Dienstag, 3. Juli 2012Blog-Posts als Klage-BestandteilTrackbacks
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Ups, dass dieses Blog als rein privater Bereich angesehen wird, hab ich so noch nie gesehen. Über das Unternehmen wird häufig als "Wir" geschrieben, es werden Server für Blogleser angeboten und bei Anfragen wie z.b. nach dem Din-a-2-Scanner wird explizit darauf hingewiesen, dass das eine private Anfrage sei.
Ja, da muss ich dingens zustimmen. Es sieht nicht nach einem privaten Blog aus und auch die Posts passen nicht dazu. Nach außen hin wirkt es wie ein Firmenblog, das ab und an für Private anfragen mitgenutzt wird.
Unabhängig davon ist ein Vertrag ohne Garantierte Verfügbarkeiten einfach trotzdem erfüllt, wenn die Dienstleistung mal kurze Zeit nicht erreichbar ist. Da hat der Blogleser wohl etwas sehr die "Geiz ist Geil"-Mentalität heraushängen lassen und sich dazu einen Anwalt gesucht, der keine Ahnung von "Verfügbarkeit" in Verträgen hat.
Also ich sag mal so, die Gegenseite hat, soweit ich das anhand dieser Informationen beurteilen kann, zumindest im Sinne des Mandanten gehandelt. (Ich gehe davon aus, dass der Kunde - nun vielleicht bald Ex? - anwaltlich vertreten ist.) Die Gegenseite hat versucht mit Hilfe von unternehmensnahen Einrichtungen/Webseiten/Informationen einen Anspruch für ihren Mandanten zu begründen.
Als Anwalt muss man leider teilweise so hart in die ("Trick"-)Kiste greifen, da es immer wieder mal unbelehrbare Mandanten gibt, denen man noch so deutlich sagen kann, dass sie keinen Anspruch auf das, was sie wollen, haben und dass sie mit einer Wahrscheinlichkeit von 99% den Prozess verlieren werden. Also kurz: die Gegenseite hat gut abstrakt gedacht und eine schöne Idee verfolgt. (Über Erfolgschancen kann man ja im Endeffekt immer noch streite.)
Da gebe ich Dir zu 100% recht - sein Anwalt hat gemäß seines Auftrages gehandelt.
Damit ich das richtig verstehe:
Er kürzt Rechnungen, da sein Server ein paar Sekunden nicht erreichbar war? Da muss er ja riesen Summen damit pro Sekunde/Minute verdienen wenn er so stark schiesst. Die Frage ist nur, warum er so knausrig ist und keinen anderen Vertrag abgeschlossen hat der ihm eine höhere Erreichbarkeit garantiert. Au man, Leute gibts. &Facepalm;
Weil faktisch kaum einer bereit ist, für Verfügbarkeit zu zahlen.
Meine ganz persönliche Meinung: Statt Verfügbarkeiten zu buchen, ist es in aller Regel günstiger, sich n Server mehr zu nehmen, beim selben Anbieter oder auch einem andern. Denn Verfügbarkeits-Garantien sind - und das sage ich genau so bei Beratungen - praktisch Versicherungsprodukte. Technisch ändert sich selten etwas, und die Anbieter schützen sich einfach vor den Rückzahlungen mit Hilfe Dritter. Praktisch wie eine Krankenversicherung: Sie schützt auch nicht davor, dass man krank wird
Oh Mann, jetzt hast das Vertrauen in meine Lebensversicherung aber schwer erschüttert
Lass ihm doch die Kosten für den Ausfall nach, auch wenn es aus Kulanz ist ^^
Ich mein nehmen wir mal an er hat nen 99€ Server, 1min Ausfall im Februar: Der Februar hatte 41760min! Der Server lief 41759min! Macht 0.23706896551724 cent, die er verloren hätte, und das ist wirklich der worst-case! Ich denke, das solltet ihr euch leisten können xD
Wird die Verfügbarkeit gemessen, ab wann der Strom wieder da ist, oder ab wann die Dienste wieder antworten?
Letzteres ist bei einem Server ja eigentlich das eigene Problem, wie man die Dienste (und welche) konfiguriert hat.. trotzdem ist die Verfügbarkeit ja doch länger als 60 Sekunden weg Aber "schlau" ist es trotzdem nicht...
Wieviel Zeit können Server eigentlich typischerweise selber überbrücken?
Ich hab von euch auch mal eine Mail bekommen, dass bei einem Stromausfall mein Server betroffen gewesen wäre. Mein Server wusste aber noch nicht mal was davon.
"It depends". Wenn der Server ein gutes, fettes Netzteil hat, sich aber nur im Energiesparmodus die Eier schaukelt, vielleicht zwei oder drei Perioden (à 20 ms). Wenn der Server dagegen wie blöd arbeitet und sich mit einem knapp dimensionierten, billigen Netzteil begnügen muß, wird es vermutlich an der ATX-PSU-Spezifikation kratzen und nur so etwa eine Halbwelle (10 ms) überbrücken.
