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Kernel 4.14.36

Nachdem ich in den letzten Wochen gerne (zugegeben stolz) über einen laufend aktualisierten 4.15.x Kernel auf diesem Blog-Server berichtet habe, möchte ich an dieser Stelle über meine und unsere Erfahrungen eben mit genau diesem berichten (nicht primär auf diesen meinen Blog-Server bezogen, sondern eher auf manitu).

Wir hatten im Zuge der Spectre- und Meltdown-Problematik relativ zeitig auf einen jeweils aktuellen stable-Kernel (daher 4.15) gesetzt. Manchmal täglich aktualisiert, um die Frühphase und deren zahlreiche Bugfixes mitzugehen.

Ohne, es 100%ig sicher beweisen zu können, hat der 4.15.x-Kernel bei uns mehr Schwierigkeiten gemacht als irgendeine andere Reihe. Auf den meisten Maschinen war er sehr stabil, aber auf einigen wenigen gefühlt nicht nur langsam, sondern instabil. Richtig reproduzieren ließ sich das weder auf den jeweiligen Maschinen noch bezogen auf die Konstellation aus Hard- und Software.

Wir hatten uns daher vor einiger Zeit dafür entschieden, den 4.15.x nicht mehr einzusetzen, und sind auf den 4.14er Zweig gegangen. Als Fallback dient uns ein 4.9.x.

Daher derzeit auf diesem Server

$ uname -sro
Linux 4.14.36 GNU/Linux

Vielleicht habt Ihr da ähnliche Erfahrungen gemacht? (das betrifft natürlich primär diejenigen, die Gentoo- oder einen selbstcompilierten Kernel einsetzen :-) )

Mütter und Söhne

Vor kurzem rief uns eine Mutter an. Ihr minderjähriger und laut ihren Angaben 11jähriger Sohn hatte bei uns ein Webhosting-Paket bestellt und dazu ihre Kreditkarte genutzt. Offenbar, nachdem sie nun die Abbuchung gesehen hat, meldete sie sich bei uns. Natürlich haben wir den Vertrag storniert. Und natürlich wollte sie das Geld zurück.

Wir baten darum, uns den Sachverhalt einmal kurz schriftlich (z.B. per E-Mail) zu schildern, damit wir auch etwas in der Hand haben. Das wollte sie nicht. Und auf der Rückbuchung des Geldes (nicht einmal 15 Euro) bestand sie vehement. Immerhin müsse sie noch die Reparatur des Hoverboards (für eben diesen Sohn) bezahlen.

Mit ihrem Verhalten ist sie offenbar nicht nur bei uns, sondern auch beim Kreditkarten-Herausgeber angeeckt. Der forderte sie (nach ihrer eigenen Aussage) dazu auf, eine Art "Anzeige" gegen ihren Sohn zu schreiben, und eine Menge Papierkram auszufüllen - erst dann würde man sich dort darum kümmern.

Uns drohte sie widerum damit, sollten wir das Geld nicht bis Freitag zurückerstatten, "manitu überall im
Internet entsprechend zu kommentieren".

Sobald mir eine E-Mail-Adresse der Mutter vorliegt, werde ich ihr aufzeigen, dass der bereits bei uns entstandene Aufwand höher ist als die 13,39 Euro, die sie zurückfordert. Und vielleicht werde ich ihr auch aufzeigen, wie groß der Aufwand sein wird, wenn wir noch eine Strafanzeige hinterher schicken. Denn ich traue der ganzen Sache nämlich nicht 100%ig - evtl. ist der Sohn doch nicht minderjährig, sondern hat sich nur die Kreditkarte ausgeliehen.

Und sehr sicher werde ich ihr sagen, was ich von ihrem Verhalten, ggü. uns und ihrem Sohn, halte. Mein Ehrgefühl und mein Anstand hätten mich an ihrer Stelle dazu gebracht, telefonisch oder per E-Mail,
- die Angelegenheit auzuklären (was sie getan hat)
- um Entschuldigung für das Fehlverhalten meines Kindes zu bitten
- nach einer finanziellen Lösung im Sinne von "ist es für Sie ok, wenn wir den Vorgang mit der abgebuchten Rechnung abschließen?" zu fragen

Ich weiß, dass unser hartnäckiges Verhalten, auch in Bezug auf die etwaige Strafanzeige, im ersten Moment hart klingen. Aber ich sehe hier gerade ernsthaft die Gefahr, dass wir hier doppelt betrogen werden. Und manchmal ist es nötig, eine harte Gangart zu zeigen - auch, um Andere künftig zu schützen.

Nachtrag 25.04.2018 08:39 Uhr
Es war keine Spielekonsole, sondern ein Hoverboard.

Schamlose ERINNERUNG: Wir sind nominiert für die Hosting Awards 2018

Eine Erinnerung der schamlosesten und aufdringlichsten Art: Auch dieses Jahr sind wir wieder nominiert für die Hosting Awards im Bereich Dedizierte Server.

An alle, die noch nicht für uns ;-) angestimmt haben: Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr für uns (gerne auch in den anderen Kategorien, z.B. Webhosting, abstimmen würdet. Die Abstimmung ist nur noch bis Freitag, 27.04.2018, möglich.

Es gibt übrigens auch etwas zu gewinnen (ein iPhone X). :biggrin:

Beängstigender Umgang mit Daten

Solch eine Reaktion hatten wir bislang auch noch nicht: Wir respektieren jedes "nein" zu Geburtstags-E-Mails. Dass man eine solche E-Mail aber als [Adjektiv hier einsetzen] Umgang mit Daten sieht, ist für mich nur begrenzt nachvollziehbar.

Per Spedition Zufall

Als ich in einer Rechnung las:
dachte ich zuerst, das sei eine Art Platzhalter, da das System wohl sonst eher mit Paketdiensten zu tun hat.

Aber dann stellte sich raus, es ist wirklich eine Spedition namens Zufall:

http://www.zufall.de/

Was wir da bekommen, zeige ich Euch in den nächsten Tagen, sobald es eingetroffen ist :-D

MariaDB statt MySQL für mein Blog

Im Zuge unserer aktuellen Updates:

Server version: 10.1.29-MariaDB Source distribution
Wichtig: Diese Änderung betrifft erstmal nur dieses Blog. Die MySQL-Server für unsere Webhosting-Kunden ändern wir nicht mal eben so. Die meisten haben eh schon MariaDB, die älteren bleiben vorläufig auf MySQL.

Und natürlich :biggrin:

$ uname -sro
Linux 4.15.9 GNU/Linux

Abka**cken

Solch ein Lob hatten wir auch noch nicht :-)

Kernel 4.15.4 auf diesem Server

Keine Angst, ich werde künftig nicht dauerhaft über Kernel-Updates bloggen, aber wer im Zuge von Spectre&Meltdown aktuell sein willl...

$ uname -sro
Linux 4.15.4 GNU/Linux