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Gezicke 3: Weist mir Ihre Kosten nach!

Episode 3: Wir glauben Euch nicht(s)!

Es gibt Kunden, die glauben einem nicht(s). Weder den AGB, noch dem Vertrag, noch einer Rechnung, noch dem, was wir schreiben.

Ein Kunde hatte seine Domain deutlich zu spät gekündigt - somit fiel die Gebühr für das nächste Jahr komplett an, auch wenn sie gelöscht wurde. Wir hatten ihm mitgeteilt, dass er zu spät gekündigt hat, und dass er die vollen 12 Monate entrichten muss (was so ganz offen in den AGB und damit dem Vertrag steht), und boten ihm an, die Domain erst nach Ablauf der weiteren 12 Monate zu löschen, somit hätte er wenigstens nicht umsonst bezahlt. Er wollte dennoch die sofortige Löschung.

Etwas später und im Anschluss an die Rechnung kam dann die Beschwerde: Wieso er denn nun für die vollen 12 Monate zahlen müsse. Wir sollten ihm doch bitte nachweisen, dass wir selbst diese Gebühren wirklich abgeführt hätten etc.

Ich glaube, wir sollten am besten alle unsere Ein- und Ausgangsrechnungen veröffentlichen und 100%ige Transparenz schaffen, um endgültig derartigen Vorwürfen zu entgehen... :kopf-wand:

Kommentare

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zuppi

Du glaubst doch nicht im Ernst, dass vollständige Transparenz jemanden, der es wirklich darauf anlegt, vom Meckern und Zweifeln abhalten würde? ;)

Andreas G.

Bei vollständiger Transparenz wäre die nächste Beschwerde das er ja mehr zahlen muß als ihr an die Registry bezahlt habt.

Es gibt Leute die sind nicht glücklich wenn sie nicht meckern können.
Vermutlich sind die Kosten, die bis zur Beilegung der Differenzen entstehen, höher als das was die Domain für 12 Monate kostet :(

Andre/STB

Sehr schön wäre dann auch einmal den Preis der Registry 1:1 dem Kunden durchzureichen und 3 Tage später den Server runterzufahren oder das Webpaket zu schliessen.

Wenn er dann schreibt und meckert das nix mehr funktioniert einfach selbst zurückschreiben das man keine Mitarbeiter zur Verfügung hat die das Problem bearbeiten könnten da alle Angestellten nicht zur Arbeit erschienen sind da diese nicht bereit sind kostenlos zu arbeiten da ja nach Begleichen der Vorlaufkosten genau 0 Euro übrigbleiben. Anschließend den Kunden lange mit Klagen und Unverständnis überziehen das man gar nicht verstehen könnte das die Angestellten nicht umsonst arbeiten wollen. Legt der Kunde auf ruhig alle halbe Stunde anrufen und nochmal an die Ungerechtigkeit der Welt erinnern das alle ja immer nur Geld wollen, sogar das eigene Personal und der Bäcker wo man selbst morgens seine Brötchen kauft.

Einfach unverschämt das alle für Ihre Arbeit auch noch bezahlt werden wollen! ;-)

FlyingT

Sehe ich aber ähnlich, auch wenn es sich ja um einen sehr geringen Betrag handelt. Aber wenn ich monatliche Kosten zahle, ist davon auszugehen das monatlich Kosten anfallen für den Provider. Nutze ich den Vertrag nicht, fallen somit keine bzw weniger Kosten an.

Anders würde ich es sehen, wenn man eine einmalige Gebühr pro Jahr entrichten muss, diese aber in 12 Raten bezahlen kann. Eventuell fallen ja nur einmalig Kosten an... was weiss ich wofür.

Kommt aufs selbe heraus, macht den Ablauf aber nachvollziehbarer.

Andreas

Die meisten Provider, meiner auch, verlangen für Domains die Geld kosten auch dieses für das Ganze Jahr im Voraus. Nur die Inklusivdomains werden "monatlich" abgerechnet.

Manuel Schmitt (manitu)

Exakt! Die Gebühr ist eine 12-Monats-Gebühr.

Webspace

Ich kenne es aber auch nur so, dass man die Gebühr im Voraus bezahlt. Eine monatliche Abrechnung ist für beide Parteien auch viel zu aufwendig!

gpkvt

Dann müsste man sich aber ständig dafür entschuldigen Gewinn zu machen und die Preise nicht zu senken. ;)

TM

Schlimmer noch, man müsste ausdiskutieren wieso man Geld beispielsweise für Milch und Kaffee ausgibt und diesen kostenlos Geschäftsbesuchen oder sogar Mitarbeitern zur Verfügung stellt. Zumal letzteres möglicherweise ja noch einen geldwerten Vorteil bedeutet, der dann wiederum nicht korrekt mit dem Finanzamt verrechnet wird und dem Mitarbeiter ja mit aufs Gehalt draufgeschlagen und am Ende abgezogen werden müsste...

F

"Als steuerfreie Aufmerksamkeiten gelten auch Getränke und Genussmittel, die der Arbeitgeber seinen Mitarbeitern unentgeltlich oder verbilligt zum Verzehr im Betrieb zur Verfügung stellt.
Beispiele: Obst, Tee, Kaffee, Mineralwasser, Pausen-Snack. Hier kommt es nicht auf die
Einhaltung der 40 EUR-Grenze an."

uffi

Welcome to Germany. Wir können niemanden mehr an übergeordnete Authoritäten verraten, aber nichtsdestotrotz müssen wir ja irgendwie unser armseliges Leben kompensieren.... ich fresse jetzt mal ganz viel und hoffe, dass ich viel.....

Peter

Yeeeaah, der erste Jahresabschluss von Manitu für das Jahr 2011 ist im Bundesanzeiger zu finden :D

Denis

540 Euro aRAP sind allerdings schon wirklich sehr niedrig (zur Erklärung: aktive Rechnungsabgrenzungsposten = Ausgabe jetzt, Aufwand später) - das dürfte in etwa genau den Kosten für Gewinnermittlung & Jahresabschluss entsprechen. Bei den Rückstellungen wurde ähnlich "menschlich" kalkuliert; insgesamt spricht das alles schon sehr für manitu. :-)

Peter

Würde liebend gerne die GuV noch sehen... ;)

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