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Anleitung: Wie ich mir noch einmal Umsatz verschaffe. Genau einmal.

Ich hatte neulich das Vergnügen, mit einem Anbieter zu tun zu haben, bei dem wir gelegentlich und nur "häppchenweise" Dienstleistungen einkaufen, die im übrigen rein elektronisch und ohne jegliches manuelles Zutun erbracht werden (ich möchte ungern mehr schreiben, sonst würde man zu schnell erraten, um welche Art von Unternehmen es sich handelt).

Man muss dort immer "Pakete" einkaufen, allerdings ist immer eine automatische Verlängerung nach 12 Monate, sofern man nicht kündigt, "enthalten". Und das zu stattlichen Preisen - der Marktführer kann sich (offenbar) sehr viel herausnehmen.

Wir hatten nach der Buchung des (benötigten) Paket-Happens sofort gekündigt. Wie jedes Mal. Und wie "gewünscht" per Fax, allerdings - und das war unser Fehler - in der Tat ohne Empfangsbestätigung. Bisher war das immer problemlos verlaufen. Dieses Mal nicht.

Nun kam die Rechnung über die nächsten Happen, die wir automatisch auf's Auge gedrückt bekamen. Jegliche Versuche, hier freundlich auf Kulanz zu hoffen, liefen ins Leere. Nicht nur, dass wir die Happen nehmen sollten, sie würden auch nach einem Jahr verfallen, wenn wir sie nicht nutzen würden. Das hatte schon fast 'was von Drückerkolonne.

Hier half leider keinerlei Freundlichkeit, im Gegenteil. Sie führte dazu, sich hinter Hierarchie-Ebenen zu verstecken. Leider, und das ist das Unschöne, half hier erst ein weniger freundlicher, sehr sachlicher und kaufmännisch fast drohender Ton. Dann ging es plötzlich und man "stornierte" unser Abonnement.

Hätten wir den Happen nehmen "müssen", hätte ich zähneknirschend zahlen lassen. Und die darin enthaltenen Dienstleistungen gleich mal für eine breite Kommunikation genutzt...

Thunderbird und winmail.dat

Es gibt ja ein Thunderbird-Plugin, welches winmail.dat-Anhänge erkennen können soll. Aber irgendwie will das bei mir nicht.

Warum hat sich Microsoft eigentlich so einen Käse ausgedacht? War plaintext zu einfach? :thinking:

Die Heuschrecken kommen

Heute morgen im Sozialraum auf einer Flasche gesehen:


Ich habe sie dann mal befreit, indem ich sie samt Flasche nach draußen getragen habe. Die Flasche wollte sie übrigens nicht mitnehmen!

Falls meine Kurzrecherche bzgl. Heuschrecke vs. Grashüpfer vs. $irgendwas falsch gewesen sein sollte, bitte ich um Korrektur :-)

Mehr Umsatz/Gewinn = mehr Glück?

Nicht selten kommt es gerade in Telefonaten mit potentiellen Interessenten, größeren Kunden oder auch Vorhändlern zum Thema Wachstum, Umsatz, Gewinn, Zahlen. Dabei stelle ich fest, dass leider immer noch viele mehr Umsatz/Gewinn mit mehr Glück gleichsetzen. Dem stehe ich dann stets entschieden gegenüber, und am Ende hab ich meist einen Unternehmer mehr überzeugt. Zumindest hoffe ich das.

Ich bin fest davon überzeugt, dass eben nicht gilt, dass mehr Umsatz/Gewinn gleich mehr Glück ist. Mehr Umsatz/Gewinn bedeutet auch nicht automatisch mehr Unglück. Die Gefahr besteht aber durchaus.

Als Unternehmer mit (fast) 20 Jahren Erfahrung finde ich, dass weniger nicht selten mehr ist, und zwar auch beim Umsatz/Gewinn. Es würde allen Unternehmern gut tun, nicht oder sehr viel weniger auf Zahlen zu schauen. Natürlich ist es wichtig, dass ein Unternehmen rentabel bleibt, damit jeder davon "leben" kann.

Wenn man (genauer: das Unternehmen) aber mal eine magische Grenze durchbrochen hat, ab dem es nachhaltig, selbständig und langfristig rentabel ist und bleibt, sollte man sich nicht mehr auf Zahlen konzentrieren.

Daher an dieser Stelle mal ein persönlicher Tipp an alle Unternehmer, die noch eher in der Anfangsphase sind: Nehmt Euch einen Steuerberater, gebt ihm die Kontoauszüge und schaut sie Euch nicht an (*). Nicht, wenn es nicht unbedingt nötig ist. Wenn ihr keinen Steuerberater habt, lasst die Auszüge von einem Buchhalter o.ä. verbuchen. Macht Euch nicht wegen Zahlen verrückt.

