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Beängstigender Umgang mit Daten

Solch eine Reaktion hatten wir bislang auch noch nicht: Wir respektieren jedes "nein" zu Geburtstags-E-Mails. Dass man eine solche E-Mail aber als [Adjektiv hier einsetzen] Umgang mit Daten sieht, ist für mich nur begrenzt nachvollziehbar.

Kommentare

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Tore Meyerdierks

Wer kriegt eigentlich von euch Geburtstagsemails? Weil, ich bekam diesen Monat keine. Ich brauche jetzt nicht unbedingt eine, aber es kam mir so die Frage, ob das nur ein bestimmter Kundenbereich ist. Bin ja "nur" normales Webhosting.

Peter Geher

Ich bin auch nur "Normaler" Kunde. Und habe auch eine Mail bekommen \o/

Johannes

Ich hab diesen Monat auch keine Geburtstagsmail bekommen. Und letzten Monat auch nicht. Die letzte ist mindestens schon ein halbes Jahr her...

Martin Ibert

So ein Quatsch. Warum soll das mit der DS-GVO aka GDPR nicht mehr gehen? Es erfordert nur die einmalige und jederzeit widerrufbare Zustimmung des Kunden, daß sein Geburtsdatum zum Zwecke des Gratulierens gespeichert werden darf.

Sebastian Marsching

Sagen wir es einmal so: Mit der aktuellen Datenschutzerklärung wäre es möglicherweise nicht mehr möglich, weil dort die Versendung von Geburtstagsmails nicht explizit als Verwendungszweck für die Erhebung des Geburtsdatums genannt ist. Damit dürfte nach den Regeln der EU-DSGVO wahrscheinlich keine wirsame Einwilligung gegeben sein.

Ich bin mir aber sicher, dass manitu (wie momentan praktisch alle Unternehmen) hart daran arbeitet die Erklärungen und Prozesse so zu überarbeiten, dass sie ab dem 25. Mai im Einklang mit der EU-DSGVO stehen.

Benjamin

A propos GDPR/DS-GVO: Wird es da eigentlich von Manitu Unterstützung für die Kundinnen geben?

Im Webhosting seit ihr ja Auftragsdatenverarbeiter, da wären detaillierte Informationen und/oder Textbausteine was wie lange zu welchem Zweck von euch gespeichert wird ja unglaublich hilfreich.

Axel

Ich kaufe ein T :)
Und möchte lösen.
Geburtstagsmail

Manuel Schmitt

Danke :-)

Hoschi

Solche Querulanten ("Wutbürger") habe ich auch bei mailbox.org beobachtet, da verlangt einer Auskunft über interne Systemuser weil "DSGVO" sonst soll Heinlein Strafe zahlen.

Jeder Mensch ist anders, aber gefühlt gibt es immer mehr Leute die sich idiotisch Verhalten und sich irgendwelche Verschwörungen zusammenschustern.

Karl Kerdings

Ich finde die Geburtstagsmails nicht tragisch, weil ich weiß, wie der Hase läuft. Ich kann die Bedenken jedoch nachvollziehen.

Wenn ich irgendwo in einem Großbetrieb nur einfacher, anonymer Kunde bin, dann erwarte ich Leistung gegen Geld.

Automatisierte, unpersönliche (weil automatisiert) Geburtstagsmails sind der Anfang der Kundenbindungsmechanismen. Und da ich als Kunde nicht die philosophischen Gedanken dieser Unternehmensleitung zum Thema Geburtstagsmail kenne und nicht weiß, was sie intern wirklich tun, extrapoliere ich meine Erfahrungen mit Facebook und Co.

Uwe

Was ihr tut und wie ihr kommuniziert, was man bei euch erwarten darf, ist absolut *super*. Und doch, abseits der übertriebenen Reaktion, ist ein Fünkchen Wahres dran. Von den allermeisten Unternehmen in Deutschland erwarte ich nach wie vor absolute Datensparsamkeit, und verstehe jedes Abweichen davon als ein Signal in die falsche Richtung.

Die willkommenste Mail, die mir bis dato ein Hoster geschrieben hat, war von einem Admin, der gar keinen Zugriff auf meine Stammdaten hatte. "Werte(r) Kunde" (sic!) schrieb er also, und klärte mich dann ungefragt über einen Konfigurationsfehler meinerseits auf, der mir wohl nie aufgefallen wäre, und der ihn außer einem Eintrag im Firewall-Log wohl auch nicht im geringsten gejuckt hätte.

Andreas2

ein wenig kann ich den Kunden verstehen, wozu braucht ein Anbieter wie ihr überhaupt das Geburtsdatum?
Wir sind in ähnlicher Branche tätig und haben das noch nie gebraucht oder gespeichert...

Jörg

spätestens im Falle eines Mahnverfahrens ist es mehr als nur hilfreich, neben einem Namen auch noch ein Geburtsdatum vorliegen zu haben. Als Unternehmen, dass eine Leistung regelmäßig gegen regelmäßiges Geld erbringt oder wenn die Leistung erst zu einem späteren Zeitpunkt bezahlt werden soll, würde ich immer solch wichtigen identifizierenden Merkmale mit abfragen.

Engywuck

Das Geburtsdatum ist ein ganz praktisches Unterscheidungsmerkmal bei Personen. Gerade in Dörfern kam es früher durchaus vor, dass die Vornamen in der Familie "vererbt" wurden, und dann drei "Josef Hauser" aus drei Generationen in einem Haus (und damit derselben Adresse) wohnten.
Bei häufigen Vor- und Nachnamen dürfte das auch in Großstädten und Anlagen mit vielen Wohnungen passieren können.

Natürlich wäre eine eindeutige Identifikations-Nummer hier hilfreich - in den USA wird ja oft die Sozialversicherungsnummer genommen - aber das hat noch ganz andere (nicht nur datenschutzrechtliche) Probleme.

Mein Optiker hat auch mal behauptet, er habe den Geburtstag bei Kartenzahlung erhalten. Ich hatte nachgefragt, wo er meinen Geburtstag für ein Glückwunschschreiben (natürlich verbunden mit einem "Geburtstagsangebot") herhabe.

Sven

Hmmh, was ich ehrlich gesagt an der aktuellen Form der Geburtstagsmail wirklich doof finde, ist die Werbung für diese blöden Hosting-Awards am Ende, das entwertet diese Mail für mich gefühlt total.

Ernstgemeinte Glückwünsche kommen nicht mit Werbung als Beipack.

Alwin

Ich finde Geburtstagsmails auch nervig, habe das Problem jedoch lokal gelöst: Mein Thunderbird hat einen umfangreichen Geburtstags- und Weihnachtsmailfilter (mehrsprachig), über viele Jahre gewachsen und optimiert. Und, nein, nicht "move to trash", sondern "delete".

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