Montag, 12. Juli 2010Keine Hinsendekosten nach WiderrufTrackbacks
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Wenn ich im Geschäft etwas kaufe kann ich es aber VORHER in die Hand nehmen, es untersuchen und gegebenenfalls testen. Im Versand habe ich nur ein Bild und eine Beschreibung, sonst nichts. Und dort trage ich ja dann oft die Rücksendekosten. Ich meine, das reicht.
Genau richtig!
Zumal ich, wenn ich etwas zurücksenden will oder muss, auch zur Post fahren muss und dort in der Schlange Warte. Also fallen für den Verbraucher die gleichen Fahrtkosten an. Der Händler spart hingegen Ladenlokal und Personal, dafür muss er dann auch das Rücksendeporto zahlen, wenn die Ware nicht wie im Webshop beschrieben ist oder nicht gefällt.
„man sollte das Fernabsatzgesetz nocheinmal überdenken“
Du weißt aber schon, dass das Fernabsatzgesetz seit acht Jahren nicht mehr existiert, oder?
Du hast recht - sorry für die historisch festgesetzte Ausdrucksweise!
... und man sollte das Steuer- und Abgabenrecht überdenken, das Umweltrecht, das Gewerberecht und ohnehin alles, was sich irgendwie negativ auf den geringstmöglichen Preis auswirkt...
... oder aber, man bezieht solche exogenen Einflüsse eben in die Entscheidung, ob man eine solche Art von Geschäft aufmachen will und in die Preiskalkulation mit ein. Es wird niemand dazu gezwungen, kein Ladengeschäft zu eröffnen und/oder nur via Fernabsatz seine Waren unters Volk zu bringen. Will man dieses aber tun, hat man sich nun mal mit den entsprechenden gesetzlichen (Sonder-)Regelungen abzufinden. Dafür fallen dann auch weniger Miete für Ausstellungsräume, Verkaufspersonal im Direktvertrieb etc. pp. an.
Kaufe ich einen Artikel im Netz, dann habe ich ja eigentlich auch vor, den zu behalten. Wenn er mir nun absolut nicht zusagt, habe ich die Möglichkeit, ihn (meist) kostenlos innerhalb 14 Tagen zurückzusenden und ich bekomme mein Geld wieder.
Das ist aus Verbrauchersicht wirklich eine tolle Sache, kann aber auch von Bösewichten (ich nenne sie einfach mal so) ausgenutzt werden, sich alle 14 Tage ein neues Fernsehgerät hinzustellen. Genau hier wiegt für mich der Nachteil für Händler am schwersten: Im Laden gekauft, muss ich - wenn mir das Gerät doch nicht zusagt - in den meisten Fällen mit einem Gutschein oder einem anderen Gerät vorlieb nehmen. Warum gibt es das nicht auch im Fernabsatz? Stattdessen müssen (wenn wir mal ganz stark übertreiben) Händler jede Menge Ware auf eigene Kosten durch die Gegend schicken, möglicherweise auch noch die Rücksendung bezahlen und der Gewinn aus dem nicht zustandegekommenen Verkauf ist Null. Am Ende legt er also auch noch drauf, wenn jemand 14 Tage den großen Max markiert hat. * Natürlich ist das kein Generalverdacht aber das kommt sicher öfter vor, als man glaubt...
Guter Beitrag.
Ich persönlich finde zudem, dass man unterscheiden muss, ob (a) mir der der gekaufte Artikel nicht (mehr) gefällt oder er (b) nicht dem entspricht, was angepriesen wurde. Wenn ich beispielsweise einen Mixer von XYZ kaufe, kann der Händler nichts dafür, wenn das Gerät nicht das ist, was ich suche oder glaubte, zu bekommen. Im Prinzip kann ich das im Ladengeschäft auch nur, wenn ich das Gerät zu Hause habe und ausprobiere. Viele Ladengeschäfte sind hier kulant, aber rein rechtlich gesehen dürfte ein Umtausch gegen den Willen des Ladengeschäfts problematisch werden. Ich glaube, man sollte bei der Abgrenzung der Rücksendegründe beginnen. Und das sowohl auf stationären wie elektronischen Handel in gleichem Maße anwenden!
