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Biblisches IMAP-Orakeln

Dass bestimmte Groupware-Implementationen lieber ihre eigenen Clients mitbringen, ist aus gewissen Aspekten heraus durchaus nachvollziehbar. Wenn man dann aber Kunden schweineteure hochpreisige proprietäre Software an die Backe näht - mitsamt eigenem Client, und vorgaukelt, IMAP anzubieten, dann sollte man das auch (richtig) tun. Oder es lassen.

Hintergrund: Ich helfe gerade einem Freund bei der Migration von einer proprietären Groupware mit einem Namen biblischen Hintergrunds ;-) zu Zimbra. Konkret geht's um die E-Mail-Sychronisation. Mit einem der diversen IMAP-Synchronisations-Tools eigentlich eine unkomplizierte Sache, das geht bequem im Batch-Betrieb.

Eigentlich. Wäre da nicht die völlig verhunzte IMAP-Implementierung der Quell-Groupware. Um mal etwas Dampf abzulassen: Ich habe selten soetwas Beschissenes gesehen. Wenn in einem Quell-Ordner andere Einträge als E-Mails (bei dieser Groupware durchaus möglich) enthalten sind, ist das Ergebnis dessen, was via IMAP geliefert wird, unvorhersehbar: Halbe Ordner, Ordner ohne Inhalt, Ordner mit [random Anzahl an] E-Mails - mein Jahrmarkts-Orakel funktioniert vermutlich besser. Und zu alle dem noch, dass die Quell-Groupware ihre Ordner-Indizierung offenbar intern nicht so richtig auf den Kasten bekommt. In einigen Hilfe-Beiträgen des Herstellers empfiehlt man, den Inhalt in einen neuen Ordner zu verschieben und wieder zurückzuverschieben.

:kopf-wand:

Frohe Weihnachten (2013)

Ich wünsche Euch allen ein fröhliches Weihnachtsfest - genießt die Tage, wenn gleich sie zumindest mich wenig an Weihnachten als mehr an April erinnern.

Ich bin zwischen den Tagen hier und werde bloggen :-)

Einkaufstour

Offenbar befinden sich derzeit einige große der Hosting-Branche - vielleicht mangels erfüllbarer Wachstumsaussichten - auf einer Einkaufstour.

Hier sind alleine dieses Jahr schon unaufgefordert mehrere "Angebote" für manitu eingetrudelt. Ich habe selbstverständlich alle gerne abgelehnt, obwohl man mich offenbar mit Geld zwingen wollte ;-)

Egal wie sehr man sich das auch ausmalen möchte, aber wer glaubt, dass im "eigenen" bislang inhabergeführten Unternehmen nach einem Verkauf alles so bleibt, wie es ist, glaubt vermutlich auch an Märchen. Erst ändert sich die Gesellschafter-Struktur, dann die von dort gemachten Zielvorgaben und Richtungen, dann der Geschäftsführer (wenn nicht direkt), und danach die Mitarbeiter. Vielleicht sukzessive, aber dennoch merklich. Und irgendwo in diesem Prozess laufen die Kunden weg. Nachvollziehbarerweise.

Daher: Ich bleibe - und ab 2014 bin ich sogar länger "dabei" als Helmut Kohl :biggrin:

Schnelle Versorger

Ich war übrigens vor kurzem erstaunt, wie schnell diverse Versorger (Gas, Wasser, Strom, Telekommunikation) doch sind, wenn es um Trassenpläne (z.B. wenn man sein Haus aufgräbt ;-) ) geht.

Von jedem Versorger hatte ich in maximal 2 Stunden einen Plan als PDF-Datei, selbst von der Telekom. Gerade bei letzterer hatte ich nicht damit gerechnet, weil die Anfrage an eine recht anonyme E-Mail-Adresse ging. :-O

333 Euro für drei Schrauben

(Zur Sicherheit: Es geht hier um etwas Privates ;-) )

Offenbar haben Netzbetreiber ganz eigene Vorstellungen davon, was eine erneute Befestigung eines Dachständers bei einer Sanierung des Gebälks eines Hauses kosten darf: 333 Euro für drei Schrauben raus und wieder rein (in den auszutauschenden Sparren).

