Skip to content

Raspberry Pi im Rechenzentrum

Von einem Blogleser - in der Tat schon ein paar Tage her: Prinzipiell etwas Gutes, aber gemessen an der Größe sind natürlich die Kosten drumherum nicht unerheblich - immerhin braucht auch ein noch so kleiner Server einen Netzwerkanschluss, Verkabelung, möglicherweise ein Reset-System etc.

Vielleicht ja irgendwann einmal :-)

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

dan

Macht es von der Rechenleistung her überhaupt Sinn darauf was zu hosten? ;D

Achja, ich hab auch eine Frage, ich hoffe, ich kann die auch hier stellen ;) Laut euren AGB darf man keine IRC-Bots bereitstellen (ist aber nicht nur bei euch so). Kannst du mir sagen, warum das so ist? Erzeugen die zu viel Traffic, oder sind die häufig Opfer von Angriffen? Mich interessiert das, weil die - meiner Meinung nach - erstmal nichts böses tun...
VG

Tetja Rediske

Es ist in der Tat so, dass diese oftmals Mißbraucht werden.

Was sicherlich auch daran liegen mag, dass das sehr oft schnell zusammegefrickelte Skripte sind (auch die Baukasten Dinger zähle ich dazu) und daher oftmals vernünftige Eingabeüberprüfungen etc. fehlen.

Dirk

Na ja, für ’ne kleine Website reicht es allemal, und wenn der Kunde nicht mehr braucht, warum nicht? Dem Stromverbrauch kommt es zu gute :)

Die Sache mit dem Mediaserver ist aber eher fragwürdig. Gemäß einiger Recherche im Netz in einschlägigen Foren soll der Bus ziemlich bescheiden sein, sowohl USB als auch Ethernet hängen ja am selben, und das eh schon schlechte USB (wenn es um Datenübertragung geht – und irgendwo muss das zu streamende ja her kommen) wird durch die gleichzeitige Ethernet-Nutzung noch weiter ausgebremst.

Ich hab’ mein Pi-Projekt inzwischen schon in der Planungsphase frustriert aufgegeben – Das Ding ist dafür einfach weder gemacht, noch gedacht … :)

eigs

Aber für eine kleine Website reicht auch ein Webspace der vom Stromverbrauch auch nicht schlechter dran ist da auf einen Server viele kleine Websites gehostet werden können.

Und für alle anderen kleinen Projekte wo ein Webspace nicht reicht gibt es vServer.

Jan Schejbal

Hm, eigentlich keine so schlechte Idee... man bräuchte nur eine große (ggf. einzeln schaltbare, zwecks Resetsystem) 5V-Stromversorgung, wenn die entsprechend dicht gepacktsind einen Lüfter, und viel viel Netzwerk. Dafür könnte man auf jeder HE jede Menge Raspberries unterbringen.

Wobei ich immer noch den Verdacht habe, dass vServer da etwas sinnvoller wären ;-)

dan

Hatten einige größere Firmen (z.B. Facebook) das nicht vor? Viele kleine ARM-Prozessoren zumindest?

Andreas

Die großen Serverhersteller arbeiten aktiv an solchen Systemen. Da werden dann mal eben 128 Quadcore ARMs in eine Kiste gehauen. Die CPUs dann nach bedarf aktiviert und deaktiviert. Auch geplant als Hochtemperaturserver

MS

vServer haben einen Nachteil, der Single Point of Failure aka das Hostsystem. Die 512MB Raspberries packen doch schon ordentlich was weg...und besser ein Cluster aus Raspberry Pis als Shared Hosting - auf nem Raspberry Pi muss ich nicht drölf PHP-Funktionen der "Sicherheit" (aka Trennung von Kunden) deaktivieren und mich dann mit den wütenden Kunden rumärgern, bei denen $aus_dem_netz_geklautes_beispielscript nicht funktioniert.

Und wenn mal einer ne Fork Bomb absetzt oder ne PHP-Erweiterung (letztere sind ja bei Shared Hosting garnicht drin) nen Memory Leak verursacht, gehen nicht hunderte andere Kunden auch in die Knie.

Anonym

Wie zum Teufel soll eine Fork-Bombe auf einem vServer den Host beeinflussen?

Sebastian Marsching

Wer auf einem Shared-Hosting-Server PHP als Apache-Modul einsetzt, dem ist sowieso nicht zu helfen. Wenn man die PHP-Prozesse hingegen mit den Rechten des jeweiligen Nutzers ausführt, braucht man sich auch keine Gedanken über "gefährliche" Funktionen machen. Jeder Kunde kann sich schlimmstenfalls seinen eigenen Webspace zerschießen. Als Nebeneffekt funktioniert auch eine Beschränkung des Speichers und der Zahl der erlaubten Prozesse pro Nutzer. Damit kann auch eine "Fork-Bombe" keinen Schaden mehr anrichten.

Debe

Gratis-Pi-Housing macht ein österreichischer Anbieter in Graz, der sonst im Bereich (v)Server aktiv ist. Ich habe selber von denen mehrere virtuelle Maschinen: Muss nicht immer ein voller Server sein, gerade für MX-, DNS-Spielereien ist es oft hilfreich, mehr als eine echte Maschine zu haben, und vServer sind mittlerweile im kleinen Leistungsrahmen auch echt billig geworden.

Mein "richtiger" Server steht natürlich bei Manitu :-)

dan

toll, jetzt hab ich mir den gesucht, ist aber "out of stock" :(

Andreas

Ich persönlich frag mich immer, wozu Raspberry PI außer man möchte die IO Möglichkeiten nutzen?

ODROID bietet richtig Flotte Hardware, und für Aufpreis imho auch IO.

Kommentar schreiben

Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.
BBCode-Formatierung erlaubt
Formular-Optionen