Viel wichtiger als irgendwelche Zahlen ist es, dass das Unternehmen als solches "läuft". Wenn die Produkte oder Dienstleistungen stimmen, wenn die Angestellten und man selbst die Arbeit genießt, die Kunden glücklich sind, kommen die richtigen Zahlen quasi von selbst. Manchmal braucht es Mut, Geduld und Durchhaltevermögen, aber Erfolg stellt sich quasi immer von selbst ein. Meist jedoch nicht, indem man Zahlen-fokussiert ist.

Um wieder zum Ursprungsthema zu kommen: Mehr Umsatz/mehr Gewinn macht meines Erachtens nach nicht glücklicher. Selbst nicht, wenn man sich selbst mehr Gehalt "genehmigt". Mal ehrlich: Doppelt so viel Geld am Ende des Monats auf dem Konto bringt einen kurzfristigen Kick, vielleicht auch, wenn man es ausgibt. Das verpufft aber ganz schnell.

Viel glücklicher macht es, wenn man sieht, wie "der Laden läuft". Wenn man sieht, wie glücklich Kunden mit den eigenen Produkten/Dienstleistungen sind. Die Mitarbeiter und man selbst Freude am Arbeiten (sorry, BMW!) hat. Das Unternehmen Hürden nimmt, jeden Tag ein Stückchen "stärker" wird, innerlich wächst, gedeiht.

Das ist IMHO wahres Glück.

(*) Zur Sicherheit: Ich plädiere nicht dafür, seine Zahlen nicht im Griff zu haben, oder alles kaufmännische zu ignorieren. Ich plädiere jedoch dafür, eine gewisse Selbstsicherheit, ein gewisses Maß an Mut und Vetrauen in das eigene Unternehmen zu haben oder zu entwickeln.

Mahnungstext mit noch zu zahlendem Betrag

Auf mehrfachen, aber nicht wirklich vielfachen Wunsch haben wir unseren Mahnungstext (diverser Stufen, inkl. der ersten Erinnerung vor der 1. Mahnung) etwas angepasst und um den noch offenen Betrag erweitert:

Auto-Storno einer (privaten) Bestellung

In einer automatischen Bestätigung zu einer (privaten) Bestellung: Ich will gar nicht anfangen, auszurechnen, wieviele Verträge wir dann stornieren müssten ;-)

10 G-Freude

Von einem Kunden. Das ist fast wie ein IT-Porno ;-) Ja, das sind "nur" rund 4,5 GBit/s. Inklusive Overhead für alles.

Hintergrund allgemein: Der Kunde hat seit einiger Zeit intern ein 10 G-Netz.

Tomatensaft

Eben im Kühlschrank gesehen:

Müssen wir jetzt statt der Zeitferfassung ein Check-In mit Boarding durchführen, und statt eines Meetings eine Sicherheitsvorführung? :biggrin:

Domain-Verkäufer und ihre feuchten Träume

Man bekommt ja im Hosting-Business immer mal wieder mit, was Kunden für Domains zahlen.

Blöd ist nur, wenn jemand einem versucht, eine exotische manitu.*-Domain zu verkaufen, zu noch utopischeren Preisen. Vielleicht sollte man vorher mal schauen, ob derjenige, dem man versucht, etwas auf's Auge zu drücken, Ahnung vom Business hat.

Ich weiß nicht, wann jemand das letzte Mal versucht hat, eine (unbedeutende) Domain zu 5-stelligen Preisen zu verkaufen. :-O

ICH WILL EIN BILD VON DIR

Das war das wirklich lustigste Passwort, was ich bislang automatisch (na gut, fast ;-) ) durch jemanden zugeteilt bekommen habe:Es war in dem Kontext wirklich &angebracht :-)

Kaffee trinken für den guten Zweck

Wie mir zu Ohren gekommen ist, wird der Kaffeesatz unserer Siebträgermaschine (seit Anfang an) zur Bodenverbesserung von einem Mitarbeiter genutzt.

Darauf doch gleich mal einen Latte macchiato! :-)

Aussetzung der Vorratsdatenspeicherung

Kaum ist man in Urlaub, schon gibt es gute Neuigkeiten.

Schön, dass die Bundesnetzagentur die Umsetzung ausgesetzt hat.

Es wäre noch schöner, wenn die jeweils Gesetzgebenden endlich aufhören würden, diesen Unsinn immer wieder neu aufzuwärmen.

Es bleibt spannend.

Logo für 20 Jahre manitu

Wir sind in den Vorbereitungen für unser Jubiläum.

Auch wenn es vielleicht auf den ersten Blick etwas "too much" erscheint, werden wir auf unser Jubiläum auch in unserem Logo temporär hinweisen:

20 Jahre manitu