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Einen guten Start in 2021

Ich möchte mich an dieser Stelle (sozusagen als "letzte Schicht 2020") bei Euch allen (Blog-Lesenden und Kunden) - trotz oder auch gerade wegen der "Umstände" - insbesondere für Eure Loyalität in 2020 bedanken.

Es war ein turbulentes Jahr, das anders war als vermutlich alle Jahre, die die meisten von uns bisher erlebt haben.

Ich wünsche Euch einen guten Start in 2021 - möge dies ein schlichtweg besseres Jahr werden. Bleibt gesund.

RSS-Feed

Blog-Leser Jan-Luca hatte mich darauf hingewiesen, dass es hier keinen Link mehr zum RSS-Feed gab. In der Tat benutzt das kaum noch jemand, dennoch habe ich ihn wieder in den Footer aufgenommen.

Und wer nicht runterscrollen möchte:

https://www.hostblogger.de/blog/rss.php

Danke nochmal, Jan-Luca!

Update 29.12.2020 10:32 Uhr

Ich lasse den RSS-Feed natürlich bestehen, keine Sorge :-)

Weihnachtspost: Bearbeitet

Wie immer habe ich die Weihnachtspost persönlich beantwortet. Dieses Jahr war es so viel, dass ich es nicht mehr komplett vor den Feiertagen geschafft habe.

Irgendwann brauche ich einen Ghost-Writer ;-)

Und um mal etwas die Statistiker zu erfreuen: Es antworten deutlich mehr Frauen auf unser Weihnachtsmailing als Männer. Konkret haben wir unter unseren Kunden ein Verhältnis w zu m von 1:3,7. Unter den Weihnachtsmailing-Antwortenden ist es 1:2,5.

Das merke ich beim Antworten durchaus, und der Antwortstil ist auch anders. Und: Man merkt ein Nord-Süd-Gefälle. Und ich würde jetzt fast wetten, dass man die Länge der Antwort-Mails auch in eine Nord-Süd-Relation setzen könnte :-)

Frohe Weihnachten (v2020)

Ich wünsche Euch allen, Euren Familien und all' Euren Liebsten ein frohes und vor allem gesundes Weihnachtsfest.

Da ich auch zwischen den Tagen im Büro sein werde, gibt es die Neujahrsgrüße getrennt :-)

5 kg Süßigkeiten

Ein lieber und treuer Kunde hatte uns 5 kg (!) Süßigkeiten geschickt:


So sieht das nach wenigen Tagen bei uns aus :rofl:


An dieser Stelle nochmals vielen lieben Dank, Peter! Wir haben uns sehr gefreut!

Geschlossene Baumärkte während des Lockdowns

Ich äußere mich in der Tat hier selten politisch, und noch seltener derart emotional, wie ich es heute tun werde.

Wie man auf diversen Nachrichten-Seiten lesen kann (z.B. hier), sollen während des ab Mittwoch geltenden Lockdowns auch Baumärkte geschlossen werden.

Ohne den nötigen Respekt: Diese Idioten, die sich das ausgedacht haben, haben vermutlich noch nie irgendetwas handwerklich geleistet. Die können sich vermutlich gar nicht vorstellen, wie man zu Hause selbst etwas repariert, was ggf. gar nicht bis Januar warten kann. Was wäre wohl deren Antwort, wenn man sie danach fragen würde? "Handwerker rufen"? Ganz wunderbar! Erstens sind die eh schon chronisch ausgelastet, zweitens überteuert.

Dass Menschen in Baumärkten nicht (nur) Wellness-Shopping betreiben, sondern z.B. Dinge einkaufen, um Arbeit und Beschäftigung über die Feiertage zu haben, weil sie eben sonst (draußen) nichts zu erledigen haben, kann sich unsere Politik offenbar mangels Hirnmasse auch nicht vorstellen.

UNFASSBAR!

Update 16.12.2020 08:58

Wie ich erfahren habe, ist zumindest hier im Saarland Click&Collect bei Baumärkten (entgegen erster Aussagen!) zulässig und wird auch genutzt.

Damit ist, wie ich finde, ein fairer Kompromiss, wenn auch etwas zu spät kommuniziert, gefunden, der das Nötige auf der einen wie das Nötige auf der anderen Seite in eine Relation stellt.

Damit ziehe ich meine Kritik zurück (abgesehen von der späten Kommunikation, dass das erlaubt ist).

Weihnachtsdeko

Damit noch mehr Weihnachtsstimmung aufkommt, haben wir etwas dekoriert:






Vielen lieben Dank an die fleißigen Dekorateure und Bäcker :-)

Euer Kunde, der Autor

Seit einiger Zeit haben wir ja PostgreSQL bei uns im Webhosting im Angebot.

