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Gezicke 2: Kosten für Zahlungsweise "Überweisung"

Episode 2: Die Gebühren für Überweisungen

Unsere Produkte sind - wie bei den meisten vergleichbaren Anbietern - so kalkuliert, dass wir durch Standardisierung und Rationalisierung Kosten einsparen, die dann nicht die Masse der Kunden indirekt mittragen muss.

Dazu zählt auch der Zahlungsverkehr. Der Einzug vom Bankkonto ist automatisiert handelbar, er "kostet" uns praktisch nichts. Und genau so sind unsere Produkte kalkuliert. Eine Zahlung per Überweisung dagegen ist ein Kostenfaktor, angefangen von der Postengebühr bei der kontoführenden Bank, der z.T. notwendigen manuellen Verbuchung bis hin zum ggf. personellen Aufwand. Diesen Kostenfaktor anteilig für alle Kunden, die gerne z.B. per Bankeinzug zahlen, miteinzuberechnen, ist in meinen Augen unfair.

Ausgewählten Kunden bieten wir die Möglichkeit an, per Überweisung zu bezahlen. Aber wir erheben dafür die exorbitant hohe Gebühr von 1 Euro inkl. MwSt. je Rechnung (somit in der Regel pro Monat) - was selbstverständlich vorher kommuniziert wird. Wer das nicht mag, muss das Angebot ja nicht wahrnehmen, und kann entweder per Bankeinzug zahlen, oder pre Kreditkarte - oder auch gänzlich bei einem anderen Anbieter "zuschlagen".

Nun beschwert sich ein nicht deutscher und gewerblicher Kunde, der seit Jahren bei uns ist und einen relativ angenehmen Grundrabatt auf einen Teil der gebuchten Produkte genießt, sehr fordernd darüber, dass diese Gebühr in seinem Land nicht zulässig ist.

Darauf fällt einem leider nicht viel ein, insbesondere keine Kulanz.

Kommentare

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dertraurige

es gibt einfach Kunden, die braucht man nicht. Auch wenn es im ersten Moment weh tut, aber auf lange Sicht ist man einfach stressfreier unterwegs..

Manuel Schmitt (manitu)

Ja :-) Wir haben ihm auch die Kündigung nahegelegt.

ednong

Wahnsinn. Ist doch eigentlich irrelevant, da die Leistung in D erbracht wird, oder täusche ich mich damit?

Micha

Wenn nicht, werden halt alle Produkte einen Euro teurer und bei Zahlung per Lastschrift/KK gibts einen Euro Rabatt pro Produkt :)

Manuel Schmitt (manitu)

Der Vertrag findet nach deutschem Recht statt - das ist in dem Fall relevant.

FlyingT

Ich halte das aber irgendwie auch für blödsinn, wenn es doch wirklich nur so wenige sind die per Überweisung bezahlen, würden die Kosten doch auf alle verteilt nur im Cent bereich liegen... Zumal bei Kreditkarten zahlungen afaik doch auch Gebühren anfallen, werden diese nicht berechnet?

Andreas

Ich finde das in Ordnung, wer eine Extrawurst möchte, darf auch ein klein wenig extra bezahlen.

Ich zB. bestehe bei meinem Hoster als einer der wenigen Kunden (es sind unter 2%) noch auf eine schriftliche Rechnung jeden Monat.
Dafür zahle ich im Monat 1€ Aufpreis, bin ich gerne Bereit zu entrichten. Deswegen auch noch rum zu mosern würde mir im Traum nicht einfallen.

FlyingT

naja ich glaub nicht das es viele bescherden wegen 2 Cent höhere Kosten gibt

Lars

Lass mich raten: Es ist ein Österreicher? :D

Manuel Schmitt (manitu)

Jip :-)

Sam

Das wundert mich jetzt. Ich dachte es wär ein Schweizer. Hier in CH ist den Kunden die Zahlungsfrist völlig egal, es wird meistens Ende Monat bezahlt. Manchmal aber auch nicht. Wenn ich vor 1.5 Monaten eine Mahnung schicke werden die Kunden häufig sauer. Wenn ich eine Mahngebühr verrechne wird die meistens einfach vom Betrag abgezogen und nicht bezahlt. (Was hier teilweise Rechtlich i.o. ist.)

Was ich damit sagen will: Ihr könnt froh sein. - Ich muss dieses Zahlungsverhalten kollektiv in den Preis einrechnen.

Renate

So lange es ein Geschäftskunde ist... nervig ist das doch nur bei Verbrauchern innerhalb der EU, wo eben das Recht des Landes gilt, in dem der Verbraucher sitzt. Wenn man mit denen aus Unwissenheit um die Rechtslage Geschäfte macht, sieht man sich plötzlich mit slowakischem Recht konfrontiert. ;-)

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