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20 Jahre manitu

Es ist soweit: Heute ist manitu 20 Jahre alt. Dabei ist unser letztes Jubiläum doch noch gar nicht so lange her.

All das, was ich zu unserem 10-Jährigen geschrieben hatte, könnte ich heute noch einmal genauso schreiben. Ich habe mich aber entschieden, dieses Mal etwas direkt auf unsere Webseite zu schreiben, deshalb der "Medienbruch" ;-)

20 Jahre manitu

Sprachbegabt

Mal ein Lob der anderen Art, und vor allem zu einem anderen Thema als Technik:

Telefax adé

Wir haben uns vorgestern entschieden, im Bestellprozess künftig keine Telefax-Nummer mehr abzufragen.

Es war durchaus eine längere Diskussion, insbesondere wenn es um die Frage geht, wie wir Kunden ggf. ein Passwort zuschicken (statt es am Telefon zu sagen) können, wenn die primäre E-Mail-Adresse bei uns liegt und "betroffen" ist.

Es gab hin und wieder den Fall, dass wir "sowas" per Fax erledigt haben. Eine kleine Analyse, wie oft das vorkam, und wie viele Neukunden überhaupt noch ein Telefax haben, war ernüchternd.

Natürlich können wir später, wenn das Kunden-Konto angelegt ist, eine Telefax-Nummer hinterlegen. Nur die Abfrage im Bestelllprozess ist weggefallen.

Ungeduld neuer Webhosting-Neukunden

Es ist schon unglaublich, wie ungeduldig der ein oder andere Webhosting-Neukunde so auf sein neues Paket samt Domain wartet.

Und ich dachte schon, ich sei ungeduldig :biggrin: Das hat ganz andere Dimensionen. Dabei kommunizieren wir durchaus proaktiv, dass es auch mal ein klein wenig Zeit dauern kann, je nachdem, wie die automatische Prüfung von Bestellungen so ausfällt...

Anleitung: Wie ich mir noch einmal Umsatz verschaffe. Genau einmal.

Ich hatte neulich das Vergnügen, mit einem Anbieter zu tun zu haben, bei dem wir gelegentlich und nur "häppchenweise" Dienstleistungen einkaufen, die im übrigen rein elektronisch und ohne jegliches manuelles Zutun erbracht werden (ich möchte ungern mehr schreiben, sonst würde man zu schnell erraten, um welche Art von Unternehmen es sich handelt).

Man muss dort immer "Pakete" einkaufen, allerdings ist immer eine automatische Verlängerung nach 12 Monate, sofern man nicht kündigt, "enthalten". Und das zu stattlichen Preisen - der Marktführer kann sich (offenbar) sehr viel herausnehmen.

Wir hatten nach der Buchung des (benötigten) Paket-Happens sofort gekündigt. Wie jedes Mal. Und wie "gewünscht" per Fax, allerdings - und das war unser Fehler - in der Tat ohne Empfangsbestätigung. Bisher war das immer problemlos verlaufen. Dieses Mal nicht.

Nun kam die Rechnung über die nächsten Happen, die wir automatisch auf's Auge gedrückt bekamen. Jegliche Versuche, hier freundlich auf Kulanz zu hoffen, liefen ins Leere. Nicht nur, dass wir die Happen nehmen sollten, sie würden auch nach einem Jahr verfallen, wenn wir sie nicht nutzen würden. Das hatte schon fast 'was von Drückerkolonne.

Hier half leider keinerlei Freundlichkeit, im Gegenteil. Sie führte dazu, sich hinter Hierarchie-Ebenen zu verstecken. Leider, und das ist das Unschöne, half hier erst ein weniger freundlicher, sehr sachlicher und kaufmännisch fast drohender Ton. Dann ging es plötzlich und man "stornierte" unser Abonnement.

Hätten wir den Happen nehmen "müssen", hätte ich zähneknirschend zahlen lassen. Und die darin enthaltenen Dienstleistungen gleich mal für eine breite Kommunikation genutzt...

Thunderbird und winmail.dat

Es gibt ja ein Thunderbird-Plugin, welches winmail.dat-Anhänge erkennen können soll. Aber irgendwie will das bei mir nicht.

Warum hat sich Microsoft eigentlich so einen Käse ausgedacht? War plaintext zu einfach? :thinking:

Die Heuschrecken kommen

Heute morgen im Sozialraum auf einer Flasche gesehen:


Ich habe sie dann mal befreit, indem ich sie samt Flasche nach draußen getragen habe. Die Flasche wollte sie übrigens nicht mitnehmen!

Falls meine Kurzrecherche bzgl. Heuschrecke vs. Grashüpfer vs. $irgendwas falsch gewesen sein sollte, bitte ich um Korrektur :-)

Mehr Umsatz/Gewinn = mehr Glück?

