Donnerstag, 2. Februar 2012
Von einem Kunden So, also falls sich nochmal ein Kunde melden sollte, dessen Debian System nicht mehr bootet:
wenn man (vor 2 Jahren) mit lenny anfängt, dann auf squeeze geht und immer brav mit aptiude update, safe-upgrade und dist-upgrade durchläuft, kommt man am ende evtl. mit einem System raus, das kein linux-image installiert hat, weswegen das grub update eine leere grub.cfg produziert (weil in /boot/ nur ein bzImage herumliegt, aber kein vmlinuz). Reparieren kann man das ganze im Rettungssystem wie folgt:
mount /dev/[bootplatte] /mnt/;
mount -B /dev /mnt/dev;
mount -B /sys /mnt/sys;
mount -B /proc /mnt/proc;
chroot /mnt
und dann, weil Debian gerade sowieso dabei ist, sich selber zu zerhäckseln, ist die mdadm conf auch leer. Also:
mdadm --examine --scan >> /etc/mdadm/mdadm.conf
und dann das rettende:
aptitude update;
aptitude install linux-image-[wasManGerneHätte] An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an A. Hofmann!
Mittwoch, 1. Februar 2012
Weil ich es immer mal wieder auf externen Server sehe: Eine ~/.my.cnf im Format [mysql]
user = root
password = letmein
[mysqld]
user = root
password = letmein
[mysqldump]
user = root
password = letmein
[mysqladmin]
user = root
password = letmein lässt sich auch ohne gzip oder bzip2 relativ einfach komprimieren: [client]
user = root
password = letmein
Montag, 30. Januar 2012
Wer sich insbesondere auf virtuellen Maschinen (aber auch solchen mit SMP) immer mal wieder über Probleme mit der Stabilität der Clocksource (was sich in "Clocksource unstable" äußert) ärgert bzw. damit zu kämpfen hat: Ein notsc als Kernel-Parameter wirkt Wunder
Nötig ist dafür allerdings ein CONFIG_X86_TSC_DISABLE.
Freitag, 5. August 2011
Es hat zwar etwas gedauert, aber ab heute stehen einige aktualisierte Distributionen für die Erst- und Neuinstallation unserer Root-Server zur Verfügung.
Somit gibt es nun bei uns:
• Debian
6.0 (Squeeze) (32-/64-bit)
5.0 (Lenny) (32-/64-bit)
4.0 (Etch) (32-/64-bit)
• Ubuntu
11.04 (Natty Narwhal) (32-/64-bit)
10.04 (Lucid Lynx) (32-/64-bit)
8.04 (Hardy Heron) (32-/64-bit)
• Gentoo
10.0 (32-/64-bit)
• Fedora
15 (Lovelock) (32-/64-bit)
11 (Leonidas) (32-/64-bit)
10 (Cambridge) (32-/64-bit)
• CentOS
5.2 (32-/64-bit)
Bei CentOS kommt die Aktualisierung in Kürze, voraussichtlich kommende Woche.
Dienstag, 28. Juni 2011
Ein kleiner Tipp (aus unserem Support): Wer beim Grub einen Fehler 2 (No such file or directory) in Verbindung mit ext2/ext3 erhält, obwohl eigentlich alles passen müsste: Es könnte daran liegen, dass die Inode-Größe daran schuld ist. Ältere Grub-Versionen kommen nur mit bis zu 128 Bytes klar, neuere mke2fs verwenden 256 Byte.
Es macht daher Sinn, mke2fs mit einem zusätzlichen -I 128 aufzurufen (oder natürlich den Grub zu aktualisieren).
Mittwoch, 9. März 2011
Da mich auf den Beitrag mehrere Leser (leider nicht inden Kommentaren) darauf angesprochen haben, ob wir für unser Rettungs-System )für Root-Server) nicht Version 0.90 als Default für die mdadm-Metadaten setzen könnten, gebe ich diese Frage hier einfach mal an alle ab: Wer ist pro, wer ist contra?
Donnerstag, 3. März 2011
Kleiner Tipp, wer aktuelle mdadm-Versionen verwendet und es hinterher nicht so funktioniert, wie gewünscht und gewohnt: mdadm --metadata=0.90 wirkt Wunder
Und nein: Ein nachträgliches Ändern ist nicht ohne Weiteres möglich. Da heißt es: Array degraden, parallel degradiertes zweites Array aufbauen, zweimal mounten, Daten kopieren (besser: synchronisieren), erstes Array zerstören (inkl. Superblock), zweites Array stoppen, neues Array aus der richtigen Komponente und der nun leeren Partition zusammenbauen (was dann auch die Namensänderung ergibt).
Mittwoch, 25. August 2010
Wer sich übrigens wundert, warum sein BIND ggf. lokal nicht resolvt: Auch localhost muss bei Verwendung von Views in BIND in den match-clients drinstehen, also z.B.
match-clients { 127.0.0.1/8; ... };
Montag, 23. August 2010
Wer Linux-Software-RAID in Verbindung mit dem Grub nutzt, sollte unbedingt die Dokumentation von Grub konsultieren. Insbesondere ist es wichtig, sicherzustellen, dass beim Totalausfall eines physikalischen Laufwerks von der nächsten (meist einzigen) anderen, die in diesem Falle dann zur ersten wird, gebootet werden kann.
mal eine kleine Zusammenfassung aus der Grub-Doku bezüglich RAID1.
Hier eine kurze Zusammenfassung, welche über ein interne Liste als kleiner Reminder gegangen ist:
• /boot/grub/device.map editieren: (hd0) /dev/sda
(hd0) /dev/sdb
(hd0) /dev/sd<usw> • in der Grub-Shell root (hd0,1) # Natürlich die /boot-Partition angeben
setup (hd0)
setup (hd1)
setup (hd<usw>) Das Ganze hat den Hintergrund, dass sich beim Booten mit fehlendem Laufwerk die Nummerierung ändert, aber immer ein hd0 vorhanden ist.
Donnerstag, 18. März 2010
Folgende Rootserver-Distributionen haben wir übrigens kürzlich wegen End-of-Life aus dem Programm genommen:
- Fedora 10
- OpenSuse 10.3
- Debian 4 (Etch)
Dienstag, 2. März 2010
Um den Speed beim Rebuild eines Software-RAID zu erhöhen, kann man das wie folgt erreichen:
echo 50000 >/proc/sys/dev/raid/speed_limit_min
echo 100000 >/proc/sys/dev/raid/speed_limit_max (Notiz für mich )
Mittwoch, 17. Februar 2010
Falls jemand Dovecot selbst kompiliert und Probleme mit Quotas über 4 GB hat, hier ein Patch (den wir bereits an die Autoren geschickt haben): --- src/plugins/quota/quota-fs.c.orig Wed Feb 17 15:16:30 2010
+++ src/plugins/quota/quota-fs.c Wed Feb 17 15:18:21 2010
@@ -571,14 +571,14 @@
if (bytes) {
#if _LINUX_QUOTA_VERSION == 1
- *value_r = dqblk.dqb_curblocks * 1024;
+ *value_r = (uint64_t)dqblk.dqb_curblocks * 1024;
#else
- *value_r = dqblk.dqb_curblocks;
+ *value_r = (uint64_t)dqblk.dqb_curblocks;
#endif
- *limit_r = dqblk.dqb_bsoftlimit * 1024;
+ *limit_r = (uint64_t)dqblk.dqb_bsoftlimit * 1024;
} else {
- *value_r = dqblk.dqb_curinodes;
- *limit_r = dqblk.dqb_isoftlimit;
+ *value_r = (uint64_t)dqblk.dqb_curinodes;
+ *limit_r = (uint64_t)dqblk.dqb_isoftlimit;
}
}
return 1;
Dienstag, 2. Februar 2010
Gerne auch für Gentoo (in der /etc/conf.d/net):
config_eth0=(
"192.0.2.4/24"
"2001:db8::6/64"
)
routes_eth0=(
"default via 192.0.2.1"
"default via 2001:db8::1"
)
Da die Frage in letzter Zeit häufiger aufkommt, (auch) hier eine Beantwortung.
Wer IPv4 und IPv6 in seinem Debian-System mischen möchte, kann dies via /etc/network/interfaces so tun:
auto eth0
iface eth0 inet static
address 192.0.2.4
netmask 255.255.255.0
gateway 192.0.2.0.1
iface eth0 inet6 static
address 2001:db8::6
netmask 64
gateway 2001:db8::1 Wichtig hierbei ist, nicht eth0:0 inet6 static zu verwenden, man stelle sich inet und inet6 als getrennte Adressräume vor, in beiden muss eth0 getrennt definiert werden.
Mittwoch, 6. Januar 2010
Wer sich im übrigen wundert, warum mdadm -a nicht so funktioniert, wie es sollte, und an den Festplatten, dem Controller, dem Betriebssystem oder gar sich selbst zu zweifeln beginnt, sollte einfach an den Entwicklern zweifeln und stattdessen mdadm --add verwenden. Das funktioniert nämlich. Der Parameter -a ist offenbar dokumentiert, aber funktioniert nicht oder nicht wie gewollt.
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