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BKA: Zuverlässig und genau

Eines muss man dem BKA lassen: Bisher ist alles, was von dort kam, zuverlässig und genau. Eingehende Anfragen sind wohl recherchiert, präzise formuliert, juristisch einwandfrei, sachlich-zielorientiert und sprachlich auf einem angemessenen Nievau. Die Kommunikation mit den Mitarbeitern ist professionell und fast schon kollegial. Und 29 Minuten Reaktionszeit auf E-Mails sind top.

Schade, dass das insbesondere auf kleinere Polizei-Dienststellen und Wald-und-Wiesen-"Kripos" nicht zutrifft. Dort trifft man eher auf technische Unwissenheit, die sich durchaus nachvollziehen lässt, juristische Unwissenheit, der man hin und wieder nur mit Verweisen auf Gesetze bzw. einschlägige Urteile begegnen kann, gepaart mit einer sprachlichen Überheblichkeit, die man am besten einfach ignoriert.

Kommentare

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DenSch

ICh empfehle dazu die Serie "Mord mit Aussicht" .... Das trifft es so ziemlich exakt auf den Punkt, was du meinst ....

lejupp

Ich stelle mir gerade vor, wie Schäffer auf der Schreibmaschine eine Aufforderung zur Herausgabe von Kundendaten an Manitu schreibt...

mg0

Diese Erfahrung haben wir auch gemacht. Der Kontakt mit den Mitarbeitern des BKA ist wesentlich angenehmer und professioneller, als mit den Cowboys anderer Polizeidienststellen. Die Anfragen des BKA sind stets korrekt formuliert und auf Nachfragen wird extrem schnell reagiert - oft telefonieren wir sogar mit Mitarbeitern verschiedener Referate.

Der Höhepunkt bis jetzt war ein "Auskunftsersuchen" von einer örtlichen Polizeiinspektion, mit dem Wortlaut: "Haben Sie einen Kunden mit der E-Mail-Adresse ...@gmx.de?". Gar nichts weiter, abgesehen von den Rängen "Polizeikommissar", "Leiter Verkehrserziehung und -aufklärung" und ... naja, die der Adressat inne hat.

Joern

Mein Favorit immer noch:

"Wir haben herausgefunden, dass Sie unter der Adresse einen sog. RIPE-Handel betreiben"

Sven

Seit doch mal nicht so hart zu den Kollegen.
Jeder hat halt andere Spezialgebiete. Grade was Ermittlungen in dem großen Bereich "Internet" betrifft.
Viele kennen sich dort mit den Begrifflichkeiten schlichtweg nicht aus und stehen dann mit 12 Fragezeichen da.
Und dann sollen sie noch bei einem Hoster wtf ist eigentlich ein Hoster auch noch sauber ermitteln, wohl wissend
das sie für die Antwort auch ne Art "translator" brauchen.

Gruß, "Einer dieser Kollegen"

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