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Reaktionen auf unser Mailing

Hier ein paar Reaktionen auf unser Mailing:
  • Kompliment für Ihre Courage!

  • Von daher gebührt Ihnen mein Respekt, wenn Sie diese neuen Überwachungen ablehnen. Gleichzeitig hoffe ich, dass Ihnen hierdurch keine Probleme oder gar Nachteile entstehen, möchte Ihnen für diesen Fall im Rahmen meiner Möglichkeiten Unterstützung anbieten. (von einem Strafverteidiger)

  • Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Entscheidung. Endlich mal jemand der vernünftig denkt.

  • cool. wir haben als selbstständige und bürger sowieso genug von der einmischung des staates in unsere freiheitsrechte. ich bin froh, dass sie so entscheiden.

  • Finde ich sehr gut von Euch; diese kritische Haltung ist sicher mit ein Grund, warum nicht nur ich ein treuer Kunde bei Euch bin. Vielen Dank für die Info!

  • als Gegner der Vorratsdatenspeicherung zaubert mir diese Mail ein gewisses Grinsen ins Gesicht und ich möchte Ihnen für diese Maßnahme Ihre Stellungnahme und die vorbildliche Aufklärung ihrer Kunden danken. Dies bestärkt mich in dem Gefühl, mit manitu den richtigen Anbeiter gewählt zu haben, obowohl mich dieses Gesetz (aufgrund meines Rootservers) nicht betreffen würde.

  • ich hoffe, dass Ihr Engagement für den Schutz der Privatsphäre die ihm gebührende Aufmerksamkeit erringt. Ich bin voll auf Ihrer Linie und verfolge die weitere Entwicklung mit großem Interesse. Zu wünschen wäre, dass auch andere Provider so reagieren!

  • das finde ich SUPER! Endlich mal jemand der auf dem Teppich bleibt. Solche Unternehmen/Menschen findet man in letzter Zeit leider immer seltener :(

  • ich finde Ihr Vorgehen sehr gut, da ich über Vorratsdatenspeicherung als unbescholtener Bürger mehr als empört bin.
  • Kommentare

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    Jemand

    Gibts auch kritische Stimmen?

    Manuel Schmitt (manitu)

    Bis jetzt noch keine, nein! Offenbar ist die Meinung unter unseren Kunden sehr einheitlich.

    Peter

    Klar gibts Kritik, aber die wird sicher gerne unterschlagen: http://www.hostblogger.de/blog/archives/2651-Wir-speichern-ab-2008-keine-Daten-auf-Vorrat!.html#comments

    Manuel Schmitt (manitu)

    Die Kritik hier im Blog kann ich ja schlecht "unterschlagen", wenn ich einen Link zum Beitrag setze. Ich denke, wer aufmerksam mitliest, dem ist das eh klar.

    Und ich denke, es ging hier mehr um Kritik an der Sache an sich, sprich ob es jemand für nicht gut heißt, dass wir nicht speichern!

    Kerstin

    in einem Werbeblog? ,) Doch eher nicht...

    Ich find das alles völlig überzogen so ein Theater zu veranstalten nur weil man sich genau an die Gesetze hält. Wie übrigens sicher hunderte andere Anbieter auch. Man spielt hier den Rächer der Enterbten und im Endeffekt scheitert man schon am Wortlaut des Gesetzes. Keine Ahnung was das soll...

    Manuel Schmitt (manitu)

    Weißt Du denn, was wir ab 2009 vorhaben? Nein. Und bist Du es weißt, solltest Du einfach mal ruhig sein :-)

    andix

    Eroberung einer Bohrinsel in internationalen Gewässern? Dann würden auch die lästigen Steuern wegfallen.
    Im Ernst, ich kann mir keine "Lösung" gegen die Speicherung vorstellen, außer das Gesetz zu boykottieren. Aber das würde wahrscheinlich fatale Folgen haben. Ich lasse mich gerne mit einer guten Lösung überraschen :)

    thomas

    <Troll>So ein Affentheater! Wer nichts zu verbergen hat, braucht sich auch nicht vor der Vorratsdatenspeicherung zu fürchten. Manuel, Du unterstützt hier Schwerstverbrecher! Und wer leidet darunter? Anständige Bürger wie Wolfgang Schäuble und ich!</Troll>

    Und jetzt im Ernst, ich hab' die eMail ja auch bekommen und bin auch reichlich begeistert!!!

    robo47

    Gibt es denn Anbieter die das 2008 schon inbetrieb nehmen ?