Kurz danach erreichte uns dieses Buch mit einer sehr schönen, wunderbaren und handgeschriebenen Widmung, über die wir uns sehr gefreut haben:




Um bewusst keine Werbung für den ein oder anderen Buchhändler zu machen, hier nur der Vollständigkeit halber die ISBN: 9783752967340.

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an Mark Lorenz!

Keine Weihnachtsfeier in Zeiten von Corona

Ausgelöst durch die aktuelle Situation und untermauert durch die wohl kommende Corona-Verordnung im Saarland werden wir dieses Jahr auf unsere Weihnachtsfeier verzichten.

Ich hätte diese durchaus gerne - unter Zuhilfenahme des angekündigten Schnelltests - durchgeführt, aber vermutlich werden wir einerseits juristisch nicht sauber durchführen können, und vermutlich würde auch immer ein Rest-Unwohlgefühl bleiben.

Daher gilt: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

REST vs. JSON vs. custom

Zwei eifrige Twitter-(aber noch-nicht Blog-)Leser hatten mich (privat) nach diesem Tweet nach ein paar Interna über unsere API gefragt - genauer gesagt, was wir intern als API-Format einsetzen. Gerne - Here we go.

Und da ich gestern ja schon meine Meinung über XML geschrieben hatte, tue ich das an dieser Stelle gerne auch für REST. So einfach eine REST-basierte API ja auf den ersten Blick ist, hat dieses "Format" in meinen Augen einige Schwächen.

Zum einen finde ich es gruselig, das Konzept von CRUD (Create, Read, Update, Delete) in http-Methoden (GET, POST, PUT, DELETE) zu packen. Auch wenn es für die meisten Fälle ausreicht, ist man dennoch irgendwie beschränkt. Und nicht alles lässt sich logisch matchen.

Das Ergebnis der API-Aktion in einen http-Fehlercode zu packen, finde ich ebenso unschön, um nicht wieder gruselig zu schreiben. Ich finde, man sollte klar zwischen Fehlercode auf Transport-Ebene (stimmt nicht ganz, aber nennen wir es mal so), und dem auf API-Ebene unterscheiden. Und demnach kann ein "200 OK" auf http-Ebene durchaus ein negatives API-Ergebnis enthalten.

Es gäbe jetzt durchaus bekannte Alternativen, eine davon ist JSON:API. Aber auch dieses Format halte ich für nicht wirklich praktikabel. Es bildet z.B. keinerlei Authorisation und Authentifikation ab. Und über das Layout kann man durchaus diskutieren, und evtl. auch schmunzeln.

Wir haben uns daher für uns intern für ein auf JSON basierendes Format entschieden, das Wert auf Praktikabilität und Sicherheit legt. Unter anderem war uns wichtig, interne API-Anfragen mit Keys zu signieren und diese gegen Replay-Attacken abzusichern.

Wie man nun die einzelnen JSON-Elemente nennt, ist dabei eher Geschmackssache. Wir haben uns hier intern etwas mit "auth", "action" und "payload" als Anfrage sowie "auth", "status" und "payload" als Antwort ausgedacht. Funktioniert sehr simpel, effektiv und ist dennoch sicher.

Vielleicht mag der ein oder andere, der auch etwas Eigenes implementieren möchte, sich ja daran orientieren.

e-Rechnung gemäß EN 16931 (Factur-X, ZUGFeRD)

Seit heute haben wir (noch rechtzeitig für die Deadline am 24.11.2020) automatisch für alle Rechnungen und Gutschriften die e-Rechnung gemäß EN 16931 (auch Factur-X oder ZUGFeRD) implementiert. Sprich alle PDF-Rechnungen enthalten eine Datei "factur-x.xml" mit den nötigen Angaben, wie sie öffentliche Auftraggeber etc. künftig zwingend erfordern.

Klingt ersteinmal unspannend, ist es vermutlich auch. Wäre da nicht dieses - und jetzt lehne ich mich einmal weit aus dem Fenster - dämliche XML-Format, was sich vermutlich nur viel zu gut bezahlte Berater ausgedacht haben können, die niemals auch nur eine Zeile Code erstellt haben.

Was die Ausgedenkt-Habenden sich da zusammengebastelt haben, mag zwar wie ein brauchbares und wunderbar auf hunderten Seiten dokumentiertes Format aussehen, es geht in meinen Augen jedoch an der üblichen Praxis vorbei. Nicht, dass ich XML nicht mag (ich mag es nicht!).

