werden....
Nicht zu vergessen die Diskriminierung von vollkommen antimusikalischen Menschen, die nicht mal im Sekundentakt klatschen können …
Oder gar solche, die nicht wissen, dass sich der G-Dur aus der Tonika g-h-d zusammensetzt
Leider ist es bei vielen Firmen (Manitu vielleicht nicht) so gekommen, nur noch die Mitarbeiter und Azubis einzustellen, mit der besten Qualifikation. Da wird das blaue vom Himmel gelogen um den abgebrochenen Informatikstudenten in eine Fachinformatiker Ausbildung zu bekommen oder die Sekretärin mit 5 Sprachkenntnissen. Immer nach dem Motto viel Hilft viel. Das ein mögliches Potenzial solcher Leute in einem kleinen Unternehmen gar nicht genutzt werden kann ist erstmal egal.
Kaum verwunderlich, dass diese Leute ziemlich schnell unglücklich werden und dann spätestens nach der Ausbildung kündigen.
Hmm Leute. Ihr tut so als wäre der Test ein Alleinstellungsmerkmal beim maniturischen-Bewerbungsverfahren.
Es wird ein Baustein von vielen sein mit einem gewissen Anteil des ganzen. Ich könnte mir vorstellen, dass Manuel und sein Stamm mehr Wert auf andere Kriterien legen und den Test nur als Stütze nehmen. Dabei wird es auch sicherlich einen Bewertungsschlüssel geben der sich durch den Test zieht. Und jetzt mal Hand aufs Herz, welcher Einstellungstest ist schon easy? Ich kenne keinen einzigen. Man bekommt nix im Leben geschenkt, wer es raus hat wird halt belohnt. Wer im Test geloost hast, punktet vielleicht menschlich.
Du hast es sehr genau getroffen. Es ist ein Punkt, aber kein K.O.-Kriterium.
Wer im Test sehr gut abschneidet, kommt meist weiter. Wer schlecht abschneidet, muss eben auf der anderen Seite etwas mehr in die Waagschale legen, z.B. der persönliche Eindruck. Es gibt diverse Möglichkeiten, das Ein-Runde-Weiter-Konto aufzufüllen
Persönlich halte ich nicht viel von den Einstellungstests. Ich habe mittlerweile einige Leute kennengelernt, die bei diesen verkappten Intelligenztests wahrscheinlich eher schlecht abgeschnitten hätten. In der Praxis aber einen sehr positiven Eindruck hinterlassen haben. Paradebeispiel: ein gelernter Maurer, der sich sein IT-Wissen selbst beigebracht hat und den ein oder anderen Akademiker von seiner Arbeitsleistung locker in die Tasche gesteckt hat.
Am sinnvollsten hat sich bei uns das Probe-Praktikum von etwa einer Woche erwiesen. Meist sieht man schon nach ein bis zwei Tagen, was derjenige kann bzw. wie geschickt sich die angehenden Azubis mit den Aufgaben anstellen. Da hat schon mancher einen krummen Lebenslauf oder andere "Auffälligkeiten" ausgebügelt. Nach meiner bisherigen Erfahrung schlage ich einen etwas provokanten Einstellungstest vor: 1. Man sortiere die Bewerber mit groben Schnitzern aus 2. Man werfe alle Bewerbungen gleichzeitig in die Luft 3. Man fange genau eine Bewerbung ein 4. Man stelle den gefangenen Bewerber ein Ich wette, das man damit im Schnitt auch keine schlechtere Wahl trifft als mit einem noch so ausgefeilten Bewerbungstest.
Solche Tests erscheinen mir sinnvoll. Einmal um die Bewerber geistig etwas zu fordern und wenn es zur Firmenkultur passt, so wie hier, Allgemeinwissen abzufragen.