    Jedes Unternehmen das wirtschaftlich denkt, wird doch versuchen es zu vermeiden 2008 schon Geld für etwas auszugeben, was sie a) noch nicht müssen b) unter Umständen noch gekippt werden kann und dann auf den Kosten für Hardware, Planung etc sitzen bleiben für nichts ...

    Oder sehe ich das falsch ?

    damage

    Hi Manuel, du bist bei QSC angekommen ;-)

    http://www.qdsl-support.de/showthread.php?t=13812&page=4#57

    Thomas

    Meine ehrliche Meinung: Mir ist das so etwas von egal! Speichern oder nicht speichern. Ich habe persönlich nichts zu verbergen.
    Worüber sich eine Vielzahl (Mehrheit?) Betroffener aufregt - wird doch mit Sicherheit schon längst praktiziert. Im Rahmen der technischen Möglichkeiten natürlich. Nur eben bislang nicht von der deutschen Exekutive...
    Das heißt nicht, dass ich diese Aktionen des Stasiministers irgendwie toll finde oder sie unterstütze, nein, das auf gar keinen Fall. Als guter Demokrat bekommt er eben meine Stimme nicht :) [...ja wird ihn natürlich unglaublich beeindrucken...]

    Cosmo

    „Ich habe doch nichts zu verbergen“
    Warum sollte ein rechtschaffener Bürger etwas zu verbergen haben? Ganz einfach: Es gibt Dinge, die den Staat nichts angehen. Jeder Mensch hat eine Privat- und Intimsphäre, die auch im Grundgesetz und der Europäischen Menschenrechtskonvention rechtlich festgeschrieben ist. Wenn Sie nichts zu verbergen haben, warum schließen Sie dann die Toilettentür hinter sich? Warum zeigen Sie nicht jedem Ihre Kontoauszüge, Ihre Telefonabrechnung oder erzählen ihm Ihre gesamte Lebensgeschichte? Wer wirklich meint, nichts zu verbergen zu haben, soll gerne in einem „Big Brother“-Container leben – bloß soll er anderen Menschen nicht vorwerfen, ihre Geheimnisse für sich behalten zu wollen. Außerdem: Wer sich nichts vorzuwerfen hat, braucht auch nicht überwacht zu werden.

    „Ich habe aber Angst vor Terror, davor muss der Staat mich schützen“
    Ein starker und demokratischer Rechtsstaat geht entschlossen gegen Kriminalität vor, ohne aber blindlings alle zu verdächtigen. Angemessen und effektiv sind gezielte Ermittlungen gegen verdächtige Personen und Gruppen, nicht aber die willkürliche Überwachung beliebiger Personen, die vollkommen unschuldig und ungefährlich sind. Stark ist nicht der ängstliche und überreagierende Staat, für den jeder Bürger eine Gefahr ist und der möglichst alles wissen und kontrollieren will. Stark ist der Staat, der die Rechte seiner Bürger verteidigt und gezielt ermittelt, wenn konkrete Ansatzpunkte vorliegen. 100 %-ige Sicherheit kann kein Staat gewährleisten, und wenn er es versucht, ist er kein freier und demokratischer Rechtsstaat mehr. Wer Schutz um jeden Preis will, müsste auch die Abschaffung des Straßenverkehrs fordern, denn auch dieser kostet jährlich tausende von Menschenleben. In Wirklichkeit leben wir vergleichsweise sicher. Das Risiko, Opfer von
    ernsthafter Kriminalität oder gar Terrorismus zu werden, ist verschwindend gering – gerade auch im Vergleich zu anderen Lebensrisiken wie Krankheit, Verkehrsunfälle, Armut oder Arbeitslosigkeit.