Nicht selten kommt es gerade in Telefonaten mit potentiellen Interessenten, größeren Kunden oder auch Vorhändlern zum Thema Wachstum, Umsatz, Gewinn, Zahlen. Dabei stelle ich fest, dass leider immer noch viele mehr Umsatz/Gewinn mit mehr Glück gleichsetzen. Dem stehe ich dann stets entschieden gegenüber, und am Ende hab ich meist einen Unternehmer mehr überzeugt. Zumindest hoffe ich das.

Ich bin fest davon überzeugt, dass eben nicht gilt, dass mehr Umsatz/Gewinn gleich mehr Glück ist. Mehr Umsatz/Gewinn bedeutet auch nicht automatisch mehr Unglück. Die Gefahr besteht aber durchaus.

Als Unternehmer mit (fast) 20 Jahren Erfahrung finde ich, dass weniger nicht selten mehr ist, und zwar auch beim Umsatz/Gewinn. Es würde allen Unternehmern gut tun, nicht oder sehr viel weniger auf Zahlen zu schauen. Natürlich ist es wichtig, dass ein Unternehmen rentabel bleibt, damit jeder davon "leben" kann.

Wenn man (genauer: das Unternehmen) aber mal eine magische Grenze durchbrochen hat, ab dem es nachhaltig, selbständig und langfristig rentabel ist und bleibt, sollte man sich nicht mehr auf Zahlen konzentrieren.

Daher an dieser Stelle mal ein persönlicher Tipp an alle Unternehmer, die noch eher in der Anfangsphase sind: Nehmt Euch einen Steuerberater, gebt ihm die Kontoauszüge und schaut sie Euch nicht an (*). Nicht, wenn es nicht unbedingt nötig ist. Wenn ihr keinen Steuerberater habt, lasst die Auszüge von einem Buchhalter o.ä. verbuchen. Macht Euch nicht wegen Zahlen verrückt.

Viel wichtiger als irgendwelche Zahlen ist es, dass das Unternehmen als solches "läuft". Wenn die Produkte oder Dienstleistungen stimmen, wenn die Angestellten und man selbst die Arbeit genießt, die Kunden glücklich sind, kommen die richtigen Zahlen quasi von selbst. Manchmal braucht es Mut, Geduld und Durchhaltevermögen, aber Erfolg stellt sich quasi immer von selbst ein. Meist jedoch nicht, indem man Zahlen-fokussiert ist.

Um wieder zum Ursprungsthema zu kommen: Mehr Umsatz/mehr Gewinn macht meines Erachtens nach nicht glücklicher. Selbst nicht, wenn man sich selbst mehr Gehalt "genehmigt". Mal ehrlich: Doppelt so viel Geld am Ende des Monats auf dem Konto bringt einen kurzfristigen Kick, vielleicht auch, wenn man es ausgibt. Das verpufft aber ganz schnell.

Viel glücklicher macht es, wenn man sieht, wie "der Laden läuft". Wenn man sieht, wie glücklich Kunden mit den eigenen Produkten/Dienstleistungen sind. Die Mitarbeiter und man selbst Freude am Arbeiten (sorry, BMW!) hat. Das Unternehmen Hürden nimmt, jeden Tag ein Stückchen "stärker" wird, innerlich wächst, gedeiht.

Das ist IMHO wahres Glück.

(*) Zur Sicherheit: Ich plädiere nicht dafür, seine Zahlen nicht im Griff zu haben, oder alles kaufmännische zu ignorieren. Ich plädiere jedoch dafür, eine gewisse Selbstsicherheit, ein gewisses Maß an Mut und Vetrauen in das eigene Unternehmen zu haben oder zu entwickeln.

Mahnungstext mit noch zu zahlendem Betrag

Auf mehrfachen, aber nicht wirklich vielfachen Wunsch haben wir unseren Mahnungstext (diverser Stufen, inkl. der ersten Erinnerung vor der 1. Mahnung) etwas angepasst und um den noch offenen Betrag erweitert:

Auto-Storno einer (privaten) Bestellung

In einer automatischen Bestätigung zu einer (privaten) Bestellung: Ich will gar nicht anfangen, auszurechnen, wieviele Verträge wir dann stornieren müssten ;-)

10 G-Freude

Von einem Kunden. Das ist fast wie ein IT-Porno ;-) Ja, das sind "nur" rund 4,5 GBit/s. Inklusive Overhead für alles.

Hintergrund allgemein: Der Kunde hat seit einiger Zeit intern ein 10 G-Netz.

Tomatensaft

Eben im Kühlschrank gesehen:

Müssen wir jetzt statt der Zeitferfassung ein Check-In mit Boarding durchführen, und statt eines Meetings eine Sicherheitsvorführung? :biggrin: