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60,99 offene Posten Kinderspielzeug

Man sollte meinen, dass ein großes, namhaftes, deutsches Unternehmen aus der Spielzeugbranche in der Lage ist, eine Rechnung über 60,99 Euro (brutto) zu begleichen. Sollte man. Wir wurden eines Besseren belehrt.

Aber unsere Buchhaltung ist da hart und gnadenlos. Auch für Kunden, die potentiell als Referenzkunden dienen könnten, gibt es keine Gnade. Auch die erhalten das normale Mahnverfahren inklusive Creditreform. Und die Kündigung.

Gleichberechtigung muss sein :razz:

Schnelle Rechnungs-PDF

Solch ein Lob haben wir aber auch noch nicht bekommen :-)

7 Minuten Deploy-Zeit

Da war unsere Buchhaltung glücklich: Ein (zugegeben kleiner) Wunsch nach einer Erweiterung unserer internen Verwaltungs-Software wurde binnen 7 Minuten umgesetzt, getestet und bereitgestellt.

Da müsste eigentlich was bei rausspringen :razz:

E-Mail-Anschreiben zu Rechnungen

Am Wochenende erreichte mich persönlich eine (echte) E-Mail mit Rechnungs-PDF im Anhang. Das Anschreiben per E-Mail: Das Problem an der Rechnung: Ich konnte den Firmen-Namen nicht direkt mit dem Produkt, das ich gekauft hatte, in Verbindung bringen. Sprich ich war micht nicht sicher, ob das gerade Spam ist oder nicht.

Und das brachte mich auf die Idee, zu überlegen, ob unsere Kunden unsere Rechnungs-Anschreiben per E-Mail direkt als authentisch identifizieren können oder nicht. Dieses sieht bei uns so aus: Und jetzt meine Frage in den Raum: Würdet Ihr Euch in der E-Mail zur Rechnung etwas an weiteren Angaben wünschen? z.B. einen Auszug aus den Rechnungs-Positionen? Wer jetzt direkt an Informationen zu den enthaltenen Verträgen denkt: Wir berechnen auf einer Rechnung durchaus DSL, Webhosting und Server zusammen. Sprich eine Rechnung kann zig verschiedene "Verträge" umfassen :-)

Mahngebühren-Diskussion

Ich finde es erstaunlich, wieviel Zeit sich Unternehmer nehmen, um über die Höhe und Zulässigkeit von Mahngebühren zu diskutieren, statt einfach ihre Rechnung zu bezahlen, oder alternativ eine E-Mail mit der Bitte um Zahlungsaufschub.

Würde man den Zeitaufwand für's Diskutieren rechnen, wäre die Frage bereits im Vorfeld geklärt. :biggrin:

Kunden-Nummer in Rechnungs-Anschrifts-E-Mail

Ein Kunde und Freund, Rob Vegas Facebook Twitter, hatte mich darauf hingewiesen, dass es sehr angenehm wäre, wenn in unserer E-Mail zu einer Rechnung nicht nur die Rechnungs-Nummer sondern auch die Kunden-Nummer aufgeführt wäre. Das würde ihm das Öffnen der PDF-Datei ersparen.

Auch wenn man seine Rechnung natürlich sicherheitshalber anschauen und prüfen sollte, kann ich es bei immer gleichen Beträgen durchaus verstehen.

Wir haben dem Wunsch entsprochen, ab sofort steht die Kunden-Nummer auch in der E-Mail :-)

Lieber nicht signieren

Es gab einen Kunden, der sich regelmäßig darüber beschwert hat, dass unsere E-Mails an ihn signiert sind. Damit kann sein DMS offenbar nichts anfangen.

Wir haben jetzt in unser internes System extra etwas hineinprogrammiert, dass wir die Rechnungs-E-Mail-Signatur bewusst für einzelne Kunden deaktivieren können.

Rechnen darf man den Aufwand nicht :thinking:

Schuldenbereinigungspläne, die mich zum Staunen bringen

Hier trudeln immer mal wieder Schuldenbereinigungspläne von Kunden bzw. ehemaligen Kunden ein. Darin enthalten neben unseren Forderungen auch jeweils eine Auflistung dessen, was der Schuldende ;-) sonst noch so schuldet.

Kürzlich jedoch gab es mal wieder einen Negativrekord. Ein Kunde, der bei uns nicht mal 100 Euro offen hatte, hatte bei mehreren großen Festnetz- und Mobilfunkanbietern Summen in nennenswerter fast fünfstelliger Höhe offen. Jeweils. Wie man das in der heutigen Zeit bei durchaus überschaubaren Telekommunikations-Kosten schafft, ist mir ein Rätsel. Immerhin reden wir nicht über viele Jahre, in denen sich die Schulden angehäuft haben, sondern - soweit ich das überblicken konnte - über etwa 3 Jahre.

