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Word-Auto-Reply

Ein verärgerter Ex-Kunde möchte sich offenbar vor seiner Zahlungsverpflichtung drücken. Er wies unsere Buchhaltung an, ihm keine Mahnungen mehr zu schicken, er würde "die Fake Fa. manitu [sonst] anzeigen".

Selbstverständlich werden wir auf den Mahnungslauf nicht verzichten, und auch nicht auf die weiteren Konsequenzen.

Um uns zu ärgern, hat er sich offenbar eine neue Art von Autoresponder einfallen lassen, er schickte unserer Buchhaltung in regelmässigen Abständen leere E-Mails mit einem Anhang: Einem Word-Dokument, das Screenshots von Computer-Spielen mit gewaltverherrlichendem Inhalt enthält. Jedes Mal das gleiche.

Zugegeben, für eine Frau kann solch ein Dokument durchauch bedrohlich wirken, dementsprechend habe ich heute den Kunden angerufen und ihm eine Frist gesetzt, diesen Unsinn zu beenden. Er beendete das Gespräch jedoch durch Auflegen. Ich war kurz davor, Udo anzurufen, der Herr hat das Mailen aber eingestellt.

Eigentlich war ich nach dem Auflegen kurz davor, den Klappstuhl auszugraben!

Kommentare

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Gerhard

QUOTE:
Eigentlich war ich nach dem Auflegen kurz davor, den Klappstuhl auszugraben!
Herrlich! :-D

Marco

muss man die klappstuhlsache verstehen?

SvenW

Schau mal den Schuh des $HostBloggerFirmenName

Wenn man kein Beil hat, muß man halt nehmen, was gerade da ist ..

Gigl

Der Film parodiert insbesondere die Winnetou-Filme mit Pierre Brice und Lex Barker in den Hauptrollen als Winnetou beziehungsweise Old Shatterhand. Weiterhin bedient er sich gewisser Anleihen aus dem Genre des Italo-Westerns.
[...]
Der Plot des Filmes beginnt damit, dass sich die Blutsbrüder Abahachi und Ranger beim Schoschonen-Häuptlingssohn "Falscher Hase" Geld leihen, um damit beim Ganoven Santa Maria ein Lokal zu kaufen, doch dieses entpuppt sich nur als umfallende Filmkulisse. Der Häuptlingssohn flieht daraufhin mit dem Geld, wird aber von Santa Maria erschossen. Der Schoschonenhäuptling hält Abahachi und Ranger für die Mörder seines Sohnes, doch können diese dem Marterpfahl entkommen. Um an Geld zu gelangen, suchen die Flüchtigen nach Teilen einer Schatzkarte, die ihnen den Weg zu einem versteckten Edelstein weisen soll. Banditenboss Santa Maria hat davon Wind bekommen und verfolgt die Flüchtigen, ebenso wie die Schoschonen, die anstelle des nicht vorhandenen Kriegsbeils einen Klappstuhl ausgegraben haben. Nach einigen Abenteuern gelangen schließlich alle zum "Schuh des Manitu", einer Felshöhle. Bevor der Schurke in der Teergrube versinkt, kommt es zunächst zum Streit mit anschließender Versöhnung von Abahachi und Ranger und zu einem Steptanz.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Schuh_des_Manitu)

Lisa

"Zugegeben, für eine Frau kann solch ein Dokument durchauch bedrohlich wirken"

Spinner.

Torsten Karwoth

> Eigentlich war ich nach dem Auflegen kurz davor, den Klappstuhl auszugraben!

Mein erster Gedanke war "Erst telefoniert er mit dem Klappstuhl und dann will er ihn ausgraben?" ;-)

Ex-Kunde? War er mit der Gesamtsituation unzufrieden? ;-)

Manuel Schmitt (manitu)

ja :-P

Lino

Bei der Wortwahl fällt mir was ganz anderes ein... das gehört hier aber nicht hin.

Andre Heinrichs

Ja, manche Menschen legen gesteigerten Wert darauf, mit einem gegnerischen Anwalt zu tun zu bekommen, oder, in den besonders hartnäckigen Fällen, mit der Polizei/Staatsanwaltschaft.

Torsten Karwoth

Ob man gleich mit Polizei usw. vorgehen soll weiß ich nicht, aber alleine die Tatsache das er Word-Dokumente verschickt, bzw. Bilder eingebettet in ein Word-Dokument, zeigt zumindest mir, daß er zurecht ein EX-Kunde ist :-)

Andre Heinrichs

Genau, ein echter Kunde nimmt da nämlich etwas andere Maßnahmen, wie ich selbst erfahren durfte :-)

Nitek

Schade, dass es russisch Inkasso nichtmehr gibt, sonst hätte ich dir die empfohlen ;-)

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