    „Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten“
    Auch wer sich nichts vorzuwerfen hat, muss zunehmend mit einschneidenden polizeilichen Maßnahmen rechnen. Schon ein (falscher) Verdacht oder ein Eintrag auf einer „Gefährderliste“ kann zu tiefgreifenden Maßnahmen wie Observationen, Wohnungsdurchsuchungen oder Befragungen des sozialen Umfelds führen. Diese Maßnahmen können zu Vorverurteilungen führen – oder was würden Sie denken, wenn zwei Polizeibeamte vor der Tür Ihres Nachbarn stünden und „einige Fragen zum Herrn Müller von nebenan“ hätten? Auch Fälle von Ein- und Ausreiseverweigerungen aufgrund
    von Namensverwechslungen und sogar irrtümliche Tötungen durch Sicherheitskräfte kommen immer wieder vor. Niemand kann sich darauf verlassen, von den Folgen der ausufernden Überwachung verschont zu bleiben.

    Vom AK Vorrat-Flayer

    Manuel Schmitt (manitu)

    FULLACK! Echt gut geschrieben.

    Manuel Schmitt (manitu)

    Zum Thema Verbergen. Das Problem ist, dass man durch eine so universelle Menge an Daten schnell in Verdacht gerät, und wenn es nur durch einen anderen ist, der aufgefallen ist, und man in die Überwachung mit einbezogen wird. NACHTRÄGLICH!

    mike

    Warum solltet ihr auch speichern?

    Ihr bekommt dafür ja keine Aufwandsentschädigung, und steigende Preise für nix will auch keiner zahlen.

    Also ich dies ja auch eher eine wirtschaftliche als "ethische" Entscheidung, oder?

    Dennoch bin ich sicher, dass Herr Schmitt auch privat dagegen ist, und deshalb nicht speichern möchte, aber was macht ihr 2009, wenn ihr MÜSST?

    Manuel Schmitt (manitu)

    Der Aufwand ist das geringere Übel. Ob ich für die (komprimierten) Logfiles mal noch 10 TB dazurechne ist wohl eher nicht das Problem.

    mike

    Ohh, da hätte ich mit mehr Mehrkosten gerechnet.

    Aber gibt es denn eine Möglichkeit die Speicherung ab 2009 zu umgehen?

    "Technische Defekte" kosten doch bestimmt horrende Strafen.

    Manuel Schmitt (manitu)

    Ja, wir hoffen es und sehen eine Chance. Juristisch komplett in Ordnung, moralisch sei mal dahingestellt. Wir arbeiten dran, wollen aber noch keine Details nennen.

    PeZe

    Zu einer eindeutigen Zuordnung gehören die IP und eine Uhrzeit.

    "Herr Richter, mir ist gar nicht aufgefallen, daß die Serveruhrzeit manchmal um 3 Tage falsch geht. Wir verwenden doch den guten IIS"

    Manuel Schmitt (manitu)

    :-) Ich befürchte allerdings, dass man dann auf sein Sicherheitskonzept verweisen würde, und darin steht "irgendwas" von NTP.

    Benjamin

    Naja, wobei ich es sehr interessant finde, dass du auf der einen Seite hier im Blog den Datenschutz derart betonst, aber auf der anderen Seite für Centbeträge der SchuFa meine Daten in den Rachen werfen willst...

    Wie würde Karl Mai dazu sagen:
    Manitu spricht mit gespaltener Zunge. :-)

    Wertet ihr eigentlich Serverseitig aus ob man dass SchuFa-Häkchen im Bestellformular gesetzt hat?
    Wie reagiert ihr wenn man es nicht setzt?

    Manuel Schmitt (manitu)

    Wir machen bislang keine Schufa-Auskünfte, behalten es uns einfach nur vor :-)

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