Probleme macht doch nur die deutsche Sonderlösung mit der 40-Euro-Klausel.
Wäre die nicht, wäre es so wie im Rest von Europa: Händler zahlt Hinsendekosten Käufer zahlt Rücksendekosten Bums aus fettisch. Gruß Cosmo
Der Vergleich mit dem Ladengeschäft ist nicht nur nicht hundertprozentig vergleichbar sondern eher fünfundneunzigprozentig falsch, denn tatsächlich hat man auch dort als Kunde NICHT die Kosten zu tragen. Man kann den Händler auffordern die kaputte Ware abzuholen oder aber die Fahrtkosten geltend machen.
Das hätte ich gerne irgendwie schriftlich.
Ein Einzelhändler mit Ladengeschäft soll nicht nur den Artikel zurücknehmen, sondern auch noch die Kosten dafür tragen? Interessant...
Streich das mit dem zurücknehmen, klar, das muss er bei Defekt/Mangel, da war ich gedanklich noch woanders.
Aber auf seine Kosten, sprich beim Kunden abholen halt ich doch für ziemlich aus der Luft gegriffen.
Das Gesetz sieht doch seit Jahren so aus.
Die Händler haben sich damit angefreundet, ob da nun die Kosten auf die Produkte umgelagert wurden ist mir da auch recht egal. Bisher konnte Jeder mit dieser Regelung leben. Wozu also abändern?
Ist halt wie immer: die Profiteure lachen und leben auf Kosten der Gesamtheit, die nebenbei bluten muss.
Weiterhin muss ich zu #3 sagen: klar man kann's tun oder auch lassen, aber irgendwie macht es immer weniger Spass was zu machen weil die Rahmenbedingungen immer perverser werden. |
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![]() SucheÖkostromKalenderKommentareMo, 13.02.2012 07:51
Ich halte Wikis auch für besse
r, allerdings sollte etwas an
Arbeit in die Strukturierung g
esteckt werden, sonst we [...]
zu Daxig
So, 12.02.2012 00:53
Wie hast du denn die Bestellun
g erwartet? Würde mich wirklic
h mal interessieren - ich find
e das jetzt nicht ungewö [...]
zu Daxig
Sa, 11.02.2012 22:05
das ist gängige Praxis... Wenn
ich etwas haben will, was (au
ch) per Webformular zu haben i
st muss ich die Bestellu [...]
Sa, 11.02.2012 17:42
das glaubst du doch selber nic
ht
zu .my.cnf
Sa, 11.02.2012 11:48
Chuck Norris gibt den Daten ei
nen Roundhouse-Kick, dann komp
rimieren die sich selber.
Sa, 11.02.2012 10:54
Gibts da schon einen Verhandlu
ngstermin? Wenn ich in der Näh
e bin, würd ich mir das glatt
noch ansehen kommen.
Fr, 10.02.2012 23:05
... ja wieso eigentlich nicht?
Bei Kunden mit Neuanschluss w
ird in der Regel eher selten e
in DSL-Modem daheim ruml [...]
Fr, 10.02.2012 20:54
Ist schon klar^^ nur ich hab s
chon lustige Erfahrungen mit Ö
sterreichern gemacht, grade mi
t Technik (wobei man das [...]
Fr, 10.02.2012 20:46
Finde ich auch.
Der Anwalt hä
tte auf das Angebot eingehen s
ollen, aber wer nicht hören wi
ll....
Fr, 10.02.2012 19:23
Na, da nehmt die doch in euer
Programm auf. Dann gibt es bal
d alles, außer eben der Leitun
g - und die dummen Kunde [...]
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