Aber dass man im Jahr 2020 (fast 2021), wo es nicht unbedingt auf ein paar Zeichen ankommt, z.B. Zahlungsweisen in Codes angibt, tut meinem Programmierer-Herz weh. Wäre eine Angabe wie "sepa_directdebit" statt "49" nicht vielleicht doch besser (aka intuitiver) gewesen?

Ganz zu schweigen von den vorhandenen Validatoren, die zwar inoffiziell sind, aber allesamt gerade bei Fehlern oft wenig aussagekräftig sind (eine Nennung der Verletzung des XML-Schemas bringt einen da selten weiter), und selbst nicht mit allem klarkommen, was sogar teilweise in der offiziellen Dokumentation als Beispiel-PDFs mitgeliefert wird. Hmpf.

Ganz zu schweigen davon, dass das Format bestimmte Spezialfälle (unterschiedliche MwSt-Sätze in einer Rechnung für mehr als 1 Land) so gar nicht abbilden kann. Aber das ist dann wohl Sorge des Empfängers, das verbuchen zu können.

Ich glaube, man hätte sich ein für den "Normal-Fall" einfacheres Format in einer zeitgemäßen Notation (ich präferiere ja JSON) einfallen lassen können, das im Endeffekt lesbarer und vermutlich nur halb so groß gewesen wäre. Aber das hätte ja den großen Playern der Branche, die Abrechnungs-Leistungen anbieten, nicht in die Hände gespielt.

PostgreSQL (beta) im Webhosting

Auf wirklich vielfachen Wunsch hin haben wir heute die Möglichkeit, Postgres-Datenbanken bei uns im Webhosting anzulegen, als Beta freigeschaltet.

Prinzipiell funktioniert bereits alles, wie es später im Produktivbetrieb sein wird, lediglich die Verfügbarkeit der Datenbanken kann noch etwas variieren, und wir fertigen noch keine Backups etc. an.

Daher bitte wirklich nur zum Testen verwenden, oder wenn die Daten nicht wichtig sind.

Ich hoffe, dass wir Euch damit eine Freude machen konnten.

Weihnachtsfeier in Zeiten von Corona

Ich habe mir in den letzten Tagen und Wochen viele Gedanken um unsere jährliche Weihnachtsfeier gemacht.

Wie sich jeder vorstellen kann, gibt es eine ganze Reihe von Pro- und Contra-Argumenten. Ich erpare Euch (und mir ;-) ), diese aufzuführen. Letztendlich ist es derzeit wohl (noch) eher eine Frage der eigenen Meinung und Haltung.

Unter der Prämisse, dass es die gesetzliche und die epidemiologische Lage sowie der gesunde Menschenverstand es Anfang Dezember zulassen, werden wir dieses Jahr erstmals unsere Weihnachtsfeier hier im Haus stattfinden lassen. Und auch für das Catering werden wir kollektiv selbst sorgen (wobei ich persönlich einen großen Teil selbst stellen werde - dazu später einmal mehr).

Da wir danach nicht als Superspreader-Event in den Medien genannt werden wollen :razz: , haben wir uns dazu entschlossen, an diesem Tag einen für alle freiwilligen (!) (und kostenlosen) Corona-Schnelltest zu machen. Eine kleine Blitzumfrage unter allen hier hat ergeben, dass alle gerne dazu bereit sind.

So wird - sofern alles wie geplant läuft - am Tag unserer Weihnachtsfeier medizinisches Personal hier auflaufen und einen Test mit uns machen. Irgendwie glaube ich sogar, dass das sogar ganz "lustig" werden kann (besondere Zeiten - besondere Umstände), und vor allem, dass ein Negativ-Ergebnis uns allesamt etwas entspannter werden lässt.

Um gleich einiger Kritik zu begegnen:

1. Der Test ist wirklich freiwillig. Wer nicht möchte, darf ohne wenn und aber trotzdem kommen.

2. Der Test wird von uns als Firma bezahlt, und nicht über die Krankenkassen abgerechnet. Auch das medizinische Personal wird von uns bezahlt.

3. Ich weiß, dass der Test nicht 100% ist, weder in die eine noch die andere Richtung. Ich finde, das sollte in Verbindung mit Vernunft und weiteren Hygiene-Maßnahmen dennoch einen guten Schutz bieten.

4. Wir werden trotz eines Negativ-Ergebnisses dafür sorgen, dass wir mit noch mehr Abstand, Hygiene und Lüften für ein minimal mögliches Risiko sorgen.

Und jetzt auf zu den Kommentaren ;-)