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Politisch neutral

In letzter Zeit häufen sich Anfragen oder E-Mails mit politischem oder teil-politischem Hintergrund, z.B. Sponsorings sich neu formierender Landesverbände, oder allgemein bestehender politischer Organisationen.

Nur, weil wir vielleicht in der Sache des Zensur-Gesetzes Zugangs-Erschwerungs-Gesetzes mit einer Partei übereinstimmen, ist das noch lange keine Übereinstimmung mit einer ganzen Partei. Nahezu jede größere Partei hat sinnvolle und wirksame Punkte in ihrem Parteiprogramm.

Wir sind ein Internet-Dienstleister - keine Partei. Wir sind politisch neutral und setzen uns für eine Sache ein, nicht für eine partei-politisch festgelegte und auf Scheuklappen basierende "Richtung". Und dementsprechend verhalten wir uns: Politisch neutral. Wir sponsorn bewusst nichts, was mit Politik zu tun hat, und wir sind keiner Partei mehr oder weniger aufgeschlossen. Das ist auch ein Aspekt von Demokratie.

Kommentare

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Christian

Müsstest du jetzt nicht deine TLD nach .ch ändern? ;)

jemand

Aha. Man sponsort ide Politik nicht? Und was ist mit dem Finanzamt?

obi

na dann mal grüße an die Piraten ;-)

EDK

Seit drei Jahren habe ich schon darauf hingewiesen, dass die Gründung der Piraten allenfalls kontraproduktiv ist. Eine vorpolitische Plattform zu diesem Thema hätte deutlich mehr Erfolg gehabt. Möglicherweise wäre hier auch ein Engagement von Manitu möglich gewesen.

Ebenso hätte man auch überparteilich die Kräfte einspannen können, in so ziemlich jeder Partei gibt es Gegner dieses Vorganges. Durch die Parteigründung hat man nun einen politischen Mitbewerber geschaffen, statt die vorhandenen Kräfte zu bündeln. Und wenn ich mir die Auftritte der Chefpiraten so ansehe (Tauss einmal ausgenommen), dann fehlt einfach die Professionalität um in den nächsten Jahrzehnten politisch tatsächlich selbst eine Rolle spielen zu können.

Theo

Manuel, deine Ansichten finde ich gut und richtig. Den selben Fall haben wir derzeit an unserer Hochschule, wo einige Studenten versuchen (auf der Welle der Datenschutzdebatte) Unterstützer für diese Partei zu werben. Wenn man diese Leute gezielt darauf anspricht, dass Wahlwerbung in einem solchen Rahmen nicht gern gesehen wird, dann wird lediglich von Entscheidungshilfe gesprochen. Für meinen Geschmack eine sehr aktive Entscheidungshilfe...

Patrick

Wobei die mediale Omnipräsenz der Piratenpartei langsam wirklich nervt. Vor allem halten sich viele ihrer Anhänger (nicht mal Mitglieder) für informationstechnische Weltverbesserer. Sie wissen alles besser, was die Bundesregierung, bzw. die "etablierten Parteien machen" ist aus Prinzip doof usw. Wenn man seine eigene Meinung zum Besten gibt, wird einem erstmal widersprochen und man bekommt durch die Blume gesagt, dass man seine Einstellung mal überdenken sollte. Darüber hinaus wird man dann freundlich auf die PP hingewiesen. Die Sache mit der Wahlwerbung und der "Entscheidungshilfe" ist mir auch schon aufgefallen. :-|

Theo

Wie ich gerade sehe wurde der Blog des Shopbloggers bereits "gekapert" =)

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