Tux2000
Genau das ist wohl der Punkt. Verfügbarkeit nach Kundenmeinung dürfte wohl bedeuten, wieviel Minuten der Server ausfällt bzw. wie lang es dauert, bis er wieder läuft. Verfügbarkeit nach Manitu dürfte wohl bedeuten, wie lange das Netz ausfällt (nehme ich jetzt einfach mal so an).
Und ich tippe mal, der Kunde hat halt seinen Aufwand in Abzug gebracht, den er hatte, um den Server wieder zum Laufen zu bekommen.
Verfügbarkeit ist ziemlich klar definiert, z.B. in http://de.wikipedia.org/wiki/Verf%C3%BCgbarkeit. Im Hosting- und Telekom-Umfeld nimmt man üblicherweise einen Zeitrahmen von einem Jahr. Wenn man sich auf 99% Verfügbarkeit einigt, heißt das, dass das jeweilige System an 1% von 365 Tagen, d.h. an 3,65 Tagen NICHT verfügbar ist, sei es am Stück oder in Häppchen à 5 Minuten. Wer den Geldbeutel richtig weit aufmacht und "five niners" kauft, erwartet 99,999% Verfügbarkeit, 0,001% Ausfallzeit, bei 365 Tagen also nicht mehr als 0,00365 Tage = 0,0876 Stunden = 5,256 Minuten Ausfall IM JAHR.
Tux2000
Wenn man Server hat wo man was zum laufen bringen muss nach nem Stromausfall macht man was falsch! (Oder Hardwareausfall!)
Dem muss ich widersprechen! Wer seinen Server verschlüsselt muss noch das Passwort eingeben, bis er wieder voll da ist.
In soweit richtig, aber dafür kann das RZ nichts. Wenn Du Dir bei Sixt & Co. ein Auto mietest, Dir irgendwo eine Einfuhrerlaubnis holst, damit Du mit diesem Wagen zum Beispiel auf ein Betriebsgelände kannst, diese nur einmalig gilt, das Auto kurz zu Sixt wegen Wartung muss (ich weiß, nicht 100% passender Vergleich
Keine Frage; Ich teile deine Meinung zu 100%. Ich wollte blos der Aussage widersprechen, dass Server nach einem Stromausfall selbstständig wieder zu 100% da sind.
Und wer nach der unfreiwilligen Downtime dann eine inkonsistente Datenbank hat kann auch nix dafür und wird wohl nicht ums händische Einspielen des Backups herumkommen.
Korrekt. Aber: Dafür gibt es z.B. Server mit 2 Netzteilen und 2 USV-Anlagen dran. Nur muss man das auch wollen und bezahlen!
Ja, dafür kenne ich die Preise aber auch gar nicht.
Wenn die Anwendung aber so kritisch ist, dass nichtmal die paar Stunden downtime vorkommen dürfen würde ich eher paranoiderweise dazu tendieren, dasselbe Setup noch in einem anderen Rechenzentrum auf einem anderen Kontinent bei einem anderen Anbieter anzumieten und die Daten permanent zu synchronisieren. Dann kanns auf dem Kontinent ein Erdbeben geben, ein Unterseekabel kaputtgehen, zeitgleich ein Flugzeug im einen Rechenzentrum notlanden und die Hardware, auf die Anbieter A setzt, plötzlich reihenweise ausfallen. Es ist dann ja immer noch Anbieter B da. |
IPv6 oder IPv4?You are here via
![]() SucheKommentareFr, 24.05.2013 12:26
Etwas OT:
Ich wollte hier
http://www.hostblogger.de/blog
/archives/5564-Wenn-Debian-nac
h-einem-Update-nicht-meh [...]
Do, 23.05.2013 13:16
Was gibts denn besseres mit äh
nlicher Verbreitung auf Webser
vern?
Mi, 22.05.2013 23:31
Oh man... Single und Double Qu
otes haben beide ihre Daseinsb
erechtigung in PHP. Jeder, der
was anderes schreibt, h [...]
Mi, 22.05.2013 21:39
..und das ganze in ein bissche
n hübscher, und PSR-0-Standard
dann hier: https://github.com
/rchouinard/phpass
Mi, 22.05.2013 21:37
Wenn ihr schon Passworthashes
in PHP umsetzt, würde ich darü
ber nachdenken, mit PHPass zu
arbeiten (http://www.ope [...]
Mi, 22.05.2013 16:48
...ausser wenn man viele Textk
etten ausgeben muss, die einfa
che Anführungszeichen enthalte
n: Dann ist das Verwende [...]
Di, 21.05.2013 18:34
ei, sehr gut. Eine spitze Klam
mer bringt die Kommentarfunkti
on aus dem Trott. Hier nochmal
in Gänze, sorry für den [...]
Di, 21.05.2013 18:31
hmm. Links verschluckt. Es leb
e die Software!
[1] http://www.cryptopp.com/benchmarks-am
d64.html
[2] http://www [...]
Di, 21.05.2013 18:30
Naja, jein. Klar ist SHA-512 b
esser als Plain-Text und SHA m
it Salt besser als SHA ohne Sa
lt. Wenn die Software al [...]
Di, 21.05.2013 18:01
Sei doch froh, im Gegensatz zu
m normalen Pöbel musst du dank
Diesel vermutlich weder auf K
affee noch auf Internet [...]
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