Mittwoch, 10. Oktober 2007Zweierlei MaßTrackbacks
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Jo... hier mal die Konsequenz des ganzen
http://www.rack-it.de/news.php
Die Argumentationslogik ist etwas mau. Es ist nichts Neues, dass in Sachen Spam-Erkennung diverse Gesetze greifen und dies der expliziten Zustimmung des Kunden bedarf. Spam als Provider durchzulassen ist im Gegenzug keineswegs eine "Straftat".
> "im Endeffekt werden die ISPs dazu übergehen und das Spam-Filtering auf den Kunden abwälzen"
Passiert doch schon! Mein zu schnell expandierender und fusionierender DSL-Provider schrieb mir mehrfach "$PROVIDER bietet derzeit keinen serverseitigen Spamschutz an. Da die Absenderadressen meist gefälscht sind, gibt es derzeitig auch keine sichere Möglichkeit, diese unerwünschten Nachrichten herauszufiltern. Bei ausschließlicher Nutzung des Webmailinterfaces ist leider außer den dort vorhandenen rudimentären Filterfunktionen kein Schutz möglich, Sie müssen diese Spammails manuell löschen. Bitte nutzen Sie in diesen Fällen ein Spamfilterprogramm oder die Antispamfunktion Ihres Email Clients. Hinweise zum Filtern von Spam und den Programmen dazu finden Sie über die einschlägigen Suchmaschinen im Internet." Und das mit einer Mailbox, die mit dem täglichen Spam innerhalb weniger Tage stramm voll ist. Auch diverse Versuche, die Support-Mausschubser auf die Spamfilter-Fähigkeiten diverser Freemailer hinzuweisen, fruchteten nicht. Wenigstens meine Klotür hat meinen Klagen zugehört. schnief Und jetzt habe ich die Faxen dicke, ich mache einen KK-Antrag und hänge meine Gratis-Domain vom DSL-Provider zu meinem Webspace-Provider um, da sind im Hosting-Paket mittlerweile genug Platz und Gratis-Domains enthalten. Vermutlich werden sie ihren treuesten Kunden, die noch Verträge aus der Zeit vor "Who the f*ck is $PRODUKTNAME", auch das Upgrade auf die höchstmögliche DSL-Geschwindigkeit verweigern, während Kunden, die erst kurz dabei sind, die volle Bandbreite bekommen. Tux2000
Nun ja. Wenn auf dem Server nicht so viel Spam ankommt, dass es auf den Traffic drücken würde, dann gibt es ja immer noch die Möglichkeit, erkannte Spam-Mails zu markieren, nicht aber abzuweisen. Wir praktizieren dies und unsere Kunden finden die Lösung optimal, weil sie selbst entscheiden können, wie mit dem Spam zu verfahren ist, andererseits aber nicht unbedingt selber erst einen Filter zu trainieren o.ä.
Mal eine ernstgemeinte Frage: Unabhängig davon, wie effektiv Deine Vor-Filter-Leistungen ggü. dem Kunden sind: Wie, glaubst Du, sollen Kunden z.B. bereits markierte - sagen wir mal - 10.000 "Wahrscheinlich-Spam-"E-Mails pro Tag noch nachkontrollieren?
Das System "markieren und in einen Unterordner verschieben" (das wir übrigens standardmäßig auch anbieten, was aber keiner mehr wünscht, sondern lieber die direkte Löschung) funktioniert nur so lange, wie das Ausmaß, sich die markierten E-Mails von Hand anzusehen, noch relativ gering ist. Absender und Absende-Adressen helfen bei der menschlichen Vorauswahl schon lange nicht mehr. Sprich der Mensch, der das durchgehen soll, muss wirklich in jede E-Mail hineinschauen. Und selbst bei nur einer halben Sekunde und 10k vorgefilteren E-Mails pro Tag sind das immerhin rund anderthalb Stunden. Mal abgesehen davon, dass dabei ebenfalls "Fehler" passieren können, sehe ich die Gefahr eigentlich in etwas ganz anderem. Der Aufwand, der beim Empfänger entsteht, ist proportional zu der Menge an E-Mails. Und die Menge bestimmt nach Deinem Verfahren nur einer: Die Spammer. Sprich wollen Dich die Spammer ärgern, schicken Sie "Dir" (Deinem Kunden) einfach doppelt so viel Spam. Und schon sitzt er drei Stunden da. Ganz ehrlich: Ein vernünftiges Spamfilter-System bietet dem Kunden die Gelegenheit, zwischen reinem Vorfiltern und direktem Löschen zu wählen (wobei das reine Markieren natürlich nach geltender Rechtslage "standard" sein muss, und der Kunde selbst das Löschen aktiviert). Und ich wette, dass mehr als 99% aller, denen das "direkte Löschen" zur Verfügung steht, es auch nutzen. Die Aufgabe des Anbieters ist es nun, dafür zu sorgen, dass 0.00% False Positives entstehen. Ein False Negative dagegen ist lediglich ärgerlich, aber kein Beinbruch. |
IPv4 vs. IPv6Du bist hier via
![]() SucheÖkostromKalenderKommentareDo, 24.05.2012 19:14
Och,
ich empfinde das noch al
s relativ neutral. Und so frag
t er halt einfach nach bei dir
.
Do, 24.05.2012 17:34
Da halte ich mit Wellensittich
und "Hansi" dagegen
Do, 24.05.2012 15:49
"Man" aka Kunde/Kundin muss mi
t der Frage nur kreativ genug
umgehen, dann bietet die reich
lich Variationsmöglichke [...]
Do, 24.05.2012 15:06
Deshalb benutze ich bei solche
n Fragen als Antowrt immer die
Namen von hochwertigen Lebens
mitteln wie Schweinskopf [...]
Do, 24.05.2012 13:26
Der Ton ist leicht anklagend,
aber er ist dennoch noch sehr
weit weg, was ich schon so an
der Hotline erleben muss [...]
Do, 24.05.2012 13:12
Naja, was heißt "als erstes".
Man ist Werbung ja gewohnt auf
allen Seiten zu sehen. Zumind
est ohne Adblocker. Nur [...]
Do, 24.05.2012 12:56
Das sehe ich nicht so.
Ganz
im Gegenteil: Er macht Dich a
ls Hoster nicht verantwortlich
, sondern fragt freundli [...]
Do, 24.05.2012 12:38
Lass mich raten, die Webseite
läuft unter joomla.
Das hatte
ich vor kurzem bei einer befr
eundeten Webseite auch d [...]
Do, 24.05.2012 11:20
So eine Frage für mehr als zum
Abschicken der PW-Reset-Mail
(an die bereits gespeicherte A
dresse!) zu benutzen ist [...]
Do, 24.05.2012 11:08
Das erste Haustier ist bei vie
len ein Kaninchen und von dene
n heißt vermutlich jedes zweit
e "Mucki" oder "Stubbsi" [...]
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