:thinking:

Danke für die Kündigung

In den meisten Fällen fallen Antworten auf Kündigungen durch uns (wegen nicht gezahlter Rechnungen), die wir praktisch nie fristlos sondern immer erst zum Ablauf der jeweiligen Vertragsperiode aussprechen (sprich einfach den Vertrag nicht verlängern), eher neutral oder negativ aus. Manchmal auch gepaart mit einem gewissem Zynismus.

Verständlicherweise, denn auch wenn wir aus der Gründen der Menschlichkeit oft mehr zeitliche Kulanz zeigen als es betriebswirtschaftliche Aspekte eigentlich zulassen, ist es vermutlich trotz nicht gezahlter Rechnungen für einen Schuldner unangenehm, sich z.B. einen neuen Hosting-Partner suchen zu müssen - meist dann, wenn man es gerade nicht gebrauchen kann.

Nun erreichte uns aber ein ehrlich gemeintes Danke. Der Schuldner befand sich gerade am Anfang einer Abwärtsspirale von Schulden, und er bedankte sich explizit bei uns, weil wir ihn durch unsere Kündigung vor den Kopf gestoßen und ihn damit aufgeweckt haben. Er hat "zugegeben", dass er nicht mehr Herr der Lage sei und therapeutischen Beistand benötige.

Ich habe es mir nicht nehmen lassen, unserem (Ex-)Kunden persönlich zu antworten und ihm für seine E-Mail, die ihn sicherlich viel Kraft und Überwindung gekostet hat, zu danken. Ohne es ihm jetzt gesagt zu haben (denn immerhin will ich ihn jetzt nicht animieren), schließen wir mit "solchen" Kunden natürlich nicht aus, wieder zusammen zu arbeiten.

Schade, dass es nicht mehr Schuldner gibt, die einsehen, dass ihre Zahlungsunfähigkeit meist nicht primär monetär sondern eher medizinisch bedingt ist.

Rechnungs-PDF ab sofort (wieder) nur in einer Version

Vor laaaaaaanger Zeit hatten wir auf Wunsch weniger Kunden die Rechnungs-PDF in 2 Versionen geschickt: "normal" farbig und schwarz-weiß. Allerdings hatten aber viele Kunden die damit unnötig große E-Mail bemängelt.

Ab sofort gibt es die Rechnungs-PDF wieder nur in eine Version: farbig. Aufgrund der Farbgestaltung sollten beim Ausdruck in schwarz-weiß auch keine unlesbaren Texte dabei rauskommen.

Sind Sie mit der Rückbelastung einverstanden?

Eine Frage der Bank eines Kunden (eine UG), die sich vermutlich aus mehreren Gründen derzeit i.L. befindet: Kurze Antwort: Auf welche Ideen manche Menschen kommen...

Viele Hintergrundinformationen zu dem Vorgang habe ich in der Tat selbst nicht, außer: Die UG war seit 2012 Kunde bei uns, zahlte bislang eigentlich anstandslos (per Lastschrift) ihre Rechnungen. Jetzt allerdings musste der Geschäftsführer offenbar (aus mir nicht bekannten Gründen) in Untersuchungshaft.

Man könnte jetzt spekulieren, warum jemand nachträglich Gelder zurückhaben (zurückbuchen) will :razz:

Unsere Mandats-Referenz bei SEPA inspiriert

Auch wenn es natürlich Zufall gewesen sein könnte, aber da gibt es doch einen größeren Marktbegleiter, der sich durch den Aufbau unserer Mandatsreferenz inspirieren ließ ;-) Was mir im übrigen ein Mitarbeiter dort "privat" bestätigt hat.

Auch wenn der Aufbau ja grundsätzlich keinen hohen schöpferischen Charakter hat, kann man sich bei falschem Design durchaus das Leben besonders bei Folgemandaten schwer machen. Ich sehe diese Inspiration somit als Kompliment.

Als kleiner Wink an den Marktbegleiter: Das "M" stand bei uns nicht für "Mandat" sondern für "manitu" :-P

Nachtrag 12:33 Uhr
Ich hätte der Vollständigkeit halber erwähnen sollen, dass wir "damals" nur unsere Alpha-"Version" des Aufbaus kommuniziert hatten, welche dann übernommen wurden. Das war natürlich kein Test ;-)

SEPA-Lastschrift-Konvertierung abgeschlossen

Soeben haben wir die letzten Kunden zur SEPA-Lastschrift konvertiert. In der Tat gab es nur einen einzigen (ich hätte auf mehr gewettet!), bei dem es nicht ging. Eine offenbar veraltete Bankleitzahl, die in der offiziellen Liste der Bundesbank in keiner Form mehr auftaucht, auch nicht als ehemalige.

Ansonsten hat alles wunderbar geklappt - vielleicht auch deshalb, weil die Programmierung von uns stammt :-)

Ab Februar gibt's dann nur noch SEPA-Lastschriften (logischerweise). Und zugegeben: Ich bin froh, dass wir uns relativ lange Zeit gelassen haben. Denn gerade bzgl. des Online-Mandats herrschte ja lange Zeit Unklarheit. Manchmal hilft es, die Füße still zu halten!