Ich musste mich am Telefon doch sehr stark zusammenreißen, besonders als mein Gegenüber versuchte, mich dahingehend zu beruhigen, dass der Netzbetreiber nur die Hälfte der angeblich tatsächlich anfallenden Kosten umlegen würde :grrr:

Auch wenn die Argumentation, dass der Dachständer auch der eigenen Stromversorgung dient, richtig ist, vergessen die Netzbetreiber ganz gerne, dass sie im Gegenzug dafür kostenfrei Dachfläche erhalten, um die ihnen auferlegte Versorgungspflicht erfüllen zu können.

Die BG Bau und die Definition von "Lebenspartner"

Heute morgen durfte ich (privat) erfahren, dass die BG Bau das Wort "Lebenspartner" - zumindest in den einschlägigen Formularen - anders definiert, als es der wohl der gemeine Eigenheim(-selbst-)bauer tun würde.

Für die BG Bau ist "Lebenspartner" die Alternative zum Ehepartner bei gleichgeschlechtlichen aber nicht eingetragenen Ehen. Ungleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften wie z.B. eine Freundin zählt die BG Bau nicht dazu.

:kopf-wand:

Entspannung am Abend

Ich mag Piano-Musik, u.a. Covers bekannter Songs.

Hier mal ein direkter Vergleich desselben Lieds. Was (nicht wer!) gefällt Euch besser :-) ?




Ich auf XING

Da mich XING mittlerweile beginnt, zu nerven, habe ich soeben einmal alle Arten von Benachrichtigungen deaktiviert.

Daher nochmals die Bitte: Wer mir etwas schreiben möchte, tue dies bitte nicht via XING - sondern via E-Mail. Ich schaue dort maximal ein Mal im Monat rein, und da ich von nun an keine Benachrichtigungen mehr erhalte, werde ich es vermutlich auch nicht öfter tun.

Studien, die Erfolg haben könnten

Was ich mich immer wieder bei Design-Studien von Autobauen etc. wie z.B. dieser hier

Italo-bajuwarische Luftfahrt

frage, ist: Warum zum Teufel kann man das nicht umsetzen und zum Verkauf anbieten?

Ich erwarte untendrunter bzw. innendrin nichts als einen normalen Z4. Nur ein anderes Blechkleid.

Es gibt so unendlich tolle Studien, die unseren Autoalltag optisch bereichern würden. Ich würde ja nicht mal erwarten, dass Ersatzblechteile schnell geliefert würden :-)

Boom-Bang von hinten

Im Auto hab ich nicht viel bemerkt, doch der Motorradfahrer, der mir gestern hinten drauf gefahren ist, dürfte da vermutlich etwas anderes sagen:

Backofen? Sauna?

Ich hatte die (Kunststoff-)Gläser meiner Brille, die ich erst vor rund 2 Monaten neu bekommen habe, extra mit einer besonders hochwertigen Beschichtung bestellt, gerade weil ich mir die Gläser davor sehr oft sehr schnell zerkratzt habe - trotz üblicher Vorsicht und maximal Brillenputztüchern, nie aber Pulli / T-Shirt / Hemd.

Vor ein paar Tagen bemerkte ich dann auf dem linken Glas eine horizontal durchgehende Linie, mitten im Sehfeld. Ich dachte erst an mein Auge, dann an Verschmutzungen - letztendlich ist es aber ein Problem in genau dieser Beschichtung.

Der Optiker hat sich das angeschaut und mich in die Ecke "Fehler des Kunden" gedrängt. Aha? Ich war gespannt. Wie sollte das passieren?
Optiker: Hatten Sie die Brille auf dem Armaturenbrett des Autos liegen?
Wie ich dann bei -2,75 Auto fahren oder etwas anderes tun sollte, ist mir schleierhaft.

Optiker: Oder waren Sie in der Sauna
Definitiv nicht!

Optiker: Oder vielleicht haben Sie einen zu heißen Backofen geöffnet? Oder sind Sie Koch?
Letzteres definitiv nicht. Zu ersterem frage ich mich, wie heiß ein Backofen sein soll, dass es die Beschichtung einer Brille nicht aushält, aber meine Haut sich nicht beschwert hat.

Ich bin gespannt, ob der Hersteller die Gläser auf Kulanz austauschen wird, oder ob auch der versucht, hier einen "Bedienungsfehler" zu sehen.