Seitdem ich in einem Vorstellungsgespräch mittendrin nach den punischen Kriegen* gefragt wurde, schaue ich mir vorsichtshalber ein paar wichtige Daten zur Geschichte an. Ich kann mir Jahreszahlen schlecht merken und würde ungern bei einer Frage nach dem 2.WK patzen. *Praktischer Weise konnte ich die Frage sehr ausführlich beantworten, da meine Tochter ein paar Tage zuvor eine Geschichtsarbeit darüber geschrieben hatte und ich mit ihr das Thema mehrmals durchgehen musste.
Das sog. Allgemeinwissen passt immer, nicht nur zur Firmenkultur.
Vor allem, wenn es darum geht, dass man die Dinge grob einordnen kann. Zum Beispiel möchte ich nicht so weit gehen, dass jeder wissen muss, dass der 30jährige Krieg 1618 mit dem Fenstersturz begonnen hat. Aber eine grobe Einordnung ins Jahrhundert und den Ausmaß der Zerstörung, das muss man wissen.
"Und zu guter letzt bzgl. "Fehler" im Test. Hin und wieder ist auch ein Test ein bzw. im Test. Konkret wird auch bei Multiple-Choice erwartet, dass offensichtliche Fehler erkannt werden. Wenn keine Antwort richtig ist, bleibt es jedem selbst überlassen, wie er respektive sie damit umgeht..."
Nun ja, die Aussage soll jetzt wohl über die "Fehler" und Ungenauigkeiten im Test hinweghelfen. Fakt ist, so ein Test ist alles andere als leicht zu entwerfen was die Auswahl guter Fragen angeht. Noch schwieriger ist es allerdings bei den teilweise recht offenen Fragen gute Antwortmöglichkeiten zu wählen bzw. die richtige Antwort auch richtig (genau genug) zu formulieren. Doof, wenn man noch folgenden wichtigen Hinweis mit auf den Weg bekommt: "Sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, ist bei Mulitple-Choice-Fragen grundsätzlich nur eine Antwort anzukreuzen und richtig." Der normale Mensch denkt doch damit, dass genau eine Antwort richtig ist und nicht maximal eine Antwort. Übrigens halte ich zwei Stunden für viel zu lange, wie ja auch die frühen Abgaben zeigen. Das Instrument des Zeitdrucks wollte man hier wohl nicht einsetzen.
Noch ne kleine Ergänzung:
Oft wird der Schwierigkeitsgrad bzw. die Menge der Fragen sogar so angesetzt, dass man gar nicht alles schaffen kann. Man will schauen, wie sich der Kandidat unter Druck und Stress verhält und ob er einfach weiter macht oder sich bei der einen Aufgaben festhängt. |
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Sa, 26.05.2012 02:28
At present, many excellent pla
yers have already in big games
in adizero [url=http://www.newairyeezy2.com][b]kanye [...]
Sa, 26.05.2012 00:19
Naja die meisten Kunden sind h
alt keine Experten, wenn in me
inem Fenster eine Werbetafel e
röffnet werden würde, da [...]
Fr, 25.05.2012 23:17
http://blog.fefe.de/?ts=b14989
2a
Besser?
Zitat: "Micro
soft erwirkt Einfuhrstopp für
Android-Geräte von Motor [...]
Fr, 25.05.2012 19:46
Arbeit anderer 1:1 kopieren !=
dem was die Patenttrolle mome
ntan veranstalten.
Fr, 25.05.2012 18:54
Naja ne AGB ist ja auch schnel
l geschrieben, aber kaum wird
sie kopiert ist das geschrei g
roß
Do, 24.05.2012 21:20
Ich finde es nicht verwerflich
euch danach zu fragen.
Ihr h
abt halt einen super support!
Ich finde die Frage nic [...]
Do, 24.05.2012 20:37
Ich wuerde da weniger auf eine
n "Gesellen" im Browser tippen
, sondern eher auf ein gehackt
es Script auf seiner Web [...]
Do, 24.05.2012 19:14
Och,
ich empfinde das noch al
s relativ neutral. Und so frag
t er halt einfach nach